Jaïr

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Die Richter Israels
Buch der Richter

1. Buch Samuel

Jaïr war ein Richter Israels, der im Buch der Richter erwähnt wird. Er stammte aus dem Land Gilead am Ostufer des Jordans und beherrschte Israel 22 Jahre lang. Er hatte 30 Söhne, die auf ebenso vielen Eselsfüllen ritten und ebenso viele Zeltdörfer (hebräisch Havoth-Jaïr) besaßen. Bis zur Niederschrift des Buchs der Richter lagen diese Zeltdörfer in Gilead. Nach seinem Tod wurde Jaïr in Kamon begraben.

Im Anschluss an die Erwähnung Jaïrs schildert das Buch der Richter den erneuten Abfall der Israeliten von JHWH, die dann den Baalen und Astarten, Göttern fremder Völker, huldigten. Daher habe JHWH sie in die Hände der Philister und Ammoniter gegeben, die die Israeliten 18 Jahre lang bedrängten. Als sich die Israeliten in ihren Not wieder JHWH zuwandten, habe dieser sich erneut erbarmt. Angesichts eines weiteren Angriffs der Ammoniter wandten sich die Fürsten von Gilead an den Gileaditen Jephte. Unter den Bedingung, dass er nach einem Sieg über die Ammoniter Oberhaupt der Israeliten werde, nahm Jephte den Auftrag an.

Der Name Jaïr an anderen Stellen der Bibel[Bearbeiten]

Auch die Chronik (1 Chr 2,22 EU) erwähnt einem Mann namens Jaïr. Er war vom Stamm Juda. Er sei der Enkel Chezrons und der Sohn Segubs gewesen. Er habe 23 Städte im Lande Gilead besessen, die von Geschur und Aram genommen worden seien.

Im Buch Ester (Est 2,5 EU) wird ein Jaïr als Vater des Mordekaj erwähnt, der in Susa lebte. Dieser Jaïr sei Sohn des Schimi und Enkel des Kisch gewesen. Er habe zum Stamm Benjamin gehört.


Vorgänger Amt Nachfolger
Tola Richter Jiftach