HMCS Fraser (H48)

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Fraser Royal Navy Kanada
HMCS Fraser (H48)
Technische Daten
Schiffstyp: Zerstörer
Verdrängung: 1.375 ts Standard
1.865 ts maximal
Länge: 100,28 m
Breite: 10,06 m
Tiefgang: 3,78 m
Antrieb: 3 Admirality-3-Trommel-Dampfkessel
2 Parsons-Dampfturbinen mit Einfachgetriebe
36.000 PS (26.460 kW)
Treibstoffvorrat: 473 t Heizöl
Geschwindigkeit: 36 kn (66,7 km/h)
Reichweite: 5.500 sm bei 15 kn
Besatzung: 145
Bewaffnung: 4 × 4,7-inch-Schiffsgeschütze
1 × 3-Zoll-Flak
2 × 2-Pfünder-Flak (2*1)
8 × 21-Zoll-Torpedorohre (2*4)

HMCS Fraser (H48) war ein Zerstörer der C-Klasse der Royal Canadian Navy im Zweiten Weltkrieg.

Das Schiff lief am 29. August 1931 als Teil einer Klasse von nur vier britischen Zerstörern bei Vickers-Armstrong in Barrow-in-Furness, Cumbria, als HMS Crescent (H48) vom Stapel. In Dienst gestellt wurde es am 21. April 1932. Die britische Labour-Regierung wollte mit der Halbierung der Klassenstärke von den üblichen acht Schiffen auf vier Zerstörer ihre Abrüstungsbereitschaft dokumentieren.

Weil die Klasse aufgrund dieser Tatsache nicht in die Struktur der Royal Navy passte, wurden die Schiffe allesamt der kanadischen Marine überlassen. HMS Crescent wurde am 17. Februar 1937 übergeben und gleichzeitig in HMCS Fraser umbenannt.

Das Schiff war mit seinen Schwesterschiffen zunächst an der kanadischen Westküste stationiert. Zu dieser Zeit waren dies die größten und modernsten Einheiten der Royal Canadian Navy.

Nach dem Kriegsbeginn wurden sie nach Halifax, Nova Scotia, verlegt und als Eskorte von Geleitzügen im Nordatlantik eingesetzt. Ab Mai 1940 erfolgte der Einsatz jedoch von den Britischen Inseln aus, weil dort die U-Boot-Gefahr wesentlich größer war und die Schiffe dort daher dringender benötigt wurden.

Im folgenden Monat war HMCS Fraser an der Evakuierung der britischen Truppen aus Nordfrankreich beteiligt. Bei einem derartigen Einsatz kollidierte der Zerstörer am 28. Juni 1940 in der Gironde bei schlechter Sicht mit dem Kreuzer HMS Calcutta, zerbrach in drei Teile und sank.

Literatur[Bearbeiten]

  • M. J. Whitley: Destroyers of World War Two, Arms and Armour Press, London 1988 ISBN 0-85368-910-5

Weblinks[Bearbeiten]