Kārlis Šteins

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Kārlis Šteins (russisch Карл Августович Штейнс, Karl Awgustowitsch Schtejns, wiss. Transliteration Karl Avgustovič Štejns; * 13. Oktober 1911 in Kasan, Russland; † 4. April 1983) war ein lettischer und sowjetischer Astronom.

1934 schloss Šteins sein Astronomie-Studium an der Universität Lettlands in Riga ab. 1935–1936 sowie 1938 war er am Observatorium in Krakau tätig, 1937 am Observatorium Kopenhagen. Seit 1944 arbeitete Šteins an der Universität Lettlands, wo er 1959 zum Direktor des dortigen Observatoriums berufen und 1966 ordentlicher Professor wurde.[1]

Šteins wurde für seine Arbeit über Kometen-Kosmogonie bekannt, studierte die Erdrotation und war an der Entwicklung astronomischer Instrumente beteiligt. Während seines Aufenthalts in Krakau berechnete er die Bahn des 1933 entdeckten Asteroiden 1933 OP, den er nach Lettland Latvia taufte. Kurz nach seinem Tod wurde der 1969 von Nikolai Stepanowitsch Tschernych entdeckte Asteroid (2867) Šteins nach ihm benannt. [2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Štejns Karl Avgustovič. Abgerufen am 8. September 2008 (russ.).
  2. Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. 5. Auflage, New York 2003, S. 235 (engl.)