Johann Traugott Leberecht Danz

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Gedenktafel für den Kirchenhistoriker und Theologen Johann Traugott Leberecht Danz in Jena, Johannisstraße 14

Johann Traugott Leberecht Danz (* 31. Mai 1769 in Weimar; † 15. Mai 1851 in Jena; Pseudonym: Johann Adolph Rebenstock) war ein deutscher lutherischer Kirchenhistoriker und Theologe.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Johann Traugott Leberecht Danz wurde am 31. Mai des Jahres 1769 in Weimar als Sohn eines Gymnasiallehrers geboren. Er besuchte ein Gymnasium in seiner Heimatstadt und studierte ab 1787 an der Universität Jena. Besonders gefördert wurde er durch Johann Gottfried Herder. Im Jahr 1791 setzte er sein Studium an der Universität Göttingen fort. Daraufhin unterrichtete er am Wilhelm-Ernst-Gymnasium in Weimar und am Schullehrerseminar.

1798 wurde Johann Danz Rektor an der Stadt- und Ratsschule in Jena (diese Stelle wurde von Herder vermittelt) und im Jahr 1804 Privatdozent. Diaconus an der dortigen Stadtkirche wurde er im Jahr 1809. Im nächsten Jahr wurde er außerordentlicher Professor der Theologie und war in den Jahren 1812 bis 1837 als ordentlicher Professor der Universität Jena tätig.

Am 15. Mai 1851 verstarb Johann Traugott Leberecht Danz, der bis dahin immer noch in Jena gelebt hatte. Sein Sohn Heinrich Aemilius August Danz arbeitete als Rechtsgelehrter.

Werke[Bearbeiten]

  • Lehrbuch der christlichen Kirchengeschichte (zwei Teile; 1818 bis 1826)
  • Kurzgefaßte Zusammenstellung der christlichen Kirchengeschichte (1824)
  • Kirchenhistorische Tabellen (1838)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]