Hohes Kreuz

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Hohes Kreuz (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohes Kreuz
Hohes Kreuz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohes Kreuz hervorgehoben
51.42527777777810.093333333333347Koordinaten: 51° 26′ N, 10° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Leinetal
Höhe: 347 m ü. NN
Fläche: 17,96 km²
Einwohner:

1.388 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 77 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37308
Vorwahl: 03606
Kfz-Kennzeichen: EIC
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 049
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstr. 73
37308 Bodenrode-Westhausen
Webpräsenz: www.vg-leinetal.de
Bürgermeister: Detlev Lesser (CDU)
Lage der Gemeinde Hohes Kreuz im Landkreis Eichsfeld
Niedersachsen Hessen Kyffhäuserkreis Landkreis Nordhausen Unstrut-Hainich-Kreis Am Ohmberg Am Ohmberg Am Ohmberg Arenshausen Asbach-Sickenberg Berlingerode Bernterode (bei Heilbad Heiligenstadt) Birkenfelde Bodenrode-Westhausen Bornhagen Brehme Breitenworbis Büttstedt Buhla Burgwalde Deuna Dieterode Dietzenrode-Vatterode Dingelstädt Ecklingerode Effelder Eichstruth Ferna Freienhagen (Eichsfeld) Fretterode Geisleden Geismar Gerbershausen Gernrode (Eichsfeld) Gerterode Glasehausen Großbartloff Hausen (Eichsfeld) Haynrode Heilbad Heiligenstadt Helmsdorf (Eichsfeld) Heuthen Hohengandern Hohes Kreuz Hundeshagen Kallmerode Kefferhausen Kella Kella Kirchgandern Kirchworbis Kleinbartloff Kreuzebra Krombach (Eichsfeld) Küllstedt Leinefelde-Worbis Lenterode Lindewerra Lutter (Eichsfeld) Mackenrode (Landkreis Eichsfeld) Marth Niederorschel Pfaffschwende Reinholterode Röhrig Rohrberg (Eichsfeld) Rustenfelde Schachtebich Schimberg Schönhagen (Eichsfeld) Schwobfeld Steinbach (Eichsfeld) Sonnenstein (Eichsfeld) Steinheuterode Tastungen Teistungen Thalwenden Uder Volkerode Vollenborn Wachstedt Wahlhausen Wehnde Wiesenfeld (Eichsfeld) Wingerode WüstheuterodeKarte
Über dieses Bild

Hohes Kreuz ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Leinetal im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Sie entstand 1991 aus einem Zusammenschluss der Gemeinden Bischhagen, Mengelrode, Siemerode und Streitholz. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der thüringisch-niedersächsischen Grenze im Norden bis zur Autobahn A 38 im Süden.

Gemeindegliederung

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

1055 wird Selmanroth in einer Schenkungsurkunde des Mainzer Erzbischofs erstmals erwähnt. Streitholz erscheint in einer Urkunde von 1286 als Strietholz. 1310 wird dann auch Mengelrode und 1445 Bischhagen erwähnt.

Siemerode, Mengelrode, Bischhagen und Streitholz waren bis zur Säkularisation Teil von Kurmainz. Von 1802 bis 1945 waren die Orte dann Teil der preußischen Provinz Sachsen.

Ab 1945 waren die Orte Teil der sowjetischen Besatzungszone und ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 lagen die Orte nahe der innerdeutschen Grenze.

Im Juli 1986 beging die Gemeinde Siemerode mit einer Festwoche das Jubiläum der 750-Jahrfeier. [2] Seit 1990 wurden sie Teil des neu gegründeten Bundeslandes Thüringen. Siemerode, Mengelrode, Bischhagen und Streitholz schlossen sich zum 1. Januar 1991 zu einer Einheitsgemeinde mit Sitz in Siemerode zusammen.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „In Blau ein rotes silbern bordiertes Kreuz, belegt mit vier silbernen Eichenblättern an einem silbernen sechsspeichigen Rad.“

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 - 1606
  • 1995 - 1666
  • 1996 - 1643
  • 1997 - 1654
  • 1998 - 1703
  • 1999 - 1688
  • 2000 - 1646
  • 2001 - 1553
  • 2002 - 1533
  • 2003 - 1408
  • 2004 - 1407
  • 2007 - 1393
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat von Hohes Kreuz setzt sich aus 12 Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

  • CDU: 9 Sitze
  • Wahlvorschlag FFw: 3 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[3]

[Bearbeiten] Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Detlef Lesser wurde am 6. Juni 2010 gewählt.[4]

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Mariensäule im Mariengärtchen in Siemerode
  • Kirche in Siemerode aus den Jahren 1732/33
  • Katholische Filialkirche St. Johannes Evangelist in Streitholz
  • Kirche in Mengelrode von 1687
  • Kirche in Bischhagen von 1731

[Bearbeiten] Literatur

  •  Rat der Gemeinde Siemerode (Hrsg.): 750 Jahre Siemerode 1236-1986 mit Faltblatt zur Festwoche (4. bis 13 Juli 1986). Siemerode 1986.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
  2.  Gemeindeverwaltung (Hrsg.): 750 Jahre Siemerode 1236-1286. Programm der Festwoche vom 4. bis 13. Juli 1986.. Faltblatt.
  3. Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 10. März 2010.
  4. Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 6. Juni 2010.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Hohes Kreuz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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