Köln-Langel

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Dieser Artikel handelt vom Stadtteil Köln-Langel im rechtsrheinischen Stadtbezirk Porz,

zum linksrheinischen Langel, Ortsteil von Köln-Merkenich siehe hier

Wappen von Köln

Langel
Stadtteil 715 von Köln

Abgrenzung Stadtteil Langel in Porz
Koordinaten 50° 50′ 49″ N, 7° 0′ 20″ O50.8469444444447.0055555555556Koordinaten: 50° 50′ 49″ N, 7° 0′ 20″ O
Fläche 5,33 km²
Einwohner 3196 (31. Dez. 2010)
Bevölkerungsdichte 599,6 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1975
Postleitzahl 51143
Vorwahl 02203
Stadtbezirk Porz (7)
Verkehrsanbindung
Bus-Linie 164
Quelle: Strukturdaten Stadt Köln

Der Stadtteil Langel liegt im rechtsrheinischen Süden der Stadt Köln, im Stadtbezirk Porz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Langel grenzt im Südosten an Niederkassel-Ranzel, im Süden an Niederkassel-Lülsdorf, im Westen an den Rhein und im Norden an Köln-Zündorf. Auf der westlichen Rheinseite befinden sich Godorf und Sürth.

[Bearbeiten] Geschichte

Langel wurde erstmals im Jahre als 965 als Langalon bezeichnet. Seit dem Mittelalter gehörte der Ort zum Amt Porz im Herzogtum Berg. Im Jahr 1635 wurden Einwanderungsbestimmungen erlassen. Danach musste jeder Neubürger vereidigt werden. Jeder Dorfbewohner hatte auf Anweisung der Abtei St. Pantaleon für den Kirchturm und die Glocken der katholischen Dorfkirche zu sorgen. Außerdem waren der Pfarrer und der Küster zu versorgen. 1795 besetzten französische Truppen den Ort und Langel wurde nun Teil der Mairie Wahn im Kanton Mülheim im Arrondissement Mülheim. Seit 1815 gehörte Langel zur Bürgermeisterei Wahn. Diese wurde 1928 in Amt Porz umbenannt und 1929 mit dem Amt Heumar erweitert. Seit 1975 ist Langel ein Stadtteil von Köln, also eingemeindet.

[Bearbeiten] Freizeit

Der TuS Langel ist der größte Sportverein im Ort. Neben Fußball wird auch Breitensport angeboten. Sehr beliebt ist die Ballettgruppe des Vereines, die auch einkommensschwachen Familien erlaubt, diese sonst eher teure Sportart zu betreiben. Außerdem gibt es den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Langel, der bei mehreren Festen während und außerhalb der Karnevalszeit auftritt.

[Bearbeiten] Einrichtungen

Katholische Kirche St. Clemens in Langel

Langel beteiligt sich aktiv an der freiwilligen Feuerwehrgemeinschaft Kölns.

Eine direkte Straßenbahnverbindung hat der Stadtteil nicht mehr, da die Linie 7 in Köln-Zündorf endet und die ehemalige Kleinbahn Zündorf-Siegburg eingestellt wurde. Pläne über eine Anbindung liegen seit Jahren in den Schubladen, doch realisiert wurde diese bislang nicht. Der Grund hierfür ist u.a., dass die Trasse nach der Bahneinstellung verkauft wurde und der jetzige Eigentümer mit der Stadt Köln in Verhandlungen steht zum Tausch dieser Trasse gegen angrenzendes Land. Seit ca. 15 Jahren wird verhandelt - ohne Einigung.

[Bearbeiten] Sonstiges

Es gibt innerhalb der Kölner Stadtgrenzen noch einen weiteren Ort namens Langel, der zum Stadtteil Merkenich gehört. Dieser liegt am entgegengesetzten Ende des Stadtgebiets im linksrheinischen Norden.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Johann Bendel: Heimatbuch des Landkreises Mülheim am Rhein, Geschichte und Beschreibung, Sagen und Erzählungen. Köln-Mülheim 1925
  • Christian Schuh: Kölns 85 Stadtteile. Geschichte, Daten, Fakten, Namen. Emons, Köln 2003, ISBN 3-89705-278-4

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Köln-Langel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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