Köln-Zündorf

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Wappen von Köln
Zündorf
Stadtteil 714 von Köln
Lage des Stadtteils Zündorf im Stadtbezirk Porz
Koordinaten 50° 52′ 8″ N, 7° 2′ 37″ O50.8688888888897.0436111111111Koordinaten: 50° 52′ 8″ N, 7° 2′ 37″ O
Fläche 8,12 km²
Einwohner 11.945 (31. Dez. 2012)
Bevölkerungsdichte 1471 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1975
Postleitzahl 51143
Vorwahl 02203
Stadtbezirk Porz (7)
Verkehrsanbindung
Stadtbahnlinie 7
Buslinie 164
Quelle: Kölner Stadtteilinformationen – Zahlen 2012
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Zündorf ist ein Stadtteil von Köln im Stadtbezirk Porz im rechtsrheinischen Süden der Stadt. Der offizielle Name ist Köln-Porz-Zündorf, da nach dem Eingemeindungsvertrag Porzer Stadtteile den Zusatz „Porz“ behalten.

Lage und Umgebung[Bearbeiten]

Zündorf liegt im Süden von Köln direkt am Rhein. Östlich grenzt der Stadtteil Zündorf an Elsdorf und Wahn, im Südosten an Libur, im Süden an Niederkassel-Ranzel, im Südwesten an Langel und im Westen an den Rhein. Auf der gegenüberliegenden, westlichen Rheinseite befinden sich die Kölner Stadtteile Weiß und Sürth.

Das heutige Zündorf bestand ursprünglich aus zwei Ortsteilen, Niederzündorf und Oberzündorf, wobei Oberzündorf zunächst der bedeutendere war. Insbesondere durch das Kölner Stapelrecht (1259) erhielt der Hafen in einem alten Rheinarm in Niederzündorf über Jahrhunderte eine besondere Bedeutung und Niederzündorf blühte auf, indem sich Betriebe und Handelshäuser in den zum Marktplatz am Hafen führenden Straßen ansiedelten.[1][2]

Der Marktplatz wurde 1972 im Rahmen der Neugestaltung der Groov grundlegend umgebaut und zum Rhein hin erhöht. Im Rahmen des Hochwasserschutzkonzeptes der Stadt Köln[3] wurden später noch Fundamente für eine mobile Hochwasserschutzwand gesetzt und zuletzt 2006 u.a. eine weitere Erhöhung von 30 – 90 cm vorgenommen, damit bis zu einem Hochwasser von 10,70 m Kölner Pegel die umliegenden Gebäude geschützt sind.[4]

Groov[Bearbeiten]

Die Groov im Frühling

Am Rheinufer von Zündorf liegt das Erholungsgebiet Groov. Ein ehemaliger Rheinarm, wurde früher von einer Insel, Mittelwerth oder Groov genannt, vom Rhein getrennt. Ihm drohte stets eine Versandung - insbesondere nachdem er ab 1831 infolge der Abschaffung des Kölner Stapelrechts weniger genutzt wurde.[5][6]. 1849 wurde die Insel flussaufwärts durch einen Damm mit dem Ufer verbunden. 1862 wurde die „Insel“ durch die Anlage von Buhnen rheinseits erweitert, was zu einer Inselverbreiterung führte.[7] Der untere Rheinarm konnte noch - zuletzt nur noch bei Hochwasser - bis Mitte des 20. Jahrhunderts von Schiffen mit niedrigem Tiefgang angefahren werden.

Der Rheinarm ist heute in zwei Seen unterteilt, die durch zwei Kanalrohre miteinander verbunden sind. Nachdem eine direkte Frischwasserzufuhr nicht mehr vorhanden war, drohte der See umzukippen. Um dies zu verhindern, wird im Sommer über eine schwimmende Fontäne Sauerstoff ins Wasser des unteren Sees geleitet. Der obere Teil des Sees wird zeitweise mit frischem Brunnenwasser versorgt. Dort befindet sich auch eine Verleihstation für Ruder- und Tretboote. Am nördlichen Ende der Groov wurde ein Yachthafen gebaut, der insbesondere von den anliegenden Wassersprortclubs genutzt wird.

Die Fähre KroKoLino fährt von Zündorf über den Rhein zum gegenüberliegenden Stadtteil Weiß. Im Sommer ist bei gutem Wetter dort reger Verkehr durch viele Ausflügler. Davon profitiert auch die vielfältige Außengastronomie an der Groov. Der Begriff Groov wird seit der Umgestaltung der Insel, des Hafens und der anliegenden Grundstücke als Freizeitgebiet für dieses gesamte Gebiet bis zum Uferhang verwendet.

Geschichte[Bearbeiten]

Funde, vor allem bei der Kirche St. Michael in Niederzündorf, belegen die römische Anwesenheit innerhalb des rechtsrheinischen Uferrandstreifens an der Grenze des Imperium Romanum. Hier bestand eine Art freie Zone, dadurch dass der Rhein rechtsrheinisch unter militärischer Beobachtung und Kontrolle der Römer stand. Aus der alten Pfarrkirche St. Martin von Niederzündorf stammt auch ein karolingisches Schrankenfragment und Grabsteine des 10. bis 12. Jahrhunderts. Im Jahr 1008 hatte der Erzbischof Heribert von Köln Besitzungen in Zündorf an die von ihm gegründete Abtei Deutz übertragen. 1155 sind in Udendorp bereits zwei Pastoren erwähnt, so dass wohl auch zwei Gotteshäuser und eine entsprechend bedeutende Ansiedlung angenommen werden können.

Bis 1806 gehörte Zündorf zum Herzogtum Berg, nach der Bergischen Ämtereinteilung wurde der Ort vom Amt Porz verwaltet. Mit der Errichtung des Großherzogtums Berg (1806) und der Neugliederung der Verwaltung nach französischem Vorbild (1808) kam Zündorf an das Département Rhein. Der Ort kam 1815 an das Königreich Preußen und wurde verwaltungsmäßig der Bürgermeisterei Heumar zugeordnet. 1875 wurde der Amtssitz von Heumar nach Porz verlegt. 1910 wurde in Porz ein Rathaus für die Bürgermeisterei Heumar errichtet. 1928 wurde sie in Amt Porz umbenannt und 1929 mit dem Amt Wahn vereinigt. Ab 1932 gehörte das Amt Porz zum Rheinisch-Bergischen Kreis. Im September 1951 erhielt die Gemeinde Porz die Stadtrechte. Am 1. Januar 1975 wurde die Stadt Porz mit den anderen Porzer Stadtteilen, u.a. Zündorf, von der Stadt Köln eingemeindet.

Der Zündorfer Wehrturm

Im Jahr 1259 bekam die Stadt Köln das Stapelrecht verliehen, welches die Kaufleute zu umgehen suchten; Zündorf wurde infolgedessen zum Hafen und Handelsumschlagplatz für den Warenverkehr mit dem Herzogtum Berg. Als Hafen diente der Rheinarm zwischen der Groov, einer alten Rheininsel und dem Rheinufer. Die auf dem Rhein verschifften Waren wurden in Zündorf auf Wagen umgeladen und um das Stadtgebiet Köln herum auf dem Landweg bis hinter Mülheim am Rhein transportiert. Dies war jedoch nicht ungefährlich. Wem nachgewiesen wurde, dass er das Stapelrecht auf dem Landweg umgehen wollte, dem konnten seine Waren enteignet werden. Als Verladestation flussaufwärts diente die Ortschaft Zündorf, die es dadurch zu Wohlstand bringen konnte.

Nicht nur die Kölner waren auf Zölle oder Zolleinnahmen angewiesen, sondern auch der Herzog von Berg. Seit dem 15. Jahrhundert erhob er in Zündorf als Einnahme den Rheinzoll. Daran mag auch heute noch der Zollturm erinnern, der Zündorfer Wehrturm war in früherer Zeit ein Wohnturm, vermutlich stammt er aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Nach einem Brand wurde er 1864 als Lagerraum wieder hergerichtet und 1975–1980 nach Plänen von Gottfried Böhm umgebaut. Der Turm wird vom Heimatverein genutzt, der dort auch Ausstellungen zeigt.

In Zündorf sind zahlreiche historische Gebäude zu sehen: In „Oberzündorf“ die alte Kirche St. Martin und der Börschhof (ehem. Abtshof), eine geschlossene Hofanlage von 1780/81. Das zweigeschossige Herrenhaus und die eingeschossigen Wirtschaftsgebäude sind aus Backstein errichtet. In „Niederzündorf“ sind Fachwerkhäuser, alte Handelshäuser, die als Wohnhaus genutzte Synagoge, die Pfarrkirche St. Mariae Geburt, die alte Kirche St. Michael, ehemalige Klosterkapelle sowie der Turmhof aus dem 14. Jahrhundert besonders sehenswert. Das an den Turm angebaute historische Gebäude wurde Ende des 20. Jahrhunderts längere Zeit als Restaurant genutzt, dient aber jetzt wieder Wohnzwecken. Das heutige Herrenhaus wurde 1771 gebaut. Die Kirchen St. Martin und St. Michael zählen zu den kleineren Romanischen Kirchen[8] in Köln.

Eingemeindung[Bearbeiten]

Die Stadt Köln versuchte seit 1923 die Stadt Porz mit dem Vorort Zündorf einzugemeinden.[9] Im Rahmen der kommunalen Neuordnung erfolgte dann zum 1. Januar 1975 die Eingemeindung nach Köln. Spätere Versuche dies rückgängig zu machen, so unter anderem über den Kettwiger Kreis[10], scheiterten.

Jüdische Gemeinde[Bearbeiten]

In Zündorf gab es eine Jüdische Gemeinde mit einer Synagoge an der Hauptstraße. Die Familie Salomon betrieb in der Marktstr. 7 eine beliebte Metzgerei. Die Juden wurden im Dritten Reich vertrieben oder ermordet. 1938 wurde die Synagoge in ein Wohnhaus umgewandelt.[11][12] Zwischen Hasenkaul und Gartenweg wurden von 1930 bis 1940 acht Gräber auf einem kleinen Friedhof angelegt.[13]

Galerie[Bearbeiten]

Fähren, Schifffahrt[Bearbeiten]

Da Zündorf am Rhein lag, ist es wahrscheinlich, dass dort seit Jahrhunderten der Rhein mit Booten überquert wurde. Allerdings durften bis in 17. Jahrhundert zwischen Mondorf (Niederkassel) und Köln-Deutz keine zollpflichtigen Güter bzw. Fahrzeuge oder Vieh über den Rhein gesetzt werden. 1317 wird erstmals eine „Fährverbindung von Zündorf nach Weiß“ beschrieben. Der erste erwähnte Fährmann scheint ein Johannem Gilles gewesen zu sein.[14]

1869 schuf der Zündorfer Matthias Weber die erste Verbindung nach Köln mit einem Schraubendampfer, woraus sich später die heute noch in Köln existierende Firma „Weberschiff“ entwickelte.[15] 1909 bzw. 1911 beantragte Balthasar Platz den Bau von Landungsbrücken am Ufer der Restauration „Zur Rheinlust“ (heute Groov-Terrassen)[16] für Fährverbindungen aus dem alten Rheinarm nach Porz bzw. Weiß.[15] Zudem gab es eine „Marktschiffahrt“ von Zündorf nach Köln.[15]

Der Fährbetrieb Zündorf – Weiß wurde um 1953 eingestellt. 1987 erhielt Heiko Dietrich die Genehmigung zwischen Zündorf und Weiß einen Fährbetrieb einzurichten. Im September nahm er den Fährbetrieb mit einem umgebauten kleinen (ehemals niederländischen) Schiff, der „Frika“ auf, später folgten die kleineren Boote „Krokodil“ und „Krokolino“, die er je nach Betrieb einsetzt.[17] Heute (2010) fährt er im Sommer täglich, im Winter ist Pause und in den Übergangszeiten nur an Sonn- und Feiertagen.[18]

Schulen[Bearbeiten]

Grundschulen

Vereine[Bearbeiten]

Die Kirchen St. Michael (vorne) und St. Mariae Geburt (hinten)
  • Der größte Verein in Zündorf ist der Turnverein TV Rheingold Zündorf. Er hat knapp tausend Mitglieder (Stand: Juni 2005). Er ist auf Breitensport ausgerichtet. Als Mannschaftssportart wird Volleyball (Ligabetrieb) und Basketball (Hobby) angeboten. Zudem arbeitet der Verein mit den örtlichen Schulen bei Arbeitsgemeinschaften zusammen.
  • Ebenfalls im Stadtteil ansässig ist der Fußballverein FC Germania Zündorf. Bekanntester Spieler aus diesem Verein ist Jupp Röhrig, der einmal zum erweiterten Aufgebot der Fußballnationalmannschaft gehörte. Früher hatte der FC Germania Zündorf seinen Platz am Rosenhügel. Dieses Areal wurde jedoch verkauft und mit Reihenhäusern bebaut. Jetzt spielen die Fußballer auf dem Platz am Schulzentrum in der Heerstraße, dort steht auch das neue Vereinsheim.
  • Regelmäßig entsendet der Minigolfclub 1.Porzer MGC Grün-Weiß 1969 e.V. Teilnehmer zu Deutschen Meisterschaften.[19]
  • Direkt am Rhein gelegen gibt es den Club für Wassersport mit eigenem Yachthafen und Gaststätte[20]
  • Der Kanuverein Zugvogel gehört mit ca. 200 Mitgliedern zu den größeren Wassersportvereinen Kölns.[21] Im Bereich Wildwasser schafften es einige Jugendliche bis zum Europameister, aber auch ruhige bis sportliche Wanderfahrten auf dem Rhein der Sieg oder anderen Flüssen werden geplant oder spontan durchgeführt. Ein Schwerpunkt ist der Schulsport, der incl. Betreuung kostenlos von verschiedenen Kölner Schulen in der Woche oder an Wochenenden wahrgenommen wird.
  • Im Bereich der Jugendarbeit ist außerdem die Pfarrjugend-Gemeinschaft-Zündorf e. V. (kurz: PJG) tätig. Mit mehr als 25 Leitern werden dort wöchentlich Gruppenstunden für Kinder und Jugendliche angeboten. Einmal jährlich wird ein gemeinsames Zeltlager mit mehr als 100 Teilnehmern organisiert. Die Pfarr-Jugend-Gemeinschaft hat ihre ursprünglichen Wurzeln in der katholischen Jugend, welche in der Katholische Junge Gemeinde (KJG) organisiert war. Denn im Jahre 1964 oder 1965 eröffnete der damalige Kaplan Kels eine Jugendgruppe bestehend aus den Messdienern. Diese Gruppe fuhr 1966 dann zusammen mit den Pfadfindern von St. Georg das erste Mal ins Zeltlager und zwar nach Südtirol. Diese Zeltlager gemeinsam mit den Pfadfindern fanden dann jährlich statt, bis man 1970 mit der inzwischen entstandenen Mädchengruppe der KFG und ohne die Pfadfinder ein Zeltlager organisierte.
  • Außerdem arbeitet im Kulturbereich der Kulturverein Zündorfer Klosterkapelle. Ziele des Vereins sind die Erhaltung der neugotischen Kapelle des ehemaligen Klosters in Niederzündorf, die kulturelle Belebung Porz-Zündorfs und die Durchführung von Veranstaltungen in allen Sparten der Kleinkunst in der Klosterkapelle.
  • Auch überregional sind inzwischen zwei in Zündorf beheimatete Karnevalsvereine bekannt, KG Fidele Grön-Wieße Rezag Porzer Ehrengarde e.V und Garde-Korps Köln KG "Blau-Weiß-Zündorf" von 1928 e.V.[22]
  • Der Gospelchor Spirit of Change der Gemeinde St. Mariae Geburt unter der Leitung von Michael Hesseler wurde 1998 gegründet und hat mittlerweile rund 80 Mitglieder (Stand: Januar 2011) sowie eine eigene Band. Der gemischte Chor tritt regelmäßig auf unterschiedlichen Bühnen im Raum Köln-Bonn auf, ist aber auch überregional aktiv.[23]
  • Die Chorgemeinschaft Cäcilia Zündorf, die aus ca. 80 Sängern und Sängerinnen besteht, ist ein moderner, gemischter Chor mit Tradition, der regelmäßig Konzerte in der Kölner Philharmonie unter Leitung des Chorleiters Christian Letschert-Larsson, Musikdirektor der Stadt Bergheim, veranstaltet.
  • Für Sauberkeit und Umweltschutz im Gebiet der Zündorfer Groov wurde der Verein Die Groov-Paten gegründet. Ursprünglich ging es den Naturschützern darum, alte Pappeln an der Groov zu erhalten, die von der Stadt Köln gefällt werden sollten. Heute kümmern sich die engagierten Bürger ehrenamtlich um kleine und große Probleme rund um die Groov.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Am Marktplatz an der Groov
  • Jährlich ab Christi Himmelfahrt wird von der CDU das viertägige Porzer Inselfest an der Groov veranstaltet. Neben einem großen Festplatz mit zahlreichen Attraktion wird ein historischer Handwerkermarkt sowie ein Kinderflohmarkt durchgeführt. Um jungen Erwachsen einen zusätzlichen Anreiz zum Besuch des Festes zu geben wird seit 2006 die auf dem Festgelände gelegene ehemalige Radrennbahn zur Strandbar umgebaut. Zum Abschluss des Festes wird sonntags ein Höhenfeuerwerk durchgeführt.
  • Der Ädäppelsdag (Kölsch: Kartoffeltag) ist ein vom Ortsverein der SPD ausgerichtetes Fest bei dem sich lokale Handwerksbetriebe präsentieren können. Den Höhepunkt dieses Festes bildet der Wettbewerb um die dickste Kartoffel.

Verkehr[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Heute sind in Zündorf im Gegensatz zu früheren Jahrhunderten keine größeren oder überregional bedeutsamen Firmen mehr ansässig. Es hat sich jedoch noch eine landwirtschaftliche Tradition mit einigen wenigen Bauernhöfen erhalten. Infolge des Kölner Stapelrechts (1259) siedelten sich Betriebe und Handelshäuser insbesondere in Nieder-Zündorf an. Ab 1831 wanderten die Unternehmen hauptsächlich wegen der Abschaffung des Kölner Stapelrechts wieder ab.

Von besonderer Bedeutung waren:

  • Handelshäuser
    • Judenduck
    • Boullé
    • Huth
    • Pelletier
  • Brauereien
  • Adelenhütte
  • Fischerei
  • Fähr- und Schiffahrtsbetriebe

Es gab neben den üblichen Handwerksbetrieben und Geschäften kleinere Betriebe, deren Tradition in Zündorf unterging:

  • Glasmacher
  • Seifensiederei
  • Tuchhändler
  • Weinhandel
  • Fassbinder
  • Katun- und Bläufärberei
  • Wollspinnerei
  • Horndrechslerei
  • Tabakspinner
  • vermutl. auch Tonverarbeitung

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Johann Bendel: Heimatbuch des Landkreises Mülheim am Rhein, Geschichte und Beschreibung, Sagen und Erzählungen. Köln-Mülheim 1925
  • Stefan Pohl, Georg Mölich: Das rechtsrheinische Köln: Seine Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart. Winand, Köln 1994

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jürgen Huck, Heimatverein Porz (Hrsg): Die Lage von Porz am Rhein, In Unser Porz, Bd 14.
  2. Jürgen Huck, Heimatverein Porz (Hrsg): Zündorfer Handelshäuser, in Unser Porz, Bd 14.
  3. Hochwasserschutzkonzept Köln (PDF; 49,1 MB)
  4. baulicher Hochwasserschutz, Planfeststellungsabschnitt 14 Zündorf - Marktplatz [1]
  5. Jürgen Huck, Heimatverein Porz (Hrsg): Der Rhein und seine Ufer..., in Unser Porz, Bd 14.
  6. Informationsseite für die Stadtteile Porz-Zündorf, Langel und Libur, Groov [2]
  7. Porz am Rhein, Die Groov
  8. Romanische Kirchen in Köln
  9. http://www.cologneweb.com/PORZ1.htm Frank Schwalm,Die Kölner Eingemeindungspläne für den Raum Porz in den Jahren 1919 bis 1951
  10. Aktion Bürgerwille Kettwig
  11. Wehrturm, Die Zündorfer Judengemeinde
  12. Jüdische Geschichte in Köln
  13. Jüdische Friedhöfe
  14. Hubert Becker, Heimatverein Porz (Hrsg): Rheinfähren im Raum Porz. In Unser Porz, Bd 14.
  15. a b c Jürgen Huck, Heimatverein Porz (Hrsg): Schiffahrt und Handel. In Unser Porz, Bd 14
  16. Bernd Imgrund: Die Groov-Terrasse – Rheinfrust und Rheinlust. In: 111 Kölner Kneipen, die man kennen muss. Emons 2012, ISBN 978-3-89705-838-5; S. 100–101
  17. Dorfgemeinschaft Weiss, Geschichte
  18. Fähre Krokodil
  19. 1. Porzer Minigolfclub
  20. Club für Wassersport
  21. Kanuverein Zugvogel
  22. 1. Garde Korps Köln
  23. Gospelchor Spirit of Change

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Köln-Zündorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien