KSV Roeselare

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KSV Roeselare
Logo
Voller Name Koninklijke Sport
Vereniging Roeselare
Gegründet 1999
Vereinsfarben schwarz-weiß
Stadion Schiervelde Stadion
Plätze 8.836
Präsident Luc Espeel
Trainer Sergiy Serebrennikov
Liga 2. Division
2012/13 11. Platz
Heim
Auswärts

Die Koninklijke Sport Vereniging Roeselare ist ein belgischer Fußballverein aus der westflämischen Stadt Roeselare, der seit der Saison 2010/11 in der EXQI-League spielt.

Geschichte[Bearbeiten]

1902 wurde unter dem Namen Union Sportif Roeselare der erste Vorgängerverein gegründet, der allerdings 1909 aufgrund finanzieller Probleme wieder aufgelöst wurde. Ein Jahr später entstanden dann zwei Vereine. Die Katholiken spielten bei der Sportvereniging Roeselare, die Protestanten schlossen sich zum FC Roeselare zusammen. Nachdem der Erste Weltkrieg den Spielbetrieb unterbrochen hatte, wurde 1921 der SK Roeselare neu gegründet. Dem Verein blieben jedoch größere Erfolge verwehrt und erst nachdem mit der Fusion 1999 mit dem Ortsrivalen KFC Roeselare der KSV Roeselare gegründet wurde, stellte sich der Erfolg ein. 2005 gelang erstmals der Aufstieg in die Jupiler League, wo man seither spielt. Obwohl man 2006 nur Zwölfter wurde, qualifizierte man sich für den UEFA-Pokal 2006/07, da man zu den drei ausgelosten Mannschaften der UEFA-Fair-Play-Wertung gehörte. Allerdings scheiterte man in der zweiten Qualifikationsrunde an Ethnikos Achnas aus Zypern.

Am 29. Oktober 2008 wurde Dennis van Wijk zum zweiten Mal Trainer der KSV Roeselare. Zum Saisonschluss erreichte man mit drei Punkten Vorsprung auf den direkten Absteiger AFC Tubize Platz 16 der Liga, was bedeutete, dass der Klub in Relegationsspielen um den Klassenerhalt spielen musste.[1] Roeselare setzte sich durch und verblieb in der höchsten belgischen Spielkasse. Zu Folgespielzeit besserte sich die Situation nicht und van Wijk führte sein Team erneut nur in die Relegationsspiele.[2] Dabei hatte man Glück, dass Ligakonkurrent Excelsior Mouscron eine Suspendierung durch den belgischen Fußballverband ausgesprochen wurde, was bedeutete, dass deren Spiele annulliert und sie als einziger direkter Absteiger galten. Roeselaren konnte diese Chance nicht nochmal nutzen und stieg schließlich doch ab. Im Sommer 2010 wurde van Wijk von Nico Vanderdonck als Cheftrainer abgelöst.[3] Zur Saison 2011/12 übernahm der ehemalige ukrainische Nationalspieler Sergiy Serebrennikov das Amt als Spielertrainer.

Trainerhistorie[Bearbeiten]

(unvollständig)

Name des Trainers Zeitraum Bemerkung
NiederlandeNiederlande Dennis van Wijk 2003–2006
NiederlandeNiederlande Dennis van Wijk Oktober 2008–Juni 2010
BelgienBelgien Nico Vanderdonck Juni 2010–

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jupiler League 2008/2009 auf weltfussball.de
  2. Jupiler League 2009/2010 auf weltfussball.de
  3. /detail.aspx?articleid=X288308 Nico Vanderdonck hoofdtrainer van SV Roeselare vom 26. Juli 2010 auf niewsblad.be