Heinrich von Stein

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Heinrich Ludwig Wilhelm von Stein (* 21. November 1833 in Rostock; † 28. Mai 1896 ebenda) war ein deutscher Philologe, Philosoph und Rektor der Universität Rostock.

Leben[Bearbeiten]

Von Stein stammte aus einer Mecklenburger Gutsbesitzerfamilie. Sein Vater war der Major Heinrich von Stein († 1839), seine Mutter Friederike war die Tochter eines Güstrower Legationsrats. Er legte das Abitur in Rostock ab und studierte ab 1851 Philosophie in Berlin, Bonn und Göttingen. 1855 wurde er mit der Dissertation De philosophia Cyrenaica promoviert und habilitierte 1857. In Göttingen lehrte er ab 1857 als Privatdozent und ab 1862 als außerordentlicher Professor. 1864 wurde er Gouverneur Johann Albrechts, Herzog zu Mecklenburg-Schwerin. 1869 heiratete er Elisabeth von der Lühe (* 1834). Im folgenden Jahr wurde er außerordentlicher Professor in Rostock, 1871 ordentlicher Professor und 1890 Rektor der Universität. Sein bekanntester Promovend ist wohl Rudolf Steiner, der 1891 als externer Prüfling mit der Arbeit Wahrheit und Wissenschaft und der Note rite (Ausreichend) zum Dr. phil. promoviert wird.[1].

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Hauptwerk[Bearbeiten]

  • Sieben Bücher zur Geschichte des Platonismus. Untersuchungen über das System des Plato und sein Verhältniss zur späteren Theologie und Philosophie. 3 Bände, Göttingen 1862/64/75
    • Neuauflage als Nachdruck: Minerva, Frankfurt am Main 1965

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zander, Helmut (2011): Rudolf Steiner. Die Biographie. 2. Aufl. München: Piper. S. 83.