Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz

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Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz sind abgegrenzte Landschaftsbestandteile, bei denen die Nutzung erheblichen Einschränkungen unterliegt und deren Entwicklung nur noch im Sinne der jeweils für schutzwürdig erachteten Ziele des Natur- und Landschaftsschutzes erfolgen soll. Die Unterschutzstellung soll helfen, die besondere Funktion dieser Gebiete – wie zum Beispiel die Lebensraumfunktion für gefährdete Tiere und Pflanzen – dauerhaft zu sichern. Es gibt mehrere Schutzgebietskategorien, die sich vor allem nach jeweiligem Landesrecht, Schutzzweck, Rechtsgrundlage und zuständiger Verwaltungsebene unterscheiden.

Einführung[Bearbeiten]

Eine international gültige Definition ist die der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN):

“A protected area is a clearly defined geographical space, recognised, dedicated and managed, through legal or other effective means, to achieve the long term conservation of nature with associated ecosystem services and cultural values.”

„Ein Schutzgebiet ist ein klar definierter geographischer Raum, der durch rechtliche oder andere effektive Mittel dazu vorgesehen, gewidmet und verwaltet wird, einen langfristigen Schutz der Natur und damit verbundener Ökosystemdienstleistung und kultureller Werte zu erreichen.“

– IUCN-Definition 2008 (Übersetzung Wikipedia)[1]

Diese Definition gilt als eine moderne und präzise Formulierung des Begriffs.[2]

Als Naturschutzgebiet werden häufig Gebiete ausgewiesen, welche für die Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt, oft auch für landschaftliche und erdkundliche Eigenarten von Bedeutung sind. Ziel ist es, Pflanzen- wie auch Tierarten in ihrem Verbreitungsgebiet unter Schutz zu stellen. Als Naturschutzgebiete werden auch Flächen ausgewiesen, wenn sie aus wissenschaftlichen oder naturgeschichtlichen Gründen, wegen ihrer Einzigartigkeit oder besonderen Schönheit als schützenswert gelten. Neben dem Schutz der Lebensräume bedrohter Tier- und Pflanzenarten (Habitatschutz) handelt sich dabei oft auch um Biotope (Biotopschutz), wie etwa Moorlandschaften, Heideflächen, Gebirgslandschaften oder Wälder. Dazu treten Kulturlandschafts- und Kulturgutschutz (soferne dieser Umwelt-/Naturschutzbelange betrifft), sowie der Schutz natürlicher Ressourcen und von Verhältnissen, die Naturgefahren vorbeugen.[3]

Ursprünglich ist bei der Schaffung von Schutzgebieten eine Unterscheidung in Belange des Naturschutzes − als dem Wesen nach: Schutz der Natur vor dem Menschen – und des Umweltschutzes – als: Schutz des Menschen vor Gefahren in der Natur – üblich gewesen. Moderne Konzepte betrachten beide nicht mehr getrennt, sondern voneinander abhängig und miteinander verbunden (Biosphärengedanke). So nimmt der Schutz natürlicher Ressourcen gegenüber klassischen Naturschutzgebieten einen immer breiteren Raum auch in der Erklärung von Schutzgebieten ein.[2] Dies schließt unter anderem auch die traditionelle Nutzung durch indigene Bevölkerungsgruppen ein, die seit langen Zeiten in solchen schutzwürdigen Räumen leben. Sie werden heute als „Ökosystem-Menschen“ betrachtet, die die Landschaft immer schon mitgestaltet haben – ohne sie dabei zu zerstören.[4] Dies setzt ein verändertes Verständnis des Natur-Begriffes voraus, der den Menschen nicht grundsätzlich als unvereinbaren Gegensatz zur Wildnis betrachtet. So weiß man heute beispielsweise, dass das Verbot der nomadischen Beweidung von Steppenregionen zu einer Verringerung der Artenvielfalt führen kann.[5] Die angepasste menschliche Nutzung hat hier zu einer ökologischen Aufwertung geführt. Dies trifft auch auf viele alte Kulturlandschaften Europas zu.[6]

Unter den Begriff der Schutzgebiete fallen sowohl solche, die auf öffentlichem Recht, wie auch auf privatrechtlichen Verträgen oder freiwilliger Selbstverpflichtung beruhen: Zentrale Eigenschaft nach Maßgabe der IUCN ist ein Schutzgebietsmanagement und eine effektive Wirkung der Schutzgebietsausweisung, sowie – zumindest beabsichtigte – Nachhaltigkeit der Maßnahmen.[1][2] Die Definition der Convention on Biological Diversity (CBD, Biodiversitäts-Konvention, die die völkerrechtliche Basis der weltweit meisten Schutzgebiete bildet), “a geographically defined area which is designated or regulated and managed to achieve specific conservation objectives”, bleibt dahingehend etwas unspezifischer, und umfasst die designierten Gebiete ebenso wie die mit wirksamen Regulativen ausgestatteten.[2] Dass im modernen Umwelt- und Naturschutz großes Gewicht auf einen Managementplan gelegt wird, liegt daran, dass in der Vergangenheit zahlreiche Schutzgebiete zwar rechtswirksam verordnet wurden, aber ohne jegliche Festlegung von Schutzziel und Maßnahmen, sodass sie in der Praxis kein wirksames Schutzmittel darstellen. In vielen weniger entwickelten Staaten ist oft unklar, ob und inwiefern ein nominelles Schutzgebiet auch tatsächlich als solches besteht, oder nur eine Willensäusserung darstellte.[7] Während in Europa Umwelt- und Naturschutz traditionell als hoheitliche Aufgabe gesehen wird, und Schutzgebiete meist gesetzlich verordnet sind, oder zumindest auf Förderungen und Ausgleichszahlungen aus öffentlicher Hand beruhen, sind beispielsweise in Nordamerika private Schutzgebiete weit verbreitet. Hier wird von Gönnern und Sponsoren in Form eigens dafür gegründeter Stiftungen (Funds) Land angekauft, und mit dem Recht des Eigentümers statutengemäß von Erschließung jeder Art Abstand genommen, ohne sich um staatliche Programme zu kümmern. In den USA beispielsweise gibt es 1500 solcher Gebiete mit fast 40.000 km².[8] Auch in Afrika sind die bestfunktionierensten Schutzgebiete teils privater Großgrundbesitz.

Auf nationaler und internationaler Ebene nehmen Zahlen und Flächen von Schutzgebieten kontinuierlich zu. So sind etwa in EU-Europa 23 % der Fläche als Schutzgebiete ausgewiesen, weltweit sind (Stand 2005) 114.000 Gebiete von der UN/IUCN erfasst, die etwa 13 % der Erdoberfläche bedecken.[9] Dazu kommen großräumige Schutzzonen, so sind etwa im Alpenraum 24 % der Fläche von rechtlichen Schutzgebieten im engeren Sinne überdeckt, weitere große Anteile durch unspezifischen Schutz ex-lege (etwa der Gletscher und hochalpinen Lagen als solche),[10] und die Region komplett von der Alpenkonvention überdeckt, die zahlreiche Maßnahmen fordert. Hierbei wird zunehmend Fokus auf die Vernetzung der Gebiete gelegt, um Insellagen einzelner Schutzgebiete zu vermeiden, die lokalen Anstrengungen zu bündeln und harmonisieren, und überregionale und grenzüberschreitende Korridore zu fördern.[11]

Internationale Datenbanken und Klassifikation[Bearbeiten]

Die UN List of Protected Areas (UN Liste geschützter Gebiete) ist das von der Commission on National Parks and Protected Areas (CNPPA) und dem UNEP World Conservation Monitoring Centre der UNO geführte Weltverzeichnis der Schutzgebiete (Im Rahmen des Umweltprogramm der Vereinten Nationen, UNEP) .

Die IUCN führt eine international standardisierte Kategorisierung von Schutzgebieten durch, die sich auf den Charakter des Schutzgebietsmanagements bezieht. Es wird von der IUCN-Unterorganisation World Commission on Protected Areas (WCPA) betreut. Dieses System wird zudem bei der Erstellung der UN Liste geschützter Gebiete angewandt.

Global 200 ist eine weltweite Klassifikation der Ökoregionen durch den WWF, diese werden nach dem Zustand und Schutzbedarf (Conservation Risk Index, CRI) in kritisch, gefährdet, verletzlich, relativ stabil oder intakt eingeteilt. Zusätzlich sind 19 Priority Places festgestellt.

Internationale Schutzgebiete[Bearbeiten]

Vereinte Nationen[Bearbeiten]

Die Schutzgebietsprojekte der UNO stehen unter der Führung der UNESCO:

Unter dem Umweltprogramm (UNEP) angesiedelt sind:

Weitere weltweite Kategorien[Bearbeiten]

Es gibt eine Reihe von internationalen Kategorien, darunter Zertifizierungen, Verbünde, vertragsrechtliche Schutzgebiete oder Bedarfsfestellungen internationaler Organisationen, die nur teilweise rechtliche Verbindlichkeit haben (Schutzgebiete im Sinne der Convention on Biological Diversity-Definition):

  • Key Biodiversity Area (KBA) – internationales Rahmenkonzept für Feststellungs- und fachwissenschaftliche Projekte (IBA, IPA, EBSA, AZE, u.a.m.)
  • Indigenous and community conserved area (ICCA) – von der IUCN als bedeutende Lebensräume indigener Völker festgestellt, in der UNEP-WCMC ICCA Registry geführt
  • Freshwater Key Biodiversity Area (FWKBA) – in Aufbau befindliches Programm der IUCN-SSC[13]
  • Protected Area Network of Parks (PANPark) – Zertifizierungen durch das vom WWF initiierte Netzwerk welche auf eine Kombination von Wildniskonzept und touristischem Angebot ausgerichtet sind (entspricht den Nationalpark-/Naturpark-Konzepten)
  • Centre of Plant Diversity (CPD) – von IUCN und WWF festgestellte Gebiete mit besonderem Schutzbedarf für Pflanzen (national oft als Kernzone eines Schutzgebiets umgesetzt)
  • WWF-Naturreservat – vom WWF direkt betriebene eigene Schutzgebiete, diese fallen unter Vertragsnaturschutz (Selbstverpflichtung der Grundeigentümer).
  • Important Bird Area und Endemic Bird Area sind von BirdLife aufgrund der von ihnen geführenten Roten Liste der bedrohten Vogelarten festgestellte Gebiet, ohne direkte rechtliche Schutzwirkung. Sie dienen meist als Basis für nationale Vogelschutzgebiete, etwa europäische Vogelschutzgebiete (informell), SPAW im Karibikraum (verbindlich)

Europäische Programme für Schutzgebiete[Bearbeiten]

Der Berner Konvention folgen:

Die beiden Richtlinien verpflichten die Mitgliedstaaten, naturschutzwürdige Gebiete an die Europäische Kommission zu melden (Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung respektive Besonderes Schutzgebiet), und diese in einer Nationalen Liste Natura 2000 zu führen. Nachdem der Staat seiner Meldepflicht nachkommen ist, gilt das Gebiet als Vorschlag zur Gemeinschaftsliste der EU (proposed Sites of Community Importance pSCI). Nach Prüfung und Auswahl seitens der EU scheinen sie verbindlich auf der Gemeinschaftsliste auf und werden Site of Community Importance (SCI) genannt. In weiterer Folge werden dann diejenigen Gebiete ausgewiesen, in denen die Schutzbestimmungen der EU-Richtlinien anzuwenden sind, und diese werden Special Area of Conservation (SAC, Besondere Schutzgebiete von Europäischem Interesse) genannt. Special Protection Area (SPA, Besonderes Schutzgebiet BSG) heißen speziell die Schutzgebiete nach der Vogelschutzrichtlinie.[14]
Das Emerald-Netzwerk ist, wie Natura 2000 der Berner Konvention verpflichtet, eine Erweiterung auf EU-Assoziierte und Beitrittsländer, die nicht an die Richtlinien gebunden sind, aber freiwillig oder vorbereitend deren System umsetzen.

Weitere Europaschutzgebiete (teils Vertragsnaturschutz, Rahmen-, Feststellungs-, Forschungs- oder Prämierungsprogramme):

Nationale Regelungen für Schutzgebiete[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Flächenscharf und dauerhaft durch Rechtsverordnung für jedes Einzelobjekt ausgewiesen werden:

Bei einem Naturdenkmal kann es sich um ein Einzelobjekt wie zum Beispiel einen Baum oder um eine abgegrenzte Fläche bis maximal fünf Hektar handeln. Letztere wird auch als Flächennaturdenkmal bezeichnet.

Durch gesetzliche Merkmalsdefinition geschützte Gebiete sind:

Entsprechend ihrer unterschiedlichen Definition und Zielsetzung können sich Objekte verschiedener Schutzgebietskategorien überlappen. Häufig kommt das z. B. bei Natura-2000-Gebieten und Naturschutzgebieten vor, ungebräuchlich ist es dagegen z. B. zwischen Naturschutzgebieten und Flächennaturdenkmalen. Änderungen am Status eines Objektes berühren nicht automatisch den Status eines Objektes anderer Kategorie auf der gleichen Fläche, z. B. bleibt nach Löschung eines Naturschutzgebietes der Status seiner gesetzlich geschützten Biotope erhalten.

Österreich[Bearbeiten]

Naturschutzgebiet-Schild in Tirol

In Österreich[16][17][18] waren mit 2010 insgesamt 1293 groß- und mittelflächige Schutzgebiete ausgewiesen. Ende 2000 standen 1277 Gebiete mit einer Fläche von 17.168,28 km²[19] unter Schutz. Die Gesamtfläche an Schutzgebieten aller Kategorien wurde 1998 in einer Arbeit mit 21.441,75 km²,[20] und 2010 vom Umweltbundesamt mit 35.840 km²[21] angegeben, sodass man davon ausgehen kann, dass die Gesamtfläche des geschützten Gebiets durchschnittlich von etwa zwei Kategorien erfasst wird. Die annähernde Verdopplung der ausgewiesenen Gebiete von 1998 bis 2010 ist primär auf die Zunahme der Europa- und UNESCO-Schutzgebiete zurückzuführen, die sich meist mit einem schon vorhandenen nationalen Schutzgebiet überdecken.

Mit 2001 waren 20,5 %, also ein Fünftel des österreichischen Staatsgebietes natur- oder landschaftsgeschützt. Daneben liegen aber zwei Drittel des Landes in der – nicht objektbezogenen – Schutzzone der Alpenkonvention.

Rechtliche Regelungen in Österreich[Bearbeiten]

In Österreich[22] sind die Länder für die Regelungen im Naturschutz zuständig. Daher gibt es für jedes Land ein eigenes Naturschutzgesetz (samt dazugehörigen Durchführungsverordnungen), und kein Naturschutz- oder Naturschutzrahmengesetz des Bundes. Der Beitritt zu internationalen Übereinkommen zum Schutz von Natur und Landschaft erfolgt – im Einvernehmen mit den Bundesländern – durch den Bund, der auch die entsprechenden Gesetze verabschiedet. Einzig die Nationalparks in Österreich sind bundesrechtlich über Einzelgesetze geregelt, und beruhen auf Zusammenarbeit des Bundes mit den jeweils beteiligten Ländern (§15a-Verträge). Die Geodaten sind über den österreichischen Geodatenverbund Geoland und die GIS-Fachstellen der Länder verfügbar.[23]

Die Zielsetzungen der Naturschutzgesetze sind[24]

  • Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt und deren Lebensräume
  • Schutz eines ungestörten und funktionsfähigen Naturhaushaltes
  • Schutz der Vielfalt, Eigenart, Schönheit und des Erholungswertes von Natur und Landschaft.

Die österreichischen Landesnaturschutzgesetze sind:[25][24]

  • Burgenländisches Naturschutz- und Landschaftpflegegesetz (NG 1990)[26][27]
  • Kärntner Naturschutzgesetz 2002 (K-NSG 2002)[28][29]
  • Niederösterreichisches Naturschutzgesetz 2000 (NÖ NSchG 2000)[30][31]
  • Oberösterreichisches Natur- und Landschaftsschutzgesetz 2001 (Oö. NSchG 2001)[32][33]
  • Salzburger Naturschutzgesetz 1999 (NSchG 1999)[34][35]
  • Steiermärkisches Naturschutzgesetz (NschG 1976)[36][37]
  • Tiroler Naturschutzgesetz 2005 (TNSchG 2005)[38][39]
  • Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung – Vorarlberg (GNL)[40][41]
  • Wiener Naturschutzgesetz 1998 (o. Abk.)[42][43]

Außerdem sind die Raumordnungsgesetze, Jagd- und Fischereigesetze, Pflanzenschutzgesetze und Ähnliches der Bundesländer relevant, sowie zahlreiche Bundesgesetze, die indirekt in die Materie eingreifen.[44]
Daneben sind gemeinsames EU-Recht und eine Fülle von internationalen und zwischenstaatlichen Abkommen für die Ausweisungen und Unterschutzstellung von Belang. Diese sind teils rechtswirksam, teils Absichtserklärungen und Bedarfsfeststellungen, die über nationale Schutzkategorien abgedeckt werden. Beitritte und die Umsetzung des überstaatlichen Schutzes von Natur und Landschaft erfolgt – im Einvernehmen mit den Bundesländern – durch den Bund.[45]

Zu den Rechtsgrundlagen im Einzelnen siehe bei den jeweiligen Schutzformen.

Schutzgebietskategorien in Österreich[Bearbeiten]

Schutzgebietskategorien in Österreich sind:[21][46]

Unterschutzgestellte Gebiete
Land Anzahl Fläche  %
Burgenland
Kärnten
Niederösterreich
Oberösterreich[47] 0164
Salzburg[48] 250 2282 31
Steiermark
Tirol[49] 0081 03238 25
Vorarlberg[50] 0067
Wien[51] 0023 00128 31
  • Anzahl: groß- und mittelflächige Schutzgebiete (mit Überschneidungen), ohne Naturdenkmale[52] und Alpenkonvention
  • Fläche: unterschutzgestellte Fläche in km²
  •  %: Prozent der Landesfläche
Stand: 6/2010

Schweiz[Bearbeiten]

Naturschutzgebiet-Schild in der Schweiz

Der rechtliche Rahmen[55][56] für Naturschutzgebiete wird auf Bundesstufe durch das Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) vom 1. Juli 1966 gesetzt. In diesem Gesetz wird der Begriff ‚Naturschutzgebiet‘ allerdings nicht definiert oder auch nur explizit erwähnt. In diesem Gesetz heißt es u. a.:

  • (Art 1) Dieses Gesetz hat zum Zweck, …
  • (Art 1.a) das heimatliche Landschafts- und Ortsbild, die geschichtlichen Stätten sowie die Natur- und Kulturdenkmäler des Landes zu schonen, zu schützen sowie ihre Erhaltung und Pflege zu fördern; …
  • (Art 1.d) die einheimische Tier- und Pflanzenwelt sowie ihre biologische Vielfalt und ihren natürlichen Lebensraum zu schützen; …
  • (Art 13.1) Der Bund kann Naturschutz, Heimatschutz und Denkmalpflege unterstützen, indem er an die Kosten der Erhaltung, des Erwerbs, der Pflege, Erforschung und Dokumentation von schützenswerten Landschaften, Ortsbildern, geschichtlichen Stätten oder Natur- und Kulturdenkmälern Beiträge bis höchstens 35 Prozent gewährt …
  • (Art 13.3) Die angeordneten Schutz- und Unterhaltsmaßnahmen bilden öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen (Art. 702 ZGB37). Sie verpflichten den jeweiligen Grundeigentümer und sind auf Anmeldung des Kantons im Grundbuch anzumerken …

Aus diesen Ausführungen kann abgeleitet werden, dass als staatliche Naturschutzgebiete die Gebiete mit öffentlichen-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen zum Erhalt der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt, der biologischen Vielfalt und ihrem natürlichen Lebensraum gelten.

Viele schützenswerte Gebiete und Biotope sind bisher allerdings nicht mit solchen öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen belegt. Diese Gebiete werden in Inventaren aufgeführt. Inventargebiete bezeichnen unter anderem Hochmoore, Übergangsmoore, Flachmoore, Amphibienlaichgebiete, Auen, Trockenwiesen und Trockenweiden etc. oder ganze Naturlandschaften (Moorlandschaften, Auenlandschaften) und klassieren diese nach bestimmten Kriterien in national, kantonal, regional oder kommunal bedeutende Objekte. Inventare sind in der Regel behördenverbindlich. Daneben gibt es auch noch eine Vielzahl nichtstaatlicher Naturschutzgebiete (Vertragsnaturschutz). Dies sind in der Regel Gebiete, in denen private Naturschutzorganisationen Land zum Schutze der Natur erwerben und als Eigentümer bewahren. So ist z. B. Pro Natura in der ganzen Schweiz an über 600 Naturschutzgebieten beteiligt.

Naturschutzgebiete werden in der gesamten Schweiz meist mit dem Symbol der Eule markiert. Unter diesem Symbol werden national bis kommunal bedeutende öffentlich-rechtlich geschützte Gebiete sowie die Naturschutzgebiete von ProNatura beschildert. Damit ist das grüne Eulensymbol zum schweizweit bekannten gemeinsamen Kennzeichen für Naturschutzgebiete aller Arten geworden.

Slowenien[Bearbeiten]

Slowenien ist EU-Mitglied und auch in den wichtigen internationalen Gremien vertreten, daher finden sich alle internationalen und EU-Schutzgebiete: UNESCO-Welterbe (Svetovna dediščina, von dem die Höhlen von Škocjan Weltnaturerbe sind), Biosphärenreservat (Biosferni rezervat, Biosferno območje, UNESCO Man and Biosphere, MAB – 3 Gebiete), Ramsar-Gebiet (Ramsarska lokaliteta/območje, →Liste), Wildnisgebiet (Divjino območje, IUCN), Natura-2000-Gebiete (EU: FFH Spomenik oblikovane narave und Vogelschutz Posebno varstveno obmocje), Europadiplom-Gebiete (Evropska diploma, EK, der Nationalpark Triglav).

In Slowenien fasst man unter Naturschutzgebiet (Zavarovano območje) die im Abschnitt 3.3. § 53 ff Gesetz zur Erhaltung der Natur (Zakon o ohranjanju narave - ZON) geregelten Gebiete zusammen:[57][58][59]

(Angaben zu Anzahl Stand März 2012)[58]

Daneben gibt es folgende Schutzkategorien:

  • Naravne vrednot (NV, Naturwert): ex-lege-Schutz § 4 und Abschnitt III ZON und verordnet RS 111/2004;[60] es umfasst Geotope, Mineralien- und Fossilienfundorte, Karsterscheinungen, Höhlen, Schluchten, Gletscher und glazialen Formen, Quellen, Wasserfälle, Stromschnellen, Seen, Moore, Bäche und Flüsse, Strand, Tier- und Pflanzenarten, Lebensräume, Ökosysteme, Landschaften und gestaltete Landschaft; um die 8000 →Überblick[61]
    • Naravne vrednot so državnega pomena (Naturwert von nationaler Bedeutung)
    • Naravne vrednot so lokalnega pomen (Naturwert von lokaler Bedeutung)
    Die Naturwerte werden, wenn sie über 1 km² haben, als ‚Gebiet von Naturwert‘ (Območje naravnih vrednot) und bei über 1 km Ausdehnung ‚von linearem Charakter‘ (Naravnih vrednotah linijskega značaja) bezeichnet (§ 2 Z. 5 Ul. RS 111/2004; Zusatz V)[60]
  • Ekološko pomembno obmocje (EPO, Ökologisch bedeutendes/sensibles Gebiet): Ressourcenmanagement- und Biodiversitätsgebiete nach § 32 ZON und RS 48/2004;[62] ca. 300 (umfasst auch die Natura-2000-Gebiete), →Überblick[63]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Bestand:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b What is a protected area?, iucn.org → Global Protected Areas Programme. abgerufen 7. März 2014; Zitat wörtlich.
  2. a b c d  S. Chape, M. Spalding, S. Jenkins, UNEP-WCMC (Hrsg.): The World's Protected Areas. Status, Values and Prospects in the 21st Century. UNEP-WCMC, Januar 2008, ISBN 978-0-520-24660-7, Abschnitt Definitions of protected areas und Table 1.2: Old and new paradigms of protected areas, S. 7 f resp. 12 (Abstract unep-wcmc.org, mit Link auf EReader archiv.org).
  3. vergl. die Definition der Ökosystemdienstleistung aus dem Methodenband des Millennium Ecosystem Assessment, wo neben Sicherstellung von Nahrung und Wasser und Schutz vor Naturgerfahren auch explizit die natürlichen Reinigungsmechanisamen sowie Erholungswert oder spirituelle und religiöse Werte genannt sind.
  4. Claudia Notzke: Aboriginal Peoples and Natural Resources in Canada. Captus Press, Ontario (CA) 1994, ISBN1-895712-03-3. S. 235ff.
  5. Ashi Hunger: Die tibetischen Nomaden, aus "Brennpunkt" Heft 3, 2011 der Tibet Initiative Deutschland.
  6. Reinhard Piechocki: Landschaft - Heimat - Wildnis. München 2010. ISBN 978-3406541520.
  7. So sind beispielsweise erst 23 aller von der UN/IUCN erfassten Schutzgebiete mit einer IUCN-Kategorie vermerkt, die ja nur bei bestehendem Schutzgebietsmanagement festgelegt werden kann.  UNEP-WCMC (Hrsg.): The World's Protected Areas.. 2008, S. 15 Sp. 1.
  8.  UNEP-WCMC (Hrsg.): The World's Protected Areas.. 2008, North America, Abschnitt Other forms of protection, S. 184 f.
  9.  UNEP-WCMC (Hrsg.): The World's Protected Areas.. 2008, Abschnitt The global balance sheet: how many protected areas?, S. 8 ff.
  10. was der Definition der IUCN eines “clearly defined geographical space” nur insoferne entspricht, dass es indirekt über eine Höhenangabe oder das Vorkommen bestimmter Biotopklassen oder Landschaftselemente abgegrenzt wird
  11.  UNEP-WCMC (Hrsg.): The World's Protected Areas.. 2008, Abschnitte Strengthening cooperation between international site-based agreements und Transboundary protected areas, biological corridors, and networks , S. 30 ff.
  12. SPAW - Specially Protected Areas and Wildlife, cep.unep.org
  13. William Darwall, IUCN Species Programme: Freshwater Key Biodiversity Areas: work in progress, o.D. (pdf, unesco.org/mab)
  14. Natura 2000 Tirol: Was bedeutet "Natura 2000"? In: themen/umwelt/naturschutz/natura2000. Tiroler Landesregierung, 15. März 2010, abgerufen am 29. Mai 2010.
  15. Europäisches Landschaftsübereinkommen SEV-Nr.: 176
  16.  Peter Aubrecht, Karl Christian Petz: Naturschutzfachliche bedeutende Gebiete in Österreich. Eine Übersicht. (M-134). In: Umweltbundesamt (Hrsg.): Monographien. 134, Wien 2002, ISBN 3-85457-571-8 (Weblink, umweltbundesamt.at, Link auf Abstract (pdf), abgerufen am 25. August 2009).
  17. a b c d  Maria Tiefenbach, Gerlinde Larndorfer, Erich Weigand: Naturschutz in Österreich. (M-091). In: Umweltbundesamt, Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie (Hrsg.): Monographien. 91, Wien 1998 (pdf, umweltbundesamt.at, abgerufen am 25. August 2009).
  18. Schutzgebiete, naturschutz.at
  19. Stand: Dezember 2000/30. Juni 2001:  Aubrecht, Petz: Naturschutzfachliche bedeutende Gebiete. 2002, Tabelle, S. 8/9.
  20.  Tiefenbach: Naturschutz in Österreich. 1998, Zusammenfassung 3.3 Naturschutzrechtlich geschützte Gebiete Tab. II Anzahl und Fläche ausgewählter naturschutzrechtlich geschützter Gebiete in Österreich, S. 8.
  21. a b Schutzgebiete: Nationalparks, Naturschutzgebiete & Co. In: umweltbundesamt.at » Umweltthemen » Naturschutz. Umweltbundesamt, 2010, abgerufen am 30. Mai 2010.
  22.  Tiefenbach: Naturschutz in Österreich. 1998, 4 Schutz von Natur und Landschaft, 5 Internationale Verpflichtungen zum Schutz von Natur und Landschaft, S. 43–86.
  23. Themenliste, Geoland → Naturschutz
  24. a b  Tiefenbach: Naturschutz in Österreich. 1998, S. 43.
  25. Naturschutzgesetze. In: naturschutz.at > Gesetze. Österreichische Naturschutzplattform (Umweltbundesamt), 20. März 2009, abgerufen am 29. Mai 2010.
  26. Gesetz vom 15. November 1990 über den Schutz und die Pflege der Natur und Landschaft im Burgenland – Burgenländisches Naturschutz und Landschaftspflegesetz. LGBl. Nr. 27/1991
  27. Geschützte Gebiete. In: burgenland.at > Natur & Umwelt. Amt der Burgenländischen Landesregierung: Abteilung 5 – Anlagenrecht, Umweltschutz und Verkehr, abgerufen am 6. Juni 2010.
  28. Kärntner Naturschutzgesetz 2002 - K-NSG 2002. LGBl. Nr. 79/2002, davor Gesetz vom 3. Juni 1986 über den Schutz und die Pflege der Natur – Kärntner Naturschutzgesetz. LGBl.Nr. 54/1986
  29. Abt.20 Landesplanung. In: Verwaltungsportal. Amt der Kärntner Landesregierung, abgerufen am 5. Juni 2010.; Schutzgebiete in Kärnten. IPAM – Toolbox - Integrative Protected Area Management, abgerufen am 5. Juni 2010.
  30. NÖ Naturschutzgesetz 2000 (NÖ NSchG 2000) LGBl. 5500, davor Gesetz vom 11. November 1976 über die Erhaltung und die Pflege der Natur – Niederösterreichisches Naturschutzgesetz LGBl.Nr. 5500-0
  31. Land der Vielfalt – Umweltschutz: Übersicht. In: noe.gv.at » Umwelt / Naturschutz. Amt der Niederösterreichischen Landesregierung: Abteilung Naturschutz, abgerufen am 1. Juni 2010.
  32. Landesgesetz über die Erhaltung und Pflege der Natur (Oö. Natur- und Landschaftsschutzgesetz 2001 - Oö. NSchG 2001). LGBl. Nr. 129/2001, davor Oberösterreichisches Natur- und Landschaftsschutzgesetz vom 24. April 1995. LGBl.Nr. 37/1995
  33. Nationale Schutzgebiete. In: land-oberoesterreich.gv.at > Themen > Umwelt > Natur und Landschaft (NaLa). Amt der Oö. Landesregierung: Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung – Abteilung Naturschutz, abgerufen am 29. Mai 2010 (https).
  34. Salzburger Naturschutzgesetz 1999 – NSchG. LGBl. Nr. 73/1999, davor Salzburger Naturschutzgesetz vom 30. Dezember 1993. LGBl.Nr. 1/1993
  35. Naturschutz im Land Salzburg. In: salzburg.gv.at > Umwelt / Natur / Wasser > Naturschutz. Naturschutzabteilung Land Salzburg, Landespressebüro, abgerufen am 29. Mai 2010.
  36. Gesetz vom 30. Juni 1976 über den Schutz der Natur und die Pflege der Landschaft (Steiermärkisches Naturschutzgesetz 1976 - NschG 1976) LGBl. Nr. 65/1976
  37. Naturschutz in der Steiermark. In: Umweltinformation Steiermark umwelt.steiermark.at ›Natur und Landschaft. Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Fachabteilung 17A - Energiewirtschaft und allgemeine technische Angelegenheiten, abgerufen am 30. Mai 2010.
  38. Kundmachung der Landesregierung vom 12. April 2005 über die Wiederverlautbarung des Tiroler Naturschutzgesetzes 1997. LGBl. Nr. 26/2005, davor Gesetz vom 12. März 1997 über die Erhaltung und Pflege der Natur – Tiroler Naturschutzgesetz. LGBl. Nr. 33/1997; Tiroler Naturschutzgesetz 1991, LGBl. Nr. 29/1991; Naturschutzgesetz LGBl. Nr. 31/1951
  39. Natur und Landschaft. In: tirol.gv.at »Themen »Umwelt »Naturschutz. Tiroler Landesregierung: Abteilung Umweltschutz, abgerufen am 29. Mai 2010.
  40. Gesetz vom 4. März 1997 über Naturschutz und Landschaftsentwicklung – Vorarlberg. LGBl.Nr. 22/1997
  41. Umwelt - Natur- und Umweltschutz. In: Das Land Vorarlberg im Internet vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz. Amt der Vorarlberger Landesregierung: Abteilung Umwelt, abgerufen am 23. Mai 2010.
  42. Gesetz mit dem das Wiener Naturschutzgesetz erlassen wird. LBGl. Nr. 45/1998 (RIS, wien.gv.at), davor Gesetz vom 19. Oktober 1984 über den Schutz und die Pflege der Natur – Wiener Naturschutzgesetz. LBGl.Nr. 6/1985
  43. Ziel des Naturschutzes in Wien. In: wien.at > Umwelt & Klimaschutz > Umweltschutz> Naturschutz > Recht. Magistrat der Stadt Wien: Wiener Umweltschutzabteilung (Magistratsabteilung 22), abgerufen am 29. Mai 2010.
  44.  Barbara Gartler, Amt der Steiermärkischen Landesregierung – Fachabt. 13A Umwelt- und Anlagenrecht (Hrsg.): Das Österreichische Umweltschutzrecht. jew. aktualisiert. Graz (Abschnitte Die wichtigsten Umweltvorschriften des Bundes, Die Umweltvorschriften im Bundesland Steiermark, Weblink, umwelt.steiermark.at, abgerufen am 30. Mai 2010).
  45. Konventionen, naturschutz.at
  46. a b c  Tiefenbach: Naturschutz in Österreich. 1998, 4.4 Naturschutzrechtlich geschützte Gebiete Tab. 21 Schutzgebietskategorien gemäß den Naturschutzgesetzen der Bundesländer, S. 44.
  47. Natur und Landschaft, Schutzgebiete: Nationale Schutzgebiete, land-oberoesterreich.gv.at
  48. Naturschutzbuch: Statistik. service.salzburg.gv.at
  49. Natur und Landschaft, tirol.gv.at; Schutzgebiete - Übersicht, tiroler-schutzgebiete.at
  50. Schutzgebiete, Natura 2000 vorarlberg.gv.at; Naturschutz in Vorarlberg - Investition für die Zukunft, vorarlberg.at
  51. Schutzgebiete und Schutzobjekte, Schutzgebiete in Wien: Flächenstatistik (Stand: 31. Dezember 2005) (rtf; 65 kB), wien.gv.at
  52. In Sbg. (214) und NÖ. (1.612) ist das Naturdenkmal ein traditionell starkes Werkzeug, und umfasst auch zahlreiche kleinräumige Areale, mit relevantem Beitrag zum Gesamtschutzgebiet
  53. Österreichischer Moorschutzkatalog boku.ac.at
  54. Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Innsbruck und Kommission für Geophysikalische Forschungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Änderung von Gletschern im 20. Jahrhundert
  55. www.admin.ch - Systematische Sammlung des Bundesrechtes zu Natur- und Heimatschutz
  56. www.pronatura.ch - ProNatura Schweiz
  57. Abschnitt 3.3. Zavarovana območja des Zakon o ohranjanju narave (ZON-UPB2)Vorlage:§§/Wartung/alt-URL. Uradni list RS, št. 96/2004 z dne 30. 8. 2004 (i.d.g.F. online, uradni-list.si); insb. Einteilung: § 53 Z. 4–6;
  58. a b Zavarovana območja, arso.gov.si
  59. IUCN-Angaben nach: Ministrstvo za okolje in prostor Republike Slovenije: Zavarovana območja v Sloveniji/Protected areas of Slovenia. Gorenjski tisk, Ljubljana 2008, ISBN 978-961-6392-61-7, Uvod/Introduction S. 9 (pdf, mop.gov.si).
  60. a b Pravilnik o določitvi in varstvu naravnih vrednotVorlage:§§/Wartung/alt-URL (Regelwerk über die Bestimmung und den Schutz der Naturwerte). Uradni list RS, št. 111/2004 z dne 14. 10. 2004 (i.d.g.F. online, uradni-list.si)
  61. Zvrsti naravnih vrednot, arso.gov.si
  62. Uredba o ekološko pomembnih območjihVorlage:§§/Wartung/alt-URL (Verordnung über ökologisch bedeutende Gebiete). Uradni list RS, št. 48/2004 z dne 30. 4. 2004 (i.d.g.F. online, uradni-list.si)
  63. Ekološko pomembna območja, arso.gov.si;
    Mladenka del Negro: Schutzgebiete in Slowenien – unter besonderer Berücksichtigung des Alpenraums. Österreichische Akademie der Wissenschaften, 2009 (= IGF-Forschungsberichte 3, 2009, ISBN 978-3-7001-6755-6), Kapitel 4.4 Ökologisch bedeutende Gebiete (Weblink, oeaw.ac.at)