J. C. Tremblay

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KanadaKanada J. C. Tremblay Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 22. Januar 1939
Geburtsort Bagotville, Québec, Kanada
Todesdatum 7. Dezember 1994
Sterbeort Montreal, Québec, Kanada
Größe 180 cm
Gewicht 77 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Schusshand Links
Spielerkarriere
1956–1957 Port Alfred Nationale
1957–1960 Hull-Ottawa Canadiens
1960–1972 Montréal Canadiens
1972–1979 Québec Nordiques
1980–1981 HC Servette Genève

Jean-Claude „J. C.“ Tremblay (* 22. Januar 1939 in Bagotville, Québec; † 7. Dezember 1994) war ein kanadischer Eishockeyspieler (Verteidiger), der von 1960 bis 1979 für die Montréal Canadiens in der National Hockey League sowie die Québec Nordiques in der World Hockey Association spielte.

Karriere[Bearbeiten]

Als Jugendlicher spielte er als Linksaußen, doch als er im Farmteam der Montreal Canadiens zu den Hull-Ottawa Canadiens kam und es dort an Verteidigern fehlte, stellte er sich um und spielte fortan an der blauen Linie. Mit diesem Team gewann er 1958 auch den Memorial Cup.

In der Saison 1959/60 spielte er seine ersten elf Spiele für die Canadiens in der NHL. Auch in der kommenden Spielzeit pendelte er zwischen NHL und Farmteam, schaffte aber dann in der Saison 1961/62 endgültig den Durchbruch. Seinen ersten Stanley Cup holte er in der Saison 1964/65. Er selbst steuerte neun Vorlagen in den Playoffs bei und war damit bester Vorlagengeber der Playoffs. Gar elf Punkte steuerte er in der nächsten Saison zur Titelverteidigung bei und unterlag bei der Wahl um die Conn Smythe Trophy nur knapp Detroits Torwart Roger Crozier. Ähnlich endete für ihn die Saison 1967/68. Er gewann mit den Canadiens den dritten Stanley Cup und musste sich bei der Vergabe der Trophäen dieses Mal Bobby Orr im Kampf um die James Norris Memorial Trophy als bester Verteidiger der NHL geschlagen geben. Es folgte der vierte Cup-Gewinn 1969.

Anfang der 70er Jahre plante man in Montreal eine Verjüngung der Mannschaft und auch Tremblay wurde kritisch hinterfragt. Er hinterlegte seinen Wunsch bei den Canadiens zu bleiben auf dem Eis mit 63 Punkten in der regulären Saison und 17 Punkten in 20 Playoff-Spielen, die ihm 1971 seinen fünften Stanley Cup brachten. Er wurde erstmals in NHL First All-Star Team gewählt. Zu dieser Zeit war er auch der Vertreter der Canadiens bei der Spielergewerkschaft NHLPA.

Zu Ende der Saison 1971/72 verhandelte er mit den Canadiens um seine Vertragsverlängerung als er von den Québec Nordiques, die in der neu gegründeten World Hockey Association spielen sollten, ein so gutes Angebot bekam, dass er nicht ablehnen konnte. Er blieb in den sieben Jahren, die die WHA bestehen sollte bei den Nordiques und war der dominierende Verteidiger in der Geschichte dieser Liga. Im ersten Jahr bereitete er 77 Tore vor und war damit gemeinsam mit Topscorer André Lacroix bester Vorlagengeber der Liga. Er spielte bei der Summit Series 1974 für Kanada, nachdem er vor der Summit Series 1972 aufgrund seines Wechsels in die WHA noch aus dem Kader gestrichen worden war, und gewann mit Quebéc in der Saison 1976/77 die Avco World Trophy.

Als die WHA 1979 aufgelöst wurde, beendete er seine Karriere. Sein Trikot mit der Nummer 3 wurde von den Québec Nordiques geschützt und seitdem nicht mehr vergeben. Neben John McKenzie von den Hartford Whalers und Frank Finnigan von den Ottawa Senators ist er der dritte Spieler, dessen Nummer von einem NHL-Team gesperrt wurde, obwohl er für dieses Team nie in der NHL gespielt hatte.

1979 spendete er seiner Tochter eine Niere. Seine verbleibende Niere wurde von Krebs befallen, woran er am 7. Dezember 1994 verstarb.

Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
NHL-Reguläre Saison 13 794 57 306 363 204
NHL-Playoffs 11 108 14 51 65 58
WHA-Reguläre Saison 7 454 66 358 424 126
WHA-Playoffs 4 34 2 23 25 4

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

Persönliche Auszeichnungen[Bearbeiten]

Rekorde[Bearbeiten]

  • 424 Punkte als Verteidiger in der WHA
  • 358 Vorlagen als Verteidiger in der WHA
  • 77 Vorlagen in einer Saison in der WHA (WHA 1975/76)

Weblinks[Bearbeiten]