Guttet-Feschel

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Guttet-Feschel
Wappen von Guttet-Feschel
Staat: Schweiz
Kanton: Wallis (VS)
Bezirk: Leukw
BFS-Nr.: 6117i1f3f4
Postleitzahl: 3956
Koordinaten: 617432 / 13064846.3277.6651345Koordinaten: 46° 19′ 37″ N, 7° 39′ 54″ O; CH1903: 617432 / 130648
Höhe: 1'345 m ü. M.
Fläche: 10.5 km²
Einwohner: 432 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 41 Einw. pro km²
Website: www.guttet-feschel.ch
Karte
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Guttet-Feschel ist eine politische Gemeinde des Bezirks Leuk im deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis in der Schweiz. Die Gemeinde entstand am 1. Oktober 2000 aus den beiden früheren Gemeinden Guttet und Feschel (frz. Veschel).

Wappen[Bearbeiten]

Am 15. Dezember 2004 stimmten die beiden Gemeinden über ein gemeinsames Wappen ab. Das Resultat war ein Zusammenlegen der beiden Ortswappen. Da jedoch das Gemeindegesetz verlangt, dass die Wahl eines Wappens durch einen Urnengang zu erfolgen hat, musste die Bevölkerung am 18. April 2010 erneut zur Wahl schreiten.[2] Dabei entschieden sich die Stimmbürger für ein neues gemeinsames Wappen. Am 12. September 2010 wurde die neue Gemeindefahne eingeweiht. Die Stiftung Schweizer Fahnen und Wappen kritisierte die erste Version des neuen Gemeindewappen als un-heraldisch und ungeeignet.[3]

Das aktuelle Wappen zeigt einen Hirtenstab, einen Dreiberg und eine Sonne. Während der Hirtenstab für den heiligen Wendel und damit Guttet steht, symbolisiert die Sonne und der stilisierte Berg Feschel.[4]


Geschichte[Bearbeiten]

Guttet[Bearbeiten]

1261 wurde Guttet erstmals als de gottet urkundlich erwähnt. Zu dem Bergdorf am Nordhang des Rhonetals bei Leuk gehören neben dem Zentrum auch die Weiler Grächmatten und Wiler. Das Dorf gehörte zur Pfarrei Leuk; erstmals wird bereits 1520 eine Kirche urkundlich erwähnt, die 1874 neu gebaut worden ist. Das 1863 zur eigenen Pfarrei erhobene Rektorat bestand seit 1822. Zu dieser gehörte zu Anfang bis 1903 und ab 1925 auch Feschel.

Feschel[Bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Feschel mit dem Namen Vexli bzw. Veselli. Ausgrabungen wie bspw. Bronzegegenstände zeigen, dass das Gebiet bereits seit dem 5. Jahrhundert nach Christus besiedelt ist. 1499 wurde die St.-Michels-Kapelle urkundlich genannt, die seit 1699 St.-Antonius-Kapelle heißt. Auch das Weiderecht des Weilers Obern-Galm findet sich (1580) urkundlich.

Bereits durch die gemeinsame Pfarrei seit 1925 bestanden Kooperationen zwischen Guttet und Feschel. 1969 wurden die Friedhöfe zusammengelegt und 1972 gemeinsam eine Schule gegründet, sodass wichtige Institutionen geteilt wurden, was schließlich maßgeblich zur Fusion beigetragen hat.

Literatur[Bearbeiten]

  • Remo Kuonen (1981): Feschel und seine Geschichte.
  • Remo Kuonen (1987): Guttet.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Guttet-Feschel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Ergebnis der Abstimmung über das neue Gemeindewappen
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatFusion Guttet-Feschel auf www.stiftungswf.ch. Abgerufen am 14. November 2013.
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatWappenportrait auf www.guttet-feschel.ch. Abgerufen am 14. November 2013.