Jakob Götzenberger

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Jakob Götzenberger (Gemälde von Louis Krevel, 1834)
Jakob Götzenberger: Nixe des Wildsees. Fresko in der Trinkhalle in Baden-Baden (1844)

Jakob Götzenberger (auch Franz Jakob Julius Götzenberger, * 4. November 1802 in Heidelberg; † 6. Oktober 1866 in Darmstadt) war ein deutscher Maler.

Leben[Bearbeiten]

Götzenberger war einer der ersten Schüler von Peter von Cornelius (seit 1820), hielt sich von 1828-32 in Italien auf und widmete sich dann drei Jahre gemeinschaftlich mit Carl Heinrich Hermann und Ernst Förster den Fresken der Aula der Universität Bonn, dem ersten monumentalen Werk der Düsseldorfer Schule des Cornelius, wobei ihm von den figurenreichen Darstellungen der vier Fakultäten mit ihren Vertretern der Hauptanteil an der Philosophie und Jurisprudenz zufiel. Zu dieser Zeit war Götzenberger u.a. mit dem südwestdeutschen Porträtmaler Louis Krevel befreundet, der auch ein Porträt von ihm anfertigte.

Später wurde er zum badischen Hofmaler und Galerieinspektor in Mannheim ernannt. Im Auftrag der Freifrau Josepha Ursula von Herding schmückte er die Hauskapelle des Dalberg-Herding'schen Schlosses in Nierstein (Rheinhessen) mit einem Freskenzyklus aus[1] und bemalte 1844 die Trinkhalle in Baden-Baden mit Darstellungen aus den Märchen des Schwarzwaldes.

Bald darauf legte er seine Stelle als Galerieinspektor auf Grund persönlicher Verfehlungen nieder und verließ Deutschland. Götzenberger lebte von nun an in England, wo er als Bildnis- und Freskomaler tätig war und in London das große mittlere Atrium in Bridgewater House, den Palast des Earl of Ellesmere sowie Northumberland House, den Sitz des Herzogs von Northumberland, mit Wandbildern zierte.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jakob Götzenberger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bebilderte Webseite zur Schlosskapelle in Nierstein