Heinz Striek

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Heinz Striek (* 27. Juli 1918 in Berlin; † 29. Oktober 2011[1] ebenda) war ein deutscher Finanzpolitiker und Sportfunktionär.

Der gelernte Steuerberater, seit 1946 SPD-Mitglied, wurde 1954 ins Abgeordnetenhaus von Berlin ein. 1962 wurde er zum Staatssekretär für Finanzen berufen, 1967 wurde er vom Regierenden Bürgermeister Heinrich Albertz zum Finanzsenator und daneben für ein halbes Jahr zum Bürgermeister berufen. Albertz' Nachfolger Klaus Schütz beließ Striek zwar als Finanzsenator, entband ihn aber vom Amt des Bürgermeisters. 1975 trat Striek aufgrund einer Anzeige von seinem Amt zurück: Striek geriet in den Verdacht der uneidlichen Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss zum Steglitzer Kreisel. Die Anschuldigung erwies sich später vor Gericht als haltlos, konnte ihn aber nicht mehr vor dem Rücktritt bewahren.

Von 1976 bis 1989 war Striek für die Deutsch-Israelische Gesellschaft als Vizepräsident und als Berliner Landesvorsitzender engagiert. 1985 erhielt er den Ehrentitel „Stadtältester von Berlin“.

Lange Jahre war Striek Schatzmeister und Vizepräsident des Sportvereins Hertha BSC; bis zu seinem Tod Ende Oktober 2011 war er Vorsitzender des Ältestenrats des Vereins.[2] Beerdigt wurde Striek auf dem Waldfriedhof Zehlendorf.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Traueranzeige der Familie. Die Jüdische Gemeinde Berlin nennt in einer Pressemitteilung abweichend den 31.10.
  2. Hertha trauert um Heinz Striek, Vereinshomepage von Hertha BSC vom 31. Oktober 2011
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