Johann Christian Friedrich Tuch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: in der ADB steht noch viel mehr

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Johann Christian Friedrich Tuch (* 17. Dezember 1806 in Quedlinburg; † 12. April 1867 in Leipzig) war ein deutscher Orientalist, Theologe und Rektor der Universität Leipzig.

Leben[Bearbeiten]

Tuch studierte in Halle, wo er 1830 Privatdozent der Philosophie wurde. Er wurde 1840 in die Freimaurerloge Zu den drei Degen in Halle aufgenommen. 1841 ging er nach Leipzig als Professor der Theologie, später Domherr und Kirchenrat. Als Vertreter der Leipziger Universität war er 1850/51 Abgeordneter der I. Kammer des Sächsischen Landtags.[1]

Werk[Bearbeiten]

Sein Hauptwerk ist der "Kommentar über die Genesis" (Halle 1838; 2. Aufl. von Arnold, das. 1871). Weitere Werke sind Abhandlungen über Ninive (Leipz. 1845), Christi Himmelfahrt (1857), Josephus (1859–1860), Antonius Martyr (1864) und u.a. zur Lautlehre des Äthiopischen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Josef Matzerath: Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte – Präsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952, Sächsischer Landtag 2001, S. 52