Jimmy Choo

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Jimmy Choo (chinesisch 周仰傑Pinyin Zhōu Yǎngjié), OBE (* 1961 in Penang, Malaysia) ist ein Schuhdesigner, der fast ausschließlich Damenaccessoires herstellt.

Leben[Bearbeiten]

Choo wuchs in einer Schuhmacherfamilie auf. Im Alter von 11 Jahren entwarf er seinen ersten Schuh. Er besuchte in London das Cordwainers Technical College, eine Abteilung des London College of Fashion. Zunächst arbeitete Choo für die Schweizer Schuhfirma Bally. Im Londoner East End eröffnete er einen Schuhladen, in dem er seine Schuhe anfertigte und verkaufte.

Tamara Mellon, die ehemalige Accessoires-Chefin der britischen Vogue, gründete mit ihm die Firma „Jimmy Choo“. 1996 trat er aus der Firmenleitung zurück und ist seitdem nur noch mit 50 % Partner. Mellon leitet seither das Unternehmen, zusammen mit seiner Nichte Sandra Choi als Creative Director.

Im April 2001 ging das Label Jimmy Choo eine neue Partnerschaft mit "Equinox Luxury" ein, und innerhalb von drei Jahren konnten, zu den vier bestehenden, 26 neue Boutiquen eröffnet werden. Mit der Unterstützung des Konzerns wurde zu den Schuhen auch noch eine Handtaschen- und Lederaccessoires-Kollektion etabliert. Seit 2004 ist die Firma Hicks Muse der Mehrheitseigner von Jimmy Choo.

Im Jahr 2003 wurde Choo von der britischen Königin für seine modischen Verdienste zum "Officer of the Order of the British Empire“ ernannt.

2007 feierte man den 11. Geburtstag der Firma. Bis dato hatte man 60 eigenständige Boutiquen eröffnet und das Label zu einer führenden Luxusmarke ausgebaut.

Heute werden vor allem die Schuhe von Jimmy Choo von prominenten Frauen wie Victoria Beckham, Kylie Minogue, Jennifer Lopez, Scarlett Johansson, Lindsay Lohan, Cameron Diaz oder Emily Blunt getragen.

Im November 2009 veröffentlicht Choo eine exklusive Mode-Kollektion mit dem Modehaus H&M und entwarf hierfür erstmals auch eine Herrenlinie.[1]

Im Mai 2011 wurde das Label Jimmy Choo für den Rekordpreis von 570 Millionen Euro an die Labelux Group GmbH verkauft. Das Modehaus plant die Eröffnung neuer Geschäfte und die Erweiterung der Produktpalette.[2]

Boutiquen[Bearbeiten]

Das Unternehmen betreibt weltweit ca. 65 eigene Boutiquen, in denen Schuhe und Accessoires verkauft werden.

Afrika[Bearbeiten]

Asien[Bearbeiten]

Australien[Bearbeiten]

Europa[Bearbeiten]

Amerika[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Choo wurde eigentlich als Jimmy Chow geboren – die Behörden trugen den Namen jedoch nicht korrekt auf der Geburtsurkunde ein.

Erwähnungen in den Medien[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jimmy Choo macht jetzt in Männer auf mitStil.com
  2. Jimmy Choo: Label verkauft. fashion.ch. 25. Mai 2011. Abgerufen am 25. Mai 2011.