Houston (Pornodarstellerin)

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Houston

Houston (* 24. März 1969 als Kimberly Halsey in Long Beach, Kalifornien) ist eine ehemalige US-amerikanische Pornodarstellerin.

Leben[Bearbeiten]

Die Enkelin des Disney-Animators Clair Weeks wuchs als Tochter einer alleinstehenden Frau in Long Beach, Kalifornien auf.[1]

Houston hat eine Tochter und nach ihrem ersten Rückzug aus dem Pornogeschäft erwarb sie in Las Vegas eine Lizenz als Immobilien-Maklerin und veröffentlichte einige Songs als Sängerin. 2008 wurde ihr Stufe-3-Krebs diagnostiziert, den sie jedoch nach Operationen und Chemotherapie überwinden konnte.[1] Da sie in ihrem neuen Job als ehemaliger Pornostar wiedererkannt wurde, verlor sie diesen ebenfalls 2008.[2] Später machte sie an der University of Nevada in Las Vegas einen Abschluss zur medizinischen Assistentin.[3]

Karriere[Bearbeiten]

Houston begann ihre Karriere 1995, nachdem sie einem Stripclub in Houston entdeckt worden war.[4] Sie bekam unter anderen einen Exklusivvertrag bei Nitro. Sie nahm anderen an Metros The World’s Biggest Gangbang III: The Houston 620 (Anspielung auf das NASCAR-Rennen) teil, in dem sie an einen Gangbang mit 620 Männern beteiligt war. Dieser Auftritt brachte ihr einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde ein. In den Hochzeiten ihrer Karriere verdiente sie über 1 Million US-Dollar pro Jahr.[4]

2000 unterzog sie sich einer Schönheitsoperation zur Verkleinerung ihrer Schamlippen. Sie ließ diese Operation filmen und vertrieb die Aufnahmen über das Internet. Außerdem verkaufte sie das abgetrennte Fleisch in einer Onlineauktion.[5] Käufer war Dennis Hof, der Besitzer der Moonlite Bunny Ranch, wo die Überreste in Acrylglas eingegossen ausgestellt sind.[1]

Musikvideos[Bearbeiten]

Im Jahr 2000 war Houston in Dokumentarfilm Porn to Rock von VH-1 zu sehen, der die Anstrengungen verschiedener Pornodarsteller zeigte, im Rock'n-Roll-Musikbetrieb Fuß zu fassen.[6] Während der nächsten Jahre tauchte Houston in Cameorollen in verschiedenen Rock und Rap Musikvideos auf, beispielsweise für Musikgruppen wie Kottonmouth Kings ("Bump") und Sum 41 ("The Hell Song"). Sie veröffentliche Ende des Jahres 2003 ihre erste Single, "What Do You Want From Me?" und trat daraufhin im House of Blues in Los Angeles auf.[7]

Sie hatte auch zahlreiche Auftritte in der Howard Stern Show.

Im Jahr 2004 wurde sie in die AVN Hall of Fame aufgenommen.[8]

Autobiographie[Bearbeiten]

Im Mai 2012 veröffentlichte Houston in den Vereinigten Staaten ihre Autobiografie Pretty Enough: The Story of the Gang Bang Queen, die sie zusammen mit Charles Lupula, dem Sohn des früheren Pornoregisseurs Fred J. Lincoln, schrieb.[9]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Houston – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c My Dinner With the Gang Bang Queen. In: Vegas Seven. 20. September 2013, abgerufen am 6. November 2013.
  2. Fired for doing porn: The new employment discrimination. In: Salon.com. 1. Oktober 2013, abgerufen am 6. November 2013.
  3. Ex-porn star sober, not running away. In: Las Vegas Review-Journal. 19. Juni 2012, abgerufen am 6. November 2013.
  4. a b 7 Richest Porn Stars on Earth. In: PopCrunch. 19. Mai 2010, abgerufen am 6. November 2013.
  5. In the Pink. In: HoustonPress. 11. Mai 2006, abgerufen am 6. November 2013.
  6. Howard Stern Radio Show, June 15, 1999; Howard Stern Radio Show, December 6, 1999.
  7. "Hangin' With Houston", April 3, 2003, AVN Insider. Houston writes: "Well, hi guys and girls! It’s been another crazy month in the life of Houston. I hope you've been watching me on MTV as my super cool action figure stars in the new Sum 41 video for "'The Hell Song'".
  8. Evil Angel, Wicked Pictures Big Winners at 2004 AVN Awards. 12. Januar 2004, abgerufen am 30. Oktober 2013.
  9. Steve Bornfeld: Reading: My Dinner With the Gang Bang Queen, vegasseven.com