John Lindberg

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John Lindberg, mœrs festival 2010

John Arthur III Lindberg (* 16. März 1959 in Royal Oak, Michigan) ist ein US-amerikanischer Jazzbassist und -komponist.

Lindberg lernte Kontrabass bei David Izenzon und Dave Holland. Er zog mit 18 Jahren nach New York City und spielte zunächst bei Charles Bobo Shaw. Mitte der 1970er gründete er mit dem Geiger Billy Bang und dem Gitarristen James Emery das String Trio of New York, mit dem er mehrere Alben (u.a. auch mit Jay Clayton und mit Oliver Lake) aufgenommen hat; anstelle von Bang spielten später Charles Burnham und Regina Carter. Von 1979 bis 1985 gehörte Lindberg zum Quartett von Anthony Braxton; er nahm auch im Duo mit Braxton und mit Keshavan Maslak auf. Er spielt einerseits im John Lindberg Ensemble mit Wadada Leo Smith, Andrew Cyrille und Larry Ochs (vom Rova Saxophone Quartet), andererseits im John Lindberg Quartet arbeitet er aktuell mit Steve Gorn, Susie Ibarra und Baikida Carroll (dessen Album „Winter Birds“ wurde 2005 veröffentlicht). Daneben spielt er im Duo mit Karl Berger.

In den letzten 25 Jahren lebte Lindberg teilweise in Europa. Er arbeitete weiterhin mit Jimmy Lyons, Steve Lacy, Tony Coe, Eric Watson, Albert Mangelsdorff, George Lewis, Martin Mayes, Theo Jörgensmann, Barry Altschul, Wolfgang Schmidtke und Ed Thigpen zusammen. Lindberg hat an weit über 60 Tonträgern mitgewirkt, darunter gut zwei Dutzend unter eigenem Namen.

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