Heißer Sommer (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Heißer Sommer
Produktionsland DDR
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1968
Länge 97[1] Minuten
Stab
Regie Joachim Hasler
Drehbuch Maurycy Janowski
Joachim Hasler
Produktion Horst Dau
Musik Gerd Natschinski
Thomas Natschinski
Kamera Joachim Hasler
Roland Dressel
Schnitt Anneliese Hinze-Sokolowa
Besetzung

Heißer Sommer ist ein vom DEFA-Studio für Spielfilme, Gruppe „Johannisthal“, produzierte Musicalkomödie aus dem Jahr 1968.

Inhaltsverzeichnis

Handlung[Bearbeiten]

Beim Trampen nach Norden kreuzen sich immer wieder die Wege von elf Oberschülerinnen aus Leipzig und zehn Oberschülern aus Karl-Marx-Stadt. Schließlich landen alle in einem kleinen Dorf an der Ostsee. Gegenseitig spielen sich die Gruppen immer wieder Streiche und auch die ersten Liebeleien lassen nicht lange auf sich warten.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Berlin, Leipzig, Greifswald (Wieck) und auf Rügen gedreht. Er kam am 21. Juni 1968 in die ostdeutschen Kinos.

Altersfreigabe und DVD[Bearbeiten]

2003 wurde der Film auf DVD veröffentlicht und von der FSK als "FSK ab 0 freigegeben" eingestuft, diese Version ist mit nur 91 Minuten Länge jedoch stark gekürzt.

Filmmusik[Bearbeiten]

1968 erschien auf AMIGA die Filmmusik von Chris Doerk & Frank Schöbel unter gleichnamigen Titel "Heißer Sommer".

Seite 1

  1. Heißer Sommer
  2. Das darf nicht wahr sein
  3. Männer, die noch keine sind
  4. Wir
  5. Tanz am Strand
  6. Woher, willst du wissen, wer ich bin?

Seite 2

  1. Was erleben
  2. Ein Sommerlied
  3. Fang doch den Sonnenstrahl - Frank Schöbel mit Gerti Möller
  4. Ich fand die eine
  5. Es war mal ein Mädchen - Ingo Graf
  6. Einmal muß ein Ende sein
  7. Finale "Heißer Sommer"

Gesang: Chris Doerk / Frank Schöbel u.a.

Texte und Musik: Jürgen Degenhardt, Gerd Natschinski

Arrangements: Gerd und Thomas Natschinski

AMIGA 8 55 009

Neuaufführung[Bearbeiten]

2005 erlebte das Musical als Bühnenstück am Volkstheater Rostock eine Wiederkehr. Die Fassung wurde geschrieben von Axel Poike mit den Komponisten Gerd Natschinski und Thomas Natschinski sowie Thomas Bürkholz als musikalischem Leiter. Vom 12. Juli 2009 bis 9. August 2009 wurde eine neu arrangierte Bühnenfassung auf der Regattastrecke Berlin-Grünau unter der Leitung von Wolfgang Bordel aufgeführt.

Kritik[Bearbeiten]

  • Lexikon des internationalen Films: „Die Erlebnisse von Oberschülern und -schülerinnen während ihres Ferienaufenthaltes an der Ostsee dienen als dünner Handlungsfaden für teils etwas naive Musik- und Tanzeinlagen. Mit den Schlagerstars Chris Doerk und Frank Schöbel prominent besetzt, avancierte die heiter-unverbindliche Sommergeschichte, die Gemeinschaftsgeist propagiert und egoistischen Haltungen eine Abfuhr erteilt, zum Kultfilm.“
  • Renate Holland-Moritz, Die Eule im Kino, 1981: „Das dürftige Gerippe scheint von Maurycy Janowski vor allem als Beschäftigungstherapie für eine Schar jugendlicher Anfänger erdacht worden zu sein.“

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.defa.de/DesktopDefault.aspx?TabID=412&FilmID=Q6UJ9A002KP5