Hochblassen

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Hochblassen

BWf1

Höhe 2.706 m
Lage 8 Kilometer südlich von Garmisch-Partenkirchen, deutsches Bundesland Bayern
Gebirge Nördliche Kalkalpen (Wettersteingebirge, Blassenkamm)
Geographische Lage 47° 25′ 25″ N, 11° 2′ 26″ O47.42353311.0405352706Koordinaten: 47° 25′ 25″ N, 11° 2′ 26″ O
Hochblassen (Bayern)
Hochblassen
Erstbesteigung Hermann von Barth, Peter Klaisl, 1871
Normalweg Nördlich von der Grießkarscharte aus

Der Hochblassen ist ein 2.706 Meter hoher Berg im Wettersteingebirge im deutschen Bundesland Bayern. Er besitzt neben dem Hauptgipfel noch den so genannten Signalgipfel mit 2.698 Meter Höhe. Zuerst bestiegen wurde er 1871 von Hermann von Barth und Peter Klaisl.

[Bearbeiten] Lage

Der Berg aus Wettersteinkalk liegt ca. 4,5 Kilometer östlich der Zugspitze und ist Bestandteil des in Ost-West-Richtung verlaufenden Höllentalgrats. Ein Kilometer nordöstlich, getrennt durch die Grießkarscharte, liegt die Alpspitze (2.628 m). Nach Norden, zum Grießkar hin, besitzt der Berg eine etwa 500 Meter hohe, sehr steile und schroffe Wand. Nach Süden ins Reintal haben die Wände eine Höhe von über 900 Metern.

[Bearbeiten] Stützpunkt und Besteigung

Der Hochblassen kann von der nordwestlich gelegenen Höllentalangerhütte (1.381 m) über die Grießkarscharte (Drahtseilversicherungen) und den Nordgrat in, laut Literatur, leichter Kletterei (kein durchgehendes Gehgelände, stellenweise bis zum Schwierigkeitsgrad UIAA II bestiegen werden. Die Gehdauer beträgt bei dieser Tour knapp neun Stunden. An der Nord- und Südseite des Berges befinden sich anspruchsvolle und ernsthafte Kletterrouten vom Schwierigkeitsgrad UIAA V an aufwärts. Außerdem ist eine Besteigung über den Hochblassen-Ostgrat (oder kurz "Blassengrat") möglich. Der Grat ist etwa 3 km lang und die Begehung dauert ca. 6 Stunden. Es sind Stellen in UIAA III zu bewältigen, meist aber im UIAA-Grad II, oder Gehgelände.

[Bearbeiten] Literatur und Karte

  • Stefan Beulke: AVF Wetterstein, Rother Verlag München (1996), ISBN 3-7633-1119-X
  • Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 4/2, Wetterstein- und Mieminger Gebirge
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