Henri Texier

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Henri Texier bei einem Auftritt in Paris im Jahr 2007
Henri Texiers Hope Quartett am 4. Dezember 2013 im Stadtgarten Köln

Henri Texier (* 27. Januar 1945 in Paris) ist ein Kontrabassist, Multi-Instrumentalist, Sänger, Orchesterleiter und Komponist des französischen Jazz.

Texier ist als Kontrabassist Autodidakt. In den Jazzclubs von Paris arbeitete er zunächst mit Exil-Amerikanern wie Bud Powell, Johnny Griffin oder Bill Coleman. Mitte der 1960er arbeitete er auch mit Don Cherry zusammen. Texier wurde dem europäischen Jazzpublikum seit 1968 in der European Rhythm-Machine von Phil Woods bekannt. Erste eigene Platten entstehen in den 1970er Jahren, wo er auch mit Joachim Kühn und Didier Lockwood auftritt. Zu Beginn der 1980er gründete er mit dem Saxophonisten und Klarinettisten Louis Sclavis, dem Gitarristen Philippe Deschepper und dem Schlagzeuger Jacques Mahieux eine Band, die eine Mischung aus Jazz, Pop und Weltmusik spielte.

Mit seinem Azur Quartet (erste Einspielung An Indian’s Week) geht er während der 1990er mehrfach auf Europatournee. Vor allem im Trio mit dem Schlagzeuger Aldo Romano und Louis Sclavis hat er weltweit Beachtung gefunden; er hat mit ihm auf zahlreichen Tourneen gespielt und drei Alben teilgenommen. Seitdem gibt es von ihm weitere Trio-Einspielungen, unter anderem mit Alain Jean-Marie und Aldo Romano, mit Pietro Tonolo und wiederum Romano. Mit dem Strada Sextet stellt Texier aktuell jüngere Musiker ins Scheinwerferlicht, darunter seinen eigenen Sohn, den Klarinettisten und Saxofonisten Sébastien Texier.

1977 erhielt er den Prix Django Reinhardt.

Auswahldiskografie[Bearbeiten]