Hornfrösche

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Hornfrösche

Argentinischer oder Schmuck-Hornfrosch (Ceratophrys ornata)

Systematik
Klasse: Lurche (Amphibia)
Ordnung: Froschlurche (Anura)
Überfamilie: Hyloidea
Familie: Südfrösche (Leptodactylidae)
Unterfamilie: Ceratophryinae
Gattung: Hornfrösche
Wissenschaftlicher Name
Ceratophrys
Wied-Neuwied, 1824
Surinam-Hornfrosch (Ceratophrys cornuta)
Surinam-Hornfrosch (Ceratophrys cornuta)

Die Hornfrösche oder Schmuckhornfrösche (Ceratophrys) sind eine Gattung von Froschlurchen, bestehend aus 8 südamerikanischen Arten. Der Name dieser kugelrund wirkenden, farbenprächtigen Frösche beruht auf einem hornartigen Zipfel über jedem Auge, besonders ausgeprägt beim Gemalten Hornfrosch (Ceratophrys cornuta) und Schildfrosch (Ceratophrys aurita).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Merkmale

Durch ihre runde Körperform und ihr riesiges Maul, dessentwegen sie im Englischen auch wide-mouthed frogs („Breitmaulfrösche“) genannt werden, wirken Hornfrösche wie ein Ball mit Maul. Die Färbung besteht aus unregelmäßigen Flecken, die wie ein Tarnanzug die Konturen des Tieres verschwimmen lassen (Somatolyse). Einige Arten besitzen einen Knochenschild in der Rückenhaut, der beim Schildfrosch (Ceratophrys aurita) mehrteilig, beim Schmuck-Hornfrosch (Ceratophrys ornata) einteilig ist. Die Männchen werden je nach Art 10 bis 13 cm, die Weibchen 15 bis 20 cm groß.

[Bearbeiten] Lebensweise und Haltung

Hornfrösche sind Ansitzjäger, die sich in Moos, Laub oder lockere Erde eingraben und reglos auf Beute lauern, die sie mit einem Sprung erreichen. Nahrungstiere sind (in je nach Größe des Frosches wechselndem Mengenverhältnis) Insekten, Spinnen, Nager, Echsen, Jungvögel und andere Amphibien (einschließlich kleinerer Artgenossen). Bei Terrarienfreunden sind sie für ihr simples Beuteschema bekannt: Sie versuchen alles zu fressen, was sich bewegt und in ihr großes Maul passt, auch die Hand des Terrarianers.

Kurze Einführung über die Haltung und das Verhalten:

Kurz nach Einbruch der Dämmerung bewegt sich der Schmuckhornfrosch langsam aus seinem Versteck. Nach kurzer Verweilzeit nimmt er seine "Kampfposition" ein, in der ihm kaum eine Beute entkommen kann. In der Regel sind Schmuckhornfrösche nachtktiv. Tagsüber wird die verzehrte Nahrung verdaut und der Frosch kann sich wieder für weitere Beutezüge erholen. Eine zu starke Fütterung kann zu Überfettung des Frosches führen. Man erkennt es schnell an den Füßen, die unter seinem massigen Körper verschwinden. Es fällt dem Frosch schwer sich zu bewegen. In solchen Fällen sollte schnell die zugeführte Nahrung begrenzt werden. 2-Tägige Fütterungspausen schaden dem Frosch nicht und eine Überfütterung sollte vermieden werden.

Durch die steigende Beliebtheit dieser Frösche findet man immer mehr Informtionen sowie Bilder, Videos und Sonstiges über die interessanten Geschöpfe. Oft wird ein Schmuckhornfrosch mit einem Namen versehen. "Anton" und "Rambo" sind bereits beliebte Froschnamen, die von den stolzen Besitzern vergeben werden. Kaum werden wenige Minuten mit solch einem Frosch verbracht, ensteht schon die Liebe zu dieser Tierart. Deshalb ist es wichtig, die Liebe zu diesen Tieren dauerhaft zu Gewähren. Dies ist möglich, indem der zukünftige Besitzer sich Vorab schon über die wichtigsten Themen informiert. Eine Möglich an solche Informationen zu gelangen sind Fachbücher, welche meistens aber nur in Englischer Sprache angeboten werden.

Die wichtigsten Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Froschhaltung ist die Sauberkeit des Terrariums. Täglicher Wasserwechsel und rechtzeitiges Wechseln des Untergrunds ist Absoluter Muss. Die ca. 10 Stüdige Beleuchtung lässt die Terrarientemperatur tagsüber auf 25-30°C steigen. Nachts sollte die Temperatur auf ca. 20°C sinken. Eine Ausreichende Befeuchtung des Terrariums und ein Wasserbecken in der Größe des Frosches sind unerlässlich. Um starke Bakterienbildung zu vermeiden, sollte Frischer Kot immer schnell beseitigt werden.

Vor Berühren des Frosches sollten die Hände angefeuchtet und frei von Reinigungsmitteln sein. Unnötiges Berühren sollte vermieden werden.

[Bearbeiten] Arten

[Bearbeiten] Weblinks

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