Guarapari

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Guarapari
-20.657777777778-40.51083333333315Koordinaten: 20° 39′ S, 40° 31′ W
Karte: Espírito Santo
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Guarapari

Guarapari auf der Karte von Espírito Santo

Basisdaten
Staat BrasilienBrasilien Brasilien
Bundesstaat Espírito SantoEspírito Santo Espírito Santo
Stadtgründung 1679
Einwohner 105.286 (2010)
Stadtinsignien
Brasao-guarapari.jpg
BandeiraGuarapari.jpg
Detaildaten
Fläche 592,231
Bevölkerungsdichte 177,78 Ew./km²
Höhe 15 m
Zeitzone UTC-3
Stadtvorsitz Edson Magalhães (PPS)
Website guarapari.es.gov.br www.guarapari.es.gov.br/ guarapari.es.gov.br

Guarapari ist eine brasilianische Küstenstadt im Bundesstaat Espírito Santo mit rund 105.000 Einwohnern auf einer Fläche von 592 km². Guarapari ist als Badeort und als Reiseziel für Taucher bekannt. Im Stadtbezirk befindet sich das Naturreservat Setiba, welches für die lokale Schildkröten- und Vogelpopulation wichtig ist.

Geografie[Bearbeiten]

Blick auf Guarapari

Guarapari liegt etwa 50 Kilometer südlich von Vitória, der Hauptstadt des Bundesstaates. Von Rio de Janeiro ist sie rund 500 Kilometer entfernt.

In der Umgebung liegen die Badeorte Ubu, Castelhanos, Anchieta, Irirí, Marataízes und Meaípe.

Geschichte[Bearbeiten]

Seit dem Bau einer Kapelle zu Ehren von Santa Ana durch jesuitische Missionare um José de Anchieta im Jahr 1585 existiert dort die Ansiedlung Aldeia de Santa Maria de Guaraparim. Guarapari wurde 1679 zum Ort, 1891 zur Stadt.

In den 1930er-Jahren begann der Tourismus. In den 1990er-Jahren hat die Stadt sich durch den Tourismus sehr verändert, Hochhäuser bestimmen heute das Bild.

Radioaktivität der Strände[Bearbeiten]

Außergewöhnlich ist die hohe natürliche Radioaktivität der Strände, die zu einer der höchsten natürlichen Strahlenbelastungen weltweit zählt. Sie wird durch den dort vorkommenden thoriumhaltigen schwarzen Monazitsand verursacht. Die Energiedosis beträgt in der Stadt etwa 0.1 bis 0.4 μGy/h[1], entsprechend 0,9 bis 3,5 mGy pro Jahr, wobei an Stränden Hotspots mit Werten bis zu 15.0μGy/h in Guarapari und bis zu 32μGy/h im benachbarten Meiape gemessen wurden.

Trotz oder vielmehr wegen dieser hohen Strahlenbelastung trägt die Stadt den Beinamen cidade saude, übersetzt: Stadt der Gesundheit. Dem Aufenthalt an den radioaktiven Stränden wird eine heilende Wirkung nachgesagt.

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.irpa.net/irpa10/cdrom/00490.pdf External Exposure Rates from Terrestrial Radiation at Guarapari and Meaipe in Brazil

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Guarapari – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien