Cameron Diaz

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Cameron Diaz in Bordeaux, 2010

Cameron Michelle Diaz (* 30. August 1972 in San Diego, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Synchronsprecherin und ein ehemaliges Model.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Cameron Diaz, deren Vater aus Kuba stammt und deren Mutter deutsche, englische und indianische Vorfahren[1] hatte, verließ mit 16 Jahren ihr Elternhaus. In den folgenden fünf Jahren arbeitete sie als Model in verschiedenen Ländern, darunter Japan, Australien, Mexiko, Marokko und Frankreich.

Im Alter von 21 Jahren kehrte sie nach Kalifornien zurück, arbeitete zunächst weiterhin als Model unter anderem auch in einem BDSM-Video[2] und sprach für einen großen Part in Die Maske (1994) vor. Ohne einen Nachweis schauspielerischer Erfahrung wurde sie zu ihrem Erstaunen Hauptdarstellerin in diesem Film, in dem sie als weiblicher Gegenpart von Jim Carrey die Rolle des stereotypen „hübschen blonden Mädchens“ spielte. Der Kinoerfolg brachte ihr weitere Rollen in Filmen wie Minnesota oder Die Hochzeit meines besten Freundes ein.

Der große Durchbruch gelang Diaz 1998 mit der Komödie Verrückt nach Mary, die ihr eine erste Golden-Globe-Nominierung einbrachte. Anschließend wandte sich Diaz dem Independentfilm zu. Ihre Rollen in den Streifen Being John Malkovich und Oliver Stones An jedem verdammten Sonntag brachten ihr positive Kritiken ein. Für Being John Malkovich erntete sie 1999 ihre zweite Golden-Globe-Nominierung.

Im Jahr 2000 trat Diaz dann als echtes California-Girl in dem Fernseh-Remake 3 Engel für Charlie auf. Dank des kommerziellen Erfolgs des ersten Teils folgte 2003 die Fortsetzung, die bei der Filmkritik wenig Gnade fand (aber mit einem Einspielergebnis von 259 Mio. US-Dollar genauso erfolgreich war). Der Film war für sieben Goldene Himbeeren nominiert. Schon während der Dreharbeiten sprach sich Diaz gegen einen dritten Teil aus, da sie auch in Zukunft noch an ernsthaften Filmproduktionen mitwirken wollte.

So spielte sie 2001 in Vanilla Sky neben Tom Cruise und Penélope Cruz mit und 2002 in dem für zehn Oscars nominierten Film Gangs of New York von Regisseur Martin Scorsese. Für beide Filme war sie als Beste Nebendarstellerin für den Golden Globe nominiert. 2004 mimte sie die Rolle der Maggie in dem Film In den Schuhen meiner Schwester an der Seite von Shirley MacLaine und Toni Collette. Nach einem weiteren Publikumserfolg erhielt Diaz eine Rolle in dem Film Liebe braucht keine Ferien an der Seite von Jude Law, Kate Winslet und Jack Black. Bei ihrem nächsten Film spielte Diaz an der Seite von Ashton Kutcher in Love Vegas. Der Film erhielt schlechte Kritiken, Diaz und Kutcher wurden jeweils für eine Goldene Himbeere nominiert.

2009 spielte Diaz in Beim Leben meiner Schwester eine junge Mutter, deren Kind an Leukämie erkrankt ist. 2010 war sie in der Actionkomödie Knight and Day an der Seite von Tom Cruise zu sehen.

Am 22. Juni 2009 wurde Cameron Diaz mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (bei 6712 Hollywood Boulevard vor dem Grauman’s Egyptian Theatre) in der Kategorie Film geehrt.

Diaz' deutsche Standard-Synchronsprecherin ist Katrin Fröhlich.

Zwischenzeitlich zählte Diaz zu den am besten verdienenden Schauspielerinnen Hollywoods. Nachdem sie für Shrek der Dritte eine Gage von 30 Millionen US-Dollar[3] erhalten hatte, belegte sie in der Forbes-Rangliste mit einem Einkommen von 50 Millionen US-Dollar (zwischen Juni 2007 und Juni 2008, inklusive Werbeeinnahmen) den ersten Platz.[4][5]

Persönliches[Bearbeiten]

Diaz unterhielt von 1990 bis 1995 eine Beziehung mit Produzent Carlos de la Torre. Von 1996 bis 1998 war sie mit ihrem Kollegen Matt Dillon und von 1999 bis 2003 mit Schauspielkollege Jared Leto, auch bekannt als Sänger der Band 30 Seconds to Mars, liiert. Von Sommer 2003 bis Januar 2007 lebte Diaz mit Justin Timberlake zusammen. Zwischen Juli 2010 und September 2011 waren sie und der Baseballer Alex Rodriguez ein Paar.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

als Darstellerin[Bearbeiten]

als Synchronsprecherin[Bearbeiten]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Nominierungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Cameron Diaz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag Cameron Diaz im Who's Who (abgerufen am 11. Juli 2009).
  2. Kinky Cameron Diaz video hits web. In China Daily vom 9. Juli 2004
  3. http://www.welt.de/vermischtes/article1822722/CAMERON_DIAZ.html
  4. vgl. Johnson, Wesley: Hollywood's Top Earners. Press Association Newsfile, 23. Juli 2008, 4:38 PM BST
  5. vgl. http://www.forbes.com/2008/08/07/diaz-knightly-aniston-biz-media-cx_lr_0811actresses.html, abgerufen am 15. Januar 2009.