Helvetiaplatz (Bern)

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Helvetiaplatz
Wappen Bern matt.svg
Platz in Bern
Helvetiaplatz
Welttelegraphendenkmal und Bernisches Historisches Museum
Basisdaten
Ort Bern
Ortsteil Kirchenfeld
Angelegt 1882
Einmündende Straßen Thunstrasse, Bernastrasse, Kirchenfeldbrücke
Bauwerke Historisches Musem, Alpines Museum, Schulwarte, Kunsthalle
Blick auf den Helvetiaplatz

Der Helvetiaplatz ist ein Platz im Berner Kirchenfeldquartier in unmittelbarer Nähe der Kirchenfeldbrücke. Seit dem Winter 1921/22 steht hier das Welttelegrafen-Denkmal.

Lage[Bearbeiten]

Der Helvetiaplatz liegt am Südende der Kirchenfeldbrücke. Von ihm gehen radial folgende Strassen aus: die Marienstrasse im Osten , die Thunstrasse im Südosten und die Bernastrasse im Südwesten. Im Nordwesten und Nordosten führen der Feldeggweg bzw. die Schwellenmattstrasse weg.

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits 1881 begann man den Helvetiaplatz zu planen, ein Jahr später wurde der damals noch runde Platz dann erstellt. 1884 pflanzte man beim Helvetiaplatz eine kreisförmige Allee und legte einen Rasen an. 1889 wurde in der Nordostecke des Platzes ein Graben ausgefüllt und anschliessend bepflanzt. Als 1899 das Eidgenössische Sängerfest südlich des Historischen Museums stattfand, wurde das Rondell erneut bepflanzt. Zudem wurde in der Südostecke des Platzes ein Trinkbrunnen aufgestellt. Das Blumenrondell in der Platzmitte wurde im Winter 1921/22 durch das Welttelegrafen-Denkmal ersetzt. 1930/31 entstand eine neue Treppe, die den Helvetiaplatz mit der Schwellenmattstrasse verband.

Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Helvetiaplatz als Einfallstor grosser Strassen in die Stadt vorgesehen. Nachdem der Bau einer Autobahn quer durch die Stadt von den Stimmberechtigten jedoch abgelehnt und der motorisierte Strassenverkehr mehr und mehr von der Innenstadt ferngehalten wurde, wirken die Verkehrsflächen heute überdimensioniert.

Umliegende Gebäude[Bearbeiten]

Am Helvetiaplatz befinden sich die Gebäude des Historischen Museums Bern, der Kunsthalle Bern, des Medienzentrums Schulwarte Bern und des Schweizerischen Alpinen Museums (beide im selben Gebäude) sowie ein Kirchengebäude und Leseraum der Christian Science.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Berchtold Weber: Strassen und ihre Namen: am Beispiel der Stadt Bern. Stämpfli, Bern 1990, ISBN 3-7272-9850-2

46.9438888888897.4488888888889Koordinaten: 46° 56′ 38″ N, 7° 26′ 56″ O; CH1903: 600781 / 199200