Harald Philipp

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Harald Philipp (* 24. April 1921 in Hamburg; † 5. Juli 1999 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten]

Gedenktafel am Haus Kudowastraße 15

Philipp erhielt in Hamburg Schauspielunterricht bei Helmuth Gmelin und wurde 1941 zum Kriegsdienst einberufen. Nach dem Krieg gab er 1946 sein Debüt als Schauspieler. Er trat an den Bühnen von Osnabrück, Hannover und Köln auf. Danach übernahm er Arbeiten als Kameraassistent und betätigte sich als Synchronregisseur beim Berliner Sender RIAS. Er war auch Regisseur beim ersten Programm des Berliner Kabaretts Die Stachelschweine.

Im Jahr 1956 inszenierte er seinen ersten Spielfilm. Es folgten mehrere Musikkomödien und Kriegsfilme, zu denen er auch meist das Drehbuch lieferte. In den sechziger Jahren führte er Regie bei den Karl-May-Verfilmungen Winnetou und das Halbblut Apanatschi und Der Ölprinz sowie den Jerry-Cotton-Filmen Mordnacht in Manhattan und Um null Uhr schnappt die Falle zu.

In späteren Jahren verlegte sich Harald Philipp ganz auf Beiträge zu Fernsehserien wie Percy Stuart, Familie Buchholz und Sergeant Berry.

Am 11. März 2005 wurde zu seinen Ehren an seinem ehemaligen Berliner Wohnhaus Kudowastraße 15/Ecke Flinsberger Platz 3 eine Gedenktafel aus Messing angebracht.

Filmografie[Bearbeiten]

Darsteller[Bearbeiten]

  • 1953: Kopf oder Zahl

Regie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]