Heinrich Schellhorn (Politiker)

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Heinrich Schellhorn (* 29. April 1961) im Tiroler Zillertal, ist ein österreichischer Politiker (Grüne). Schellhorn ist seit 2013 Landesrat in der Landesregierung Haslauer jun.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Geboren und aufgewachsen auf einem Bergbauernhof im Tiroler Zillertal, zog Schellhorn zum Gymnasiumsbesuch und Studium von Rechtswissenschaften, Politik und Geschichte nach Innsbruck. Während seines Studiums war er Gründungsmitglied der kritischen Juristen Innsbruck und ÖH-Studentenvertreter und leistete den Zivildienst ab. Nach dem Abschluss des Studiums 1985 mit dem akademischen Grad Doktor der Rechtswissenschaften übersiedelte Schellhorn nach Salzburg, wo er 1985 bis 1986 das Gerichtsjahr absolvierte, dann bis 1990 als Rechtsanwaltswärter und seither, ab 1992 in einer Kanzleigemeinschaft, als Rechtsanwalt tätig war.

Politische Karriere[Bearbeiten]

Schellhorn war für die Aktion Lebenswertes Hallein ab 1992 Gemeindevertreter, von 1994 bis 1999 ressortführender Stadtrat für Raumordnung und von 1999 bis 2004 ressortführender Stadtrat für Kultur und Jugend. Er schied nach Verlusten bei den Wahlen 2004 aus der Stadtpolitik aus.[1] Ab 2005 war er Vorstandsmitglied und Finanzreferent der Salzburger Grünen. Nach den Landtagswahlen 2013, bei denen die Grünen nach einem durch den Salzburger Spekulationsskandal geprägten Wahlkampf mit 20,18 % der Stimmen und sieben Mandaten ihr bisher bestes Ergebnis auf Landesebene erzielten, wurde er in der nach kurzen Verhandlungen von den Grünen zusammen mit ÖVP und Team Stronach unter dem neuen Landeshauptmann Wilfried Haslauer gebildeten Koalitionsregierung ab dem 19. Juni 2013 Landesrat mit den Agenden Soziales, Pflege, Kultur, Volkskultur und Museen.[2]

Privates[Bearbeiten]

Schellhorn lebt in Hallein-Rif und ist Vater dreier erwachsener Söhne.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Namen der neuen Salzburger Regierung stehen wohl fest Salzburger Nachrichten, 6. Juni 2013 (abgerufen am 28. Juni 2013)
  2. Erste Sitzung der neuen Salzburger Landesregierung Salzburger Landeskorrespondenz, 19. Juni 2013 (abgerufen am 19. Juni 2013)

Weblinks[Bearbeiten]