Isla Eckinger

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Isla Eckinger (* 6. Mai 1939 in Dornach) ist ein Schweizer Jazzbassist (auch Vibraphonist).

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Eckinger spielte bereits als Kind Cello und wechselte als Jugendlicher auf die Posaune. Nach dem Studium der Posaune auf dem Konservatorium in Basel brachte er sich selbst das Kontrabass-Spielen bei. Als Berufsmusiker spielte er erstmals bei Oscar und Miriam Klein. In den 1960ern begleitete er außerdem auf der Durchreise befindliche Stars wie Ben Webster, Buck Clayton, Don Byas oder Johnny Griffin.

Nach seinem Umzug nach München arbeitete er mit Mal Waldron, Joe Haider und Philly Joe Jones. Von 1970 bis 1976 war er als Lehrer an der Swiss Jazz School tätig und spielte einerseits mit Haider, Peter Giger und Heinz Bigler in der Gruppe Four for Jazz, andererseits in verschiedenen Projekten mit Slide Hampton, George Gruntz, Horace Parlan, Benny Bailey und Dexter Gordon. Mit Mal Waldron, Steve Lacy und Manfred Schoof tourte er 1975 in Japan und mit Chet Baker 1976 in Italien. Am Ende der 1970er gehörte er zum Wolfgang Engstfeld-Quartett. Anschließend arbeitete er mit Klaus Weiss, Fritz Pauer und auch mit Dizzy Gillespie.

Mitte der 1980er zog Eckinger, der als zuverlässiger Begleiter geschätzt wird, nach Los Angeles und arbeitete u. a. mit Chuck Manning (L.A. Calling, 1991). Aktuell spielt er mit Roman Schwaller und Jimmy Cobb, aber auch mit Charly Antolini, mit Andy Scherrer und mit Paul Haag.

Literatur[Bearbeiten]