Heckelphon

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Heckelphon
Heckelphon

Das Heckelphon ist ein Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt und kugelartigem Schallstück.

Dieses Musikinstrument ist eine Weiterentwicklung der Bassettoboe. Das Heckelphon klingt eine Oktave tiefer als die Oboe und wird von einigen Oboisten als Nebeninstrument gespielt. Der Klang erinnert manche an den Dudelsack.

1904 wurde das Heckelphon erstmals von der Firma Wilhelm Heckel GmbH in Wiesbaden-Biebrich angefertigt, nach der es auch benannt ist. Angeblich war die Entwicklung des Heckelphons von Richard Wagner angeregt worden, der die Herstellung des Instrumentes allerdings nicht mehr erlebte. Auch Richard Strauss war an der Entwicklung des Heckelphons stark interessiert und verwendete es in einigen seiner Werke, so z. B. in den Opern Salome und Elektra sowie in seiner Alpensinfonie. Die Baritonoboe (auch Bassoboe genannt) hat fast den gleichen Klangcharakter, so dass beide Instrumente auch wechselseitig füreinander eingesetzt werden.

In jüngerer Zeit fand das Instrument Verwendung bei Paul Hindemith und in den Orchesterwerken von Hans Werner Henze. Solokonzerte gibt es von Hans Mielenz (Concerto für Heckelphon und Orchester op. 60, komponiert 1959) und Michael Denhoff (Tableaux sombres für Heckelphon und Orchester op. 60, entstanden 1990)

Neben dem Heckelphon in C wurden auch Instrumente in F (Pikkoloheckelphon) und Es (Terzheckelphon) gebaut, die sich allerdings nicht durchgesetzt haben.

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