Hubert Salentin

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Hubert Salentin, ca. 1865

Hubert Salentin (* 15. Januar 1822 in Zülpich; † 7. Juli 1910 in Düsseldorf) war ein deutscher Maler der Düsseldorfer Schule.

Ölgemälde der Hirtenjunge
Gedenktafel für Salentin an seinem Geburtshaus in der Schumacherstr.

Salentin war 14 Jahre lang Hufschmied und kam erst 1850 auf die Düsseldorfer Akademie, wo Wilhelm von Schadow, Carl Ferdinand Sohn und Adolph Tidemand seine Hauptlehrer waren. Er malte mit Vorliebe gemütvolle Genreszenen aus dem bäuerlichen Leben in Westdeutschland, die sich durch korrekte Zeichnung und lichte Farbgebung bei flüssiger Behandlung auszeichnen.

Von seinen zahlreichen Bildern sind hervorzuheben:

  • Der Schmiedelehrling,
  • Das Maifest,
  • Der blinde Knabe (Museum in Besançon),
  • Die Nachbarn (Museum in Douai),
  • Goldene Hochzeit (1857),
  • Die Frühlingsboten (Museum in Prag),
  • Die Heilquelle (Museum in Köln, 1866),
  • Die Dorfkirche (städtische Galerie in Düsseldorf),
  • Wallfahrer vor der Kapelle (1870, Nationalgalerie Berlin),
  • Der kleine Prinz auf Reisen (1873),
  • Kahnfahrt zur Kapelle (1875),
  • Die kleinen Gratulanten (1879),
  • Hirtenkinder (1880),
  • Der Storch (1886),
  • Die Probe des Kinderchors (1888).

Literatur[Bearbeiten]

  • Drei Geschichten um den Nagelschmied und Maler Hubert Salentin. In: Eifel-Kalender von 1939, S. 79–81 (mit Abb.)
  • Neher, Mayme: Hubert Salentin: 1822 Zülpich – 1910 Düsseldorf. Der Poet in der Düsseldorfer Malerschule. Meisterschüler von Friedrich Wilhelm von Schadow. Manfred-Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur (Hrsg.). Köln, 2008. ISBN 978-3-9807147-8-5

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hubert Salentin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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