Deutsch-Israelische Gesellschaft

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40 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel: deutsche Briefmarke von 2005

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) ist eine Organisation in der Bundesrepublik Deutschland, in der sich gemäß ihren Leitsätzen „Freunde Israels in überparteilicher Zusammenarbeit zusammenfinden, um in Solidarität mit dem Staat Israel und seiner Bevölkerung zu wirken.“[1]

Im Jungen Forum DIG organisieren sich die Mitglieder der DIG von 16 bis 35 Jahren. Es ist die Nachfolgeinitiative des Deutsch-Israelischen Jugendforums und tritt mit eigenen Seminaren und Aktivitäten in Erscheinung.

Die Gesellschaft wurde am 21. März 1966 in Bonn gegründet, ein Jahr nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel. Durch Aufrufe zu humanitärer Hilfe während des Sechstagekrieges wurde die DIG bundesweit bekannt. Zwischen 1967 und 1973 wurde durch Gründung von Arbeitsgemeinschaften die auf zentrale Aufgaben ausgerichtete Arbeit durch regionale Aktivitäten ergänzt.

Im Jahr 1990 beschlossen die Mitglieder der in diesem Jahr gegründeten Gesellschaft DDR-Israel mit Wirkung zum 31. Januar 1991 den Beitritt zur Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Zurzeit (2010) hat die DIG ca. 5.500 Mitglieder und ist mit 52 regionalen Arbeitsgemeinschaften DIG deutschlandweit vertreten. Diese organisieren in Eigenverantwortung Veranstaltungen wie Vorträge, Seminarveranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte, Studienreisen und spezielle Jugendveranstaltungen.

Inhaltsverzeichnis

Ziele [Bearbeiten]

„Aufgabe der Gesellschaft ist es, die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in allen Fragen des öffentlichen und kulturellen Lebens zu vertiefen. Die Gesellschaft dient der Förderung internationaler Verbundenheit, der Toleranz und der Verständigung der Völker, insbesondere im Nahen Osten.“

– Satzung, §2

Präsidium [Bearbeiten]

Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) ist seit 2010 Reinhold Robbe, Gründungspräsident war Gerhard Jahn.

Als Vizepräsidenten amtieren seit 2012: Gitta Connemann für die CDU, Anke Eymer, Sven-Christian Kindler für Bündnis90/Die Grünen, Christian Lange für die SPD, Hildegard Müller und Florian Toncar für die FDP. Als Beisitzer amtieren: Dr. Martin Borowsky, Yoram-Illy Ehrlich, Esther Haß, Barbara Hoffs, Iris Neu und Lukas Welz.

Friedenspreis [Bearbeiten]

Seit 1991 verleiht die Gesellschaft den Friedenspreis der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. www.deutsch-israelische-gesellschaft.de Leitsätze