It-Girl

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Als It-Girl wird eine zumeist junge Frau bezeichnet, die durch stetige Medienpräsenz auffällt.[1] Mit „It“, dem „gewissen Etwas“, sind Sexappeal, Ausstrahlung und Auftreten (vgl. Charisma) gemeint. Der Begriff ließe sich also mit „Mädchen mit dem gewissen Etwas“ übersetzen.[2]

Das erste „It Girl“ – Clara Bow

Die Bezeichnung „It girl“ kam zum ersten Mal in den USA für den Stummfilm-Star Clara Bow auf („Amerikas erstes Sex-Symbol“), nachdem sie 1927 die Hauptrolle in dem Film It (deutscher Titel: Das gewisse Etwas) nach dem Erfolgsroman It von Elinor Glyn[3] gespielt hatte.[4]

It-Girl kann außerdem eine junge Frau genannt werden, die besonders auffällige bzw. eigene Mode trägt. Sie hat ihren eigenen Stil und trägt nur ausgewählte Kleidung; so wird sie ein Stylingvorbild für viele junge Leute. Ein Beispiel dafür ist Alexa Chung.

2009 wurde dieser Begriff in den Duden aufgenommen.[5]

Persönliche Leistungen [Bearbeiten]

Der Duden beschränkt den Begriff auf junge Frauen, die „durch ihr häufiges öffentliches Auftreten in Gesellschaft prominenter Personen (und ihre starke Medienpräsenz) einer breiten Öffentlichkeit bekannt“ sind. Da es auch junge und attraktive Frauen gibt, die eine starke Medienpräsenz durch ihre eigenen Leistungen genießen, wie z. B. Marina Weisband oder Camila Vallejo, hat die Zeitung Der Freitag in einem Artikel über kluge Frauen[6] das Sprachkonstrukt „Can-Do-Girl“ für den Titel erfunden.

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Verena Stehle: Kann nichts, tut nichts – ist berühmt. In: Süddeutsche Zeitung, 21. Oktober 2007, letzter Zugriff 11. August 2010
  2. vgl. Manfred Günther: Wörterbuch Jugend – Alter. Berlin 2010
  3. Elinor Glyn
  4. The original It girl – Clara Bow. bintmagazine, 17. Mai 2004
  5. Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.duden.deListe der Duden-Neuwörter, 25. Neuauflage 2009
  6. Teresa Bücker: Can-Do-Girls: Mariannes Töchter. der Freitag. 1. März 2012. Abgerufen am 2. März 2012.