Ilmajoki

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Ilmajoen kunta
Wappen Karte
Wappen von Ilmajoki Lage von Ilmajoki in Finnland
Basisdaten
Staat: Finnland
Landschaft: Südösterbotten
Verwaltungsgemeinschaft: Seinäjoki
Geographische Lage 62° 44′ N, 22° 35′ O62.73194444444422.580555555556Koordinaten: 62° 44′ N, 22° 35′ O
Fläche: 579,79 km²[1]
davon Landfläche: 576,90 km²
davon Binnengewässerfläche: 2,89 km²
Einwohner: 12.167 (30. Sep. 2014)[2]
Bevölkerungsdichte: 21,1 Ew./km²
Gemeindenummer: 145
Sprache(n): Finnisch
Website: www.ilmajoki.fi

Ilmajoki (schwedisch: Ilmola) ist eine Gemeinde in der westfinnischen Landschaft Südösterbotten mit 12.167 Einwohnern (Stand 30. September 2014). Die Gemeinde ist ausschließlich finnischsprachig.

Ilmajoki besteht seit 1516 als Kapellengemeinde und umfasste ursprünglich weite Teile des Umlandes, darunter auch die heute selbständigen Städte und Gemeinden Alavus, Jalasjärvi, Kauhajoki, Kurikka und Seinäjoki.

Die Kirche von Ilmajoki

Die Pfarrkirche des Ortes ist eine hölzerne Kreuzkirche mit Dachreiter und freistehendem Glockenturm und wurde 1764–65 errichtet.[3] Die politische Gemeinde besteht in ihrer heutigen Form seit 1865; das Siedlungszentrum bilden die heute zusammengewachsenen Orte Ilmajoki, Koskenkorva und Ahonkylä, daneben zählen zur Gemeinde die Orte Huissi, Jouppila, Kiikerinkylä, Könni, Luoma, Munakka, Nopankylä, Peltoniemi, Peräkylä, Peurala, Pojanluoma, Rengonkylä, Röyskölä, Seittunkylä, Tuomikylä, Ujaistenkylä und Varpahaiskylä.

Ilmajoki liegt beiderseits des Flusses Kyrönjoki und ist ländlich geprägt. Landesweit bekannt ist Ilmajoki für den im Ortsteil Koskenkorva gebrannten Gerstenschnaps Koskenkorva Viina, die meistgetrunkene Spirituose in Finnland. Die Brennerei des Konzerns Altia beschäftigt vor Ort rund 130 Mitarbeiter.

In kultureller Hinsicht ist Ilmajoki für das seit 1975 jährlich im Sommer veranstaltete Opernfestival Ilmajoen musiikkijuhlat bekannt. Auch hat Ilamjoki mehrere international erfolgreiche Sportler hervorgebracht, darunter die Ringer Arvo Haavisto und Marko Yli-Hannuksela und den Speerwerfer Tero Pitkämäki. Die Pesäpallo-Mannschaft des Vereins Koskenkorvan Urheilijat spielt in der Superpesis, der höchsten Spielklasse dieser Sportart.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ilmajoki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Maanmittauslaitos (finnisches Vermessungsamt): Suomen pinta-alat kunnittain 1. Januar 2010 (PDF; 199 kB)
  2. Väestörekisterikeskus (finnisches Bevölkerungsregister): Bevölkerung der finnischen Gemeinden am 30. September 2014.
  3. Finnisches Denkmalschutzregiter 1993