Republik Zypern

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Κυπριακή Δημοκρατία
Kıbrıs Cumhuriyeti
Republik Zypern
Flagge der Republik Zypern
Wappen der Republik Zypern
Flagge Wappen
Amtssprache Griechisch, Türkisch
Hauptstadt Nikosia
Staatsform Republik
Regierungssystem Präsidialsystem
Staatsoberhaupt, zugleich Regierungschef Präsident Nikos Anastasiadis
Fläche de facto 5.896 km²
de jure 9.251 km²
Einwohnerzahl 885.041 (2012, de facto)[1]
1.193.976 (2012, Gesamtzypern)
Bevölkerungsdichte 150,11 (de facto)
129,06 (Zypern) Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 29.620 US-$ (2010)
Human Development Index 0,848 (31.)[2]
Währung Euro (€) 1 Euro = 100 Cent (seit dem 1. Januar 2008)
Nordzypern: Türkische Lira
Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich am 16. August 1960
Nationalhymne Ymnos is tin Eleftherian
Zeitzone UTC+2 Osteuropäische Zeit
UTC+3 Osteuropäische Sommerzeit
Kfz-Kennzeichen CY
ISO 3166 CY, CYP, 196
Internet-TLD .cy
Telefonvorwahl +357
Ägypten Tunesien Libyen Algerien Marokko Mauretanien Senegal Gambia Guinea-Bissau Guinea Sierra Leone Liberia Elfenbeinküste Ghana Togo Benin Nigeria Äquatorialguinea Kamerun Gabun Republik Kongo Angola Demokratische Republik Kongo Namibia Südafrika Swasiland Mosambik Tansania Kenia Somalia Dschibuti Eritrea Sudan Ruanda Uganda Burundi Sambia Malawi Simbabwe Botswana Äthiopien Südsudan Zentralafrikanische Republik Tschad Niger Mali Burkina Faso Jemen Oman Vereinigte Arabische Emirate Saudi-Arabien Irak Iran Kuwait Katar Bahrain Israel Syrien Libanon Jordanien Zypern Türkei Afghanistan Turkmenistan Pakistan Griechenland Italien Malta Frankreich Portugal Spanien Mauritius Réunion Mayotte Komoren Seychellen Madagaskar Sao Tome und Príncipe Sri Lanka Indien Indonesien Bangladesch Volksrepublik China Nepal Bhutan Myanmar Kanada Dänemark (Grönland) Island Mongolei Norwegen Schweden Finnland Irland Vereinigtes Königreich Niederlande Belgien Dänemark Schweiz Österreich Deutschland Slowenien Kroatien Tschechische Republik Slowakei Ungarn Polen Russland Litauen Lettland Estland Weißrussland Moldawien Ukraine Mazedonien Albanien Montenegro Bosnien und Herzegowina Serbien Bulgarien Rumänien Georgien Aserbaidschan Armenien Kasachstan Usbekistan Tadschikistan Kirgisistan Russland Vereinigte Staaten Malediven Japan Nordkorea Südkorea Republik China Singapur Malaysia Philippinen Thailand Vietnam Laos Kambodscha Indien Venezuela Guyana Suriname Frankreich (Französisch-Guayana) Brasilien Kap Verde Spanien (Kanaren) Dominikanische Republik Puerto Rico Dominkanische Republik Bahamas Jamaika Kuba Mexiko Mexiko Venezuela Guyana Suriname Frankreich (Französisch-Guayana) Brasilien Kap Verde Spanien (Kanaren) Dominikanische Republik Puerto Rico Dominkanische Republik Bahamas Jamaika Kuba Mexiko Mexiko Dänemark (Färöer)Cyprus in the European Union on the globe (de-facto) (Europe centered).svg
Über dieses Bild
Cyprus in its region (claimed).svg

Die Republik Zypern (griechisch Κυπριακή Δημοκρατία Kypriakí Dimokratía, türkisch Kıbrıs Cumhuriyeti) ist ein Inselstaat im östlichen Mittelmeer, der seit 1974 in einen griechischen Süd- und einen türkischen Nordteil gespalten ist.

Die frühere britische Kronkolonie wurde am 16. August 1960 in die Unabhängigkeit entlassen, die vom Vereinigten Königreich selbst sowie von Griechenland und der Türkei im Londoner Vertrag von 1959 garantiert worden war. Nach einem von der Militärjunta in Griechenland unterstützten Putschversuch griechisch-zypriotischer Offiziere, der das Ziel hatte, die Zypern mit Griechenland zu vereinen, besetzten die Streitkräfte der Garantiemacht Türkei ab dem 20. Juli 1974 den Norden der Insel. Der legitime Präsident, Erzbischof Makarios, übernahm wieder die Regierungsgewalt in der Hauptstadt Nikosia, jedoch blieb die Teilung und damit der Zypernkonflikt seither bestehen. In der Folge kam es am 15. November 1983 zur einseitigen Proklamation der Türkischen Republik Nordzypern, die aber nur von der Türkei anerkannt wird. In seiner Resolution 541 erklärte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Unabhängigkeitserklärung für rechtlich ungültig, zog daraus aber keine Konsequenzen.

Am 1. Mai 2004 wurde die Republik Zypern Mitglied der Europäischen Union (EU). Da sie ihre Rechtshoheit nur im Südteil ihres anerkannten Staatsgebiets ausüben kann, ist auch nur dieser faktisch Bestandteil der EU. Zum 1. Januar 2008 wurde das Zypern-Pfund vom Euro abgelöst.

Geographie[Bearbeiten]

Zypern ist die drittgrößte Insel des Mittelmeers. Sie wird geographisch Kleinasien, politisch und kulturell jedoch Europa zugeordnet. Die höchste Erhebung der gebirgigen Insel ist der Olympos (1951 m) im Troodos-Gebirge, das mit Kiefern, Zwergeichen, Zypressen und Zedern bedeckt ist. Insgesamt sind 19 % der Inselfläche von Wald bedeckt.

Größere Flüsse sind der Pedias (Pedheios) mit etwa 100 km Länge, der Serrakhis und der Dhiarizos, die jedoch nur im Winter Wasser führen.

Siehe auch: Zypern

Städte[Bearbeiten]

Wirtschaftliches Zentrum der Insel ist der südliche Teil Nikosias, die Hauptstadt der Republik. In etwa gleicher wirtschaftlicher Bedeutung zueinander stehen die drei Hafenstädte Larnaka, Limassol und Paphos, die durch die Südküstenautobahn miteinander verbunden sind. Von größerer touristischer Bedeutung ist ferner der Badeort Agia Napa.

Geologie[Bearbeiten]

Zypern liegt im Süden der Anatolischen Platte. Der Zypernbogen südlich von Zypern und der Hellenische Bogen südlich von Kreta bilden die Konvergenzlinie zur Afrikanischen Platte.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerungsanzahl im von der Republik Zypern kontrollierten Süden der Insel beträgt 778.700 Einwohner[1], der Norden der Insel zählt nach Regierungsangaben 88.900 „legitime“ Einwohner.[1] Diese Zahl beinhaltet jedoch nicht die seit 1974 angesiedelten türkischen Staatsbürger im Norden, die von der Republik Zypern nicht als legitime Einwohner angesehen werden. Die Volkszählungsergebnisse der türkischen Zyprer beinhalten auch diese und sind somit wesentlich höher. Die dortigen Behörden sprechen in dem von ihnen kontrollierten Territorium von einer Einwohnerzahl von ungefähr 265.100.[3] Zwischen 2005 und 2006 wuchs die Bevölkerung im Süden der Insel um rund 1,6 %.[1] Im Süden sind rund 1500 Deutsche ansässig, im Norden etwa 180.

Die Republik Zypern betrachtet alle Personen, die seit dem Unabhängigkeitsjahr 1960 die zyprische Staatsbürgerschaft besitzen oder besessen haben, als ihre Staatsbürger[4] und gewährt ihnen konsularischen Beistand, somit also allen griechischen und türkischen Zyprern (nicht jedoch später niedergelassenen Personen). Von den 90.000 türkischen Zyprern haben 63.592 (Stand 2003) einen Staatsbürgerschaftsnachweis erworben, davon besitzen 57.309 einen Personalausweis der Republik Zypern. 2659 haben sich als Pendler registrieren lassen, weitere etwa 5000 türkische Zyprer arbeiten und wohnen wieder dauerhaft im Süden.[5]

Landessprachen und gleichberechtigte Amtssprachen der Republik Zypern sind Griechisch und Türkisch. Englisch ist weiterhin Verkehrssprache.

Religion[Bearbeiten]

Laut CIA World Factbook bekennen sich insgesamt 78 % der Bevölkerung Zyperns zum Christentum (Orthodoxe, Maroniten und römisch-katholisch) und 18 % zum Islam (Sunniten).

Christentum[Bearbeiten]

Die Christen machen etwa 78 % der Bevölkerung aus und leben seit 1974 überwiegend im von der Republik Zypern kontrollierten Gebiet, weniger als 500 leben weiterhin im Norden. Die Christen gehören überwiegend der zyprisch-orthodoxen Kirche von Zypern an.

Islam[Bearbeiten]

Die Muslime auf Zypern machen amtlich 11,7 % der Gesamtbevölkerung auf dem völkerrechtlich anerkannten Territorium der Republik Zypern aus und gehören der sunnitischen Richtung an. Allgemein wohnen die türkischsprachigen Muslime im Norden der Insel. Im Bezirk Larnaka befindet sich das wichtige Heiligtum Hala Sultan Tekke.

Judentum[Bearbeiten]

Juden leben seit 1571 auf Zypern. Während des 2. Weltkrieges wies die britische Mandatsmacht diejenigen jüdischen Einwanderer in Internierungslager auf Zypern ein, die bei dem Versuch aufgegriffen worden waren, in der sogenannten Alija Bet außerhalb der britisch genehmigten Quoten das jüdische Siedlungsgebiet zu erreichen. Seit den 1990er Jahren hat sich eine nennenswerte Zahl von Juden permanent niedergelassen; ihre Zahl beträgt 1500. Diese sind zur Hälfte israelische Staatsbürger und zur anderen Hälfte Briten oder Russen. Zypern ist ein beliebtes Urlaubsland für Israelis. 2005 wurde in Larnaka die erste Synagoge eröffnet.[6]

Religiöse Kulturgüter[Bearbeiten]

Der Umgang mit religiösen Kulturgütern ist nach wie vor sehr umstritten und ein häufiger Streitpunkt im Zypernkonflikt.

Aus einer Fotodokumentation, die der zyprische Präsident Tassos Papadopoulos am 10. November 2006 Papst Benedikt XVI. in Rom vorlegte, geht hervor, dass in den letzten 30 Jahren türkischer Besatzung Nordzyperns 133 Kirchen und Klöster entweiht und in Moscheen, Hotels oder Nachtclubs umgewandelt wurden. 15.000 Ikonen wurden illegal aus christlichen Gotteshäusern entfernt und auf dem Schwarzmarkt verkauft.[7] Im Jahr 2000 wurden Ikonen im Wert von 100 Millionen Mark sichergestellt, die der Kunsthändler Michael van Rijn über Aydin Dikman aus München bezogen hatte. Anders als die Zollämter und die involvierten Gerichte sehen die türkischen Medien den Schmuggel als Inszenierung der zyprischen Regierung.[8]

Während in der Phase 1975–1999 die Republik Zypern insgesamt nur 294.620 € für die Restaurierung der 83 seit dem unter Denkmalschutz stehenden Moscheen aufwendete, verfügte das 1989 begonnene Restaurierungsprogramm 2007 über ein Jahresbudget von 347.680 € der insgesamt 737.837 € die in diesem Jahr für die Restaurierung osmanischer Kulturgüter aufgewendet wurden[9]. Die denkmalgerechte Restaurierung der wichtigen Umm Haram Moschee in Larnaka wurde darüber hinaus auch mit UN-Geldern unterstützt.

Bildung[Bearbeiten]

Zypern hatte lange Zeit bis auf einige Hochschulen und Fachhochschulen keine Universität. Seit den 1980er Jahren entstanden Universitäten, die die zweistufige Bachelor-/Masterstruktur einführten. Die wichtigste neue Institution ist die 1989 gegründete Universität Zypern. Ab 2003 waren türkische Zyprer in der Republik Zypern von Studiengebühren befreit[5]. Mittlerweile wurden für alle EU-Bürger die Studiengebühren aufgehoben.[10] Die Studiengebühren betrugen zuvor 4.000 Zyprische Pfund (1 P. = ca. 1,75 €). 2006 öffnete die staatliche Open University of Cyprus als erste Fernuniversität.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Hauptartikel: Wirtschaft Zyperns

Die Angaben beziehen sich nur auf den von der international anerkannten Regierung kontrollierten Teil der Insel. Für den türkisch verwalteten Teil liegen keine genauen Zahlen vor, es wird jedoch allgemein von einer wesentlich schwächeren Wirtschaftslage in diesem Teil der Insel ausgegangen.

Allgemein[Bearbeiten]

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) belief sich im Jahre 2004 auf 12,4 Milliarden Euro. Das BIP pro Kopf betrug damit etwa 17.400 Euro (in Deutschland lag dieser Wert bei rund 23.100 Euro). Im Vergleich mit dem BIP der EU (ausgedrückt in Kaufkraftstandards) erreichte die Republik Zypern im Jahre 2005 einen Index von 83,1 (EU-25: 100).[11] Damit erreichte Zypern den höchsten Wert von allen Beitrittsstaaten der EU-Erweiterung des Jahres 2004.

72 % der Zyprer arbeiten im tertiären Sektor, in der Landwirtschaft hingegen nur 5 % aller Beschäftigten.

Die Arbeitslosenquote belief sich auf 3,6 % vor dem EU-Beitritt. Dieser Wert liegt unter dem EU-Durchschnitt. Die Inflationsrate beträgt 2 %. Aufgrund der wirtschaftlichen Struktur gilt Zypern neben Malta als der am weitesten entwickelte Staat der zehn neuen Beitrittsländer.

Auf Zypern sind seit dem libanesischen Bürgerkrieg viele libanesische Banken und Unternehmen ansässig, was zu einem bedeutenden Zustrom von Geldern geführt hat. Zypern ist einer der größten Investoren und Exporteure in Russland. Viele Gelder werden über Zypern in Russland reinvestiert, was vor allem durch niedrige Steuern und die unkomplizierte Gründungsmöglichkeiten der Offshoreholdergesellschaften zu erklären ist. Zypern zählt steuerrechtlich gesehen zu den Steueroasen. Die Regierung bat 2012 bei der EU um Hilfskredite. Im Frühjahr 2013 kam es zu einer Bankenkrise; alle Banken des Landes blieben zwei Wochen geschlossen.

Bodenschätze[Bearbeiten]

Bekannt wurde Zypern schon im Altertum durch seine reichhaltigen Vorkommen an Kupfer, das Metall hat seinen lateinischen Namen „Cuprum“ nach der Insel; diese Vorkommen sind heute jedoch weitestgehend erschöpft. Von Bedeutung sind die Asbestvorkommen, in den Bergen befinden sich zudem große Marmorbrüche und Pyritminen. Dort gibt es auch Gipsgestein und Salzlagerstätten. An den Stränden wird Tonerde abgebaut.

Erdölvorkommen in den Hoheitsgewässern der Republik Zypern

In jüngerer Zeit wurden an der Südküste Erdölvorkommen entdeckt, die auf 8 bis 10 Milliarden Barrel geschätzt werden und von einem ägyptisch-libanesischen Konsortium erkundet wurden.[12] Mit dem Libanon, Israel und Ägypten (den Anrainern des betroffenen Gebiets) wurden Abkommen über sogenannte Ausschließliche Wirtschaftszonen geschlossen. Nach einer Ausschreibung wurde das amerikanische Unternehmen Noble Energy mit der Erschließung beauftragt. Die Türkei drohte daraufhin, in das Gebiet Kanonenboote und eigene Bohrteams zu entsenden.[13][14]

Landwirtschaft[Bearbeiten]

Auf Zypern werden häufig Zitrusfrüchte angebaut. Hinzu kommt die Erzeugung von Gemüse. Bei vielen Anbausorten (Obst, Gemüse und Getreide) sind zwei Ernten im Jahr durch das ausgesprochen freundliche Klima Standard. Jedoch werden die landwirtschaftlich genutzten Flächen seit dem EU-Beitritt immer kleiner (besonders in den Touristenregionen), da Briten verstärkt Land und Häuser für den Altersruhesitz kaufen, zudem in der EU teilweise Brachflächen gefördert werden. Im nördlichen Teil werden bevorzugt Geflügel und Lämmer aufgezogen. Auf der gesamten Insel gibt es außerdem noch einige größere Olivenbaumhaine.

Währung[Bearbeiten]

Seit dem 1. Januar 2008 ist der Euro nationale Währung, der damit das Zypern-Pfund ablöste. Im türkisch besetzten Nordteil der Insel gilt de facto weiterhin die Türkische Lira als gesetzliches Zahlungsmittel; der Euro wird jedoch vielfach trotzdem angenommen.

Staatshaushalt[Bearbeiten]

Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 10,9 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 9,4 Mrd. US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 6,4 % des BIP.[15] Die Staatsverschuldung betrug 2009 13,2 Mrd. US-Dollar oder 56,2 % des BIP.[15]

Der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) in den folgenden Bereichen betrug:

Paphos

Politik[Bearbeiten]

Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident, der ein griechischer Zyprer ist, und der direkt für 5 Jahre gewählt wird (Art. 43 Abs. 1 der Verfassung) und über weitreichende Exekutivkompetenzen verfügt. Er ernennt die Minister, die nicht dem Parlament angehören dürfen. Sein Stellvertreter muss gemäß der Verfassung ein türkischer Zyprer sein; diese Position bleibt seit 1974 vakant.[17]

Das Parlament der Republik Zypern ist das Repräsentantenhaus (Einkammersystem), von denen 56 Mandate auf griechische und 24 auf türkische Zyprer entfallen (diese Mandate bleiben seit 1974 vakant). Die Legislaturperiode beträgt 5 Jahre (Art. 65 Abs. 1 der Verfassung).

Das Parteiensystem der Republik Zypern wird von vier großen Parteien geprägt:

Daneben sind noch drei kleinere Parteien im Parlament vertreten.

  • Europäische Partei – Evroko
  • Ökologie- und Umwelt-Bewegung (Grüne)
  • Vereinigte Demokraten – ED (liberal) (2006 ausgeschieden)

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Die Republik Zypern ist seit deren Gründung in 6 Bezirke eingeteilt:

Der Bezirk Kyrenia befindet sich seit 1974 de facto vollständig in der umstrittenen Türkischen Republik Nordzypern und ist deckungsgleich mit deren Distrikt Girne.

Situation von Asylsuchenden[Bearbeiten]

In Zypern landen jedes Jahr viele Flüchtlinge aus Nordafrika an. Migranten ohne regulären Aufenthaltsstatus, darunter auch abgelehnte Asylsuchende, werden lediglich aufgrund ihres Aufenthaltsstatus über lange Zeiträume hinweg unter schlechten Bedingungen in Haft gehalten. Die Inhaftierten berichteten von eingeschränktem oder fehlendem Zugang zu Rechtshilfe und Gesundheitsversorgung. Mehrfach wurden Vorwürfe gegen die Polizei erhoben, Migranten und Asylsuchende misshandelt zu haben. Nach Informationen von Amnesty International verprügelten, bedrohten und beschimpften etwa 35 Polizeibeamte im Juli 2011 eine Gruppe von Asylsuchenden, die auf dem Polizeirevier von Larnaka inhaftiert waren. Einer der Asylsuchenden erlitt dem Vernehmen nach Verletzungen am Bein und blieb anschließend mehrere Tage lang ohne medizinische Versorgung.[18]

Militär[Bearbeiten]

Die Zyprische Nationalgarde (Cypriot National Guard) umfasst Land-, See- und Luftstreitkräfte und wurde noch im Jahr der Unabhängigkeit 1960 in Umsetzung der Paragraphen 129–132 der Verfassung gegründet.

Die Landstreitkräfte bestehen aus folgenden Einheiten:

  • I. Infanterie-Division (Ιη Μεραρχία ΠΖ)
  • II. Infanterie-Division (ΙΙα Μεραρχία ΠΖ)
  • IV. Infanterie-Division (ΙVη Ταξιαρχία ΠΖ)
  • XX. Panzer-Brigade (ΧΧη ΤΘ Ταξιαρχία)
  • III. Unterstützungs-Brigade (ΙΙΙη Ταξιαρχία ΥΠ)
  • VIII. Unterstützungs-Brigade (VIIIη Ταξιαρχία ΥΠ)

Verkehr[Bearbeiten]

Auf Zyperns Straßen herrscht Linksverkehr

Straße[Bearbeiten]

Wichtigster Verkehrsträger ist der Individualverkehr auf der Straße, gefolgt vom Busverkehr; auf Zyperns Straßen herrscht Linksverkehr. Mit 38,6 km Autobahnen auf 100.000 Einwohner hat Zypern die höchste Autobahndichte der EU.[19]

Häfen[Bearbeiten]

Bei Larnaka und Limassol befinden sich Seehäfen, es bestehen Fährverbindungen unter anderem nach Haifa in Israel und in den Libanon. Im Tourismus ist ferner die Kreuzschifffahrt von Bedeutung.

Flugverkehr[Bearbeiten]

Der Flughafen Larnaka und der Flughafen Paphos sind die beiden Flughäfen auf dem De-facto-Staatsgebiet der Republik Zypern. Ersterer bedient auch die Hauptstadt Nikosia. Der Nordteil der Insel wird vom Flughafen Ercan bedient. Der alte Flughafen Nikosias ist seit 1974 gesperrt, da er sich in der UN-Schutzzone befindet.

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Die früher von Osten nach Westen das Land durchquerende Cyprus Government Railway wurde stillgelegt.

Geschichte[Bearbeiten]

Hauptartikel: Geschichte Zyperns
Britische Briefkästen erinnern an die Kolonialzeit

Die ehemalige britische Kronkolonie wurde vom Vereinigten Königreich am 16. August 1960 aufgrund des Abkommens von Zürich zwischen Großbritannien, Griechenland und der Türkei vom 19. Februar 1959 in die Unabhängigkeit entlassen und trat am 20. September 1960 den Vereinten Nationen bei.

Nach einem Putschversuch der Zyprischen Nationalgarde, der von der Militärjunta in Griechenland unterstützt wurde und die Enosis, die Angliederung der Insel an Griechenland, zum Ziel hatte, besetzten die türkischen Streitkräfte ab dem 20. Juli 1974 – unter Berufung auf ihre Rolle als Garantiemacht für die türkischen Zyprer aus dem Londoner Garantievertrag von 1959 einen nördlichen Teil der Insel, der zwar nur 37 % des Staatsgebiets ausmachte, auf dem jedoch bis dahin 70 % aller Wirtschaftsleistungen erbracht wurden. Darunter befanden sich 66 % aller touristischen Anlagen, 80 % aller Zitrusbäume und der Handelshafen in Famagusta. Der Verlust der wichtigsten landwirtschaftlichen Flächen und der Produktionsmittel zwang zu einer Neuausrichtung der Wirtschaft. Schifffahrt und Finanzdienstleistungen wurden neue Standbeine, ebenso konnte der Tourismus langsam wieder ausgebaut werden[20].

Am 15. November 1983 erfolgte die Proklamation der – von der internationalen Staatengemeinschaft nicht anerkannten – Türkischen Republik Nordzypern; am 18. November 1983 hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seiner Resolution 541 die Unabhängigkeitserklärung für rechtlich ungültig erklärt und den Abzug der türkischen Streitkräfte gefordert. Dennoch beschränkt sich die Autorität der Republik Zypern seither auf den Südteil der Insel.

1990 stellte die Republik Zypern einen Antrag auf die Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU). Nach Erreichen der Kriterien und einer weitreichenden Reform, die seine Bedeutung als Steueroase minderte, wurde Zypern zusammen mit neun weiteren Ländern am 1. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union, wobei faktisch nur der Südteil der Insel Bestandteil der EU ist.

Im Jahre 2003 wurde die Grenze zwischen den beiden Landesteilen erstmals wieder durchlässig, es erfolgte die Öffnung der Grenzübergänge für Besuche im jeweils anderen Teil der Insel zum 23. April 2003.

Am 24. April 2004 wurde der „Annan-Plan“ beiden Volksgruppen separat zur Abstimmung vorgelegt. Dieser hätte einen neuen Staat mit zwei getrennten Bundesstaaten vorgesehen. Während die Mehrheit der Zypern-Türken für den Plan stimmen, votierte die Mehrheit der Zypern-Griechen dagegen.

Am 1. Januar 2008 wurde auf Zypern der Euro eingeführt.

Zypernkonflikt[Bearbeiten]

Hauptartikel: Zypernkonflikt
Kontrollpunkt an der Ledrastraße

1963 gab es Unstimmigkeiten zwischen dem „türkischen“ und „griechischen“ Teil der ethnisch vermischten Bevölkerung über Verfassung und Gesetze, Ausübung der Staatsgewalt, etc. Dieser Streit, von Extremisten auf beiden Seiten systematisch eskaliert, machte ein weiteres gemeinsames Regieren unmöglich. Die türkisch-zyprischen Regierungsmitglieder zogen sich aus der Regierung zurück und strebten seitdem ein selbstverwaltetes Gebiet an, während viele griechischsprachige Zyprer den Anschluss an Griechenland (Enosis) anstrebten.

1974 kam es zu einem Putsch von Offizieren der Militärjunta in Griechenland und der Zyprischen Nationalgarde gegen Präsident Makarios. Daraufhin intervenierte die Türkei als Garantiemacht des Londoner Garantievertrages unter Berufung auf einen mutmaßlichen Anschluss Zyperns an Griechenland und besetzte den Norden der Insel. Seitdem hat die Türkei in einem Gebiet, das etwa 37 % der Insel entspricht, Truppen stationiert. Die verfassungsmäßig vorgesehene Mitwirkung der türkischen Zyprer in den staatlichen Institutionen der Republik Zypern findet seither ebenfalls nicht mehr statt.

1977 starb Makarios, und Spyros Kyprianou folgte als Präsident. Dieser wurde von der Türkei und den türkischen Zyprern allerdings nicht anerkannt. Darauf veranlasste der griechische Süden Wirtschaftssanktionen gegen den Norden. Der Norden seinerseits antwortete nach Verfolgungen und Tötungen türkischer Zyprer mit der Vertreibung von mehreren Zehntausend griechischen Zyprern und der Ansiedlung von mehreren Zehntausend Türken aus der Türkei, wodurch das zahlenmäßige Gewicht des türkischen Bevölkerungsanteils gegenüber den griechischen Zyprern erhöht wurde.

Unter Verletzung des Londoner Garantievertrages wurde am 15. November 1983 auf dem von türkischen Truppen besetzten Nordteil der Insel die Türkische Republik Nordzypern ausgerufen, die völkerrechtlich allerdings nur von der Türkei anerkannt wird; zudem hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seiner Resolution 541 vom 18. November 1983 die Unabhängigkeitserklärung für rechtlich ungültig erklärt und den Abzug der türkischen Streitkräfte gefordert.

Am 4. Juni 1990 wurde der Beitrittsantrag Zyperns zur Europäischen Union (EU) gestellt, der de jure für die gesamte Insel gilt, da auch die EU die Türkische Republik Nordzypern nicht anerkennt. Seit dem 1. Mai 2004 ist die Republik Zypern Mitglied der Europäischen Union (EU), wobei faktisch jedoch nur der Südteil der Insel Bestandteil der EU ist.

Verhandlungen unter Führung der Vereinten Nationen sollten eine Annäherung beider Seiten bringen; der im Jahre 2004 vom damaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan vorgelegte „Annan-Plan“ sah vor, dass Zypern nach dem Vorbild der Schweiz als Staatenbund aus zwei Teilstaaten vereinigt werden sollte, deren Einwohner sowohl die zyprische als auch die Staatsangehörigkeit des Landes, aus dem sie stammen, erhalten. In zeitgleichen Volksabstimmungen mit 87 bzw. 88 % Wahlbeteiligung wurde der „Annan-Plan“ von den türkischen Zyprern mit Zweidrittelmehrheit gebilligt, von den griechischen Zyprern jedoch mit Dreiviertelmehrheit abgelehnt, weil diese die auch faktische rechtliche und territioriale Wiederherstellung der Republik Zypern in einem Staate fordern.

Derzeit gibt es fünf Kontrollstellen, von denen vier mit dem Auto überquert werden können.

Seit 2008 läuft ein neuer Wiedervereinigungsversuch. Größter Streitpunkt ist die Staatsordnung. Die Republik Zypern wünscht sich einen stärkeren Bundesstaat, während sich die türkischen Zyperer einen Bund von zwei fast unabhängigen Staaten wünschen[21] Bereits nach 1960 litt die Republik Zypern unter dem Vetorecht der beiden Volksgemeinschaften.

Zypern in der EU[Bearbeiten]

Die Republik Zypern in der EU-Erweiterung 2004

Im Rahmen der EU-Erweiterung 2004 trat Zypern am 1. Mai 2004 der EU bei. Zuvor war ein Versuch der Vereinigung Zyperns bei einer Volksabstimmung am 24. April 2004 an der Ablehnung im griechischen Teil gescheitert. Die „Green Line“ ist zurzeit de facto Außengrenze der EU, die Zollbehörden der Republik Zypern beziehungsweise die der Souveränen Britischen Basen führen an den Kontrollstellen Zollkontrollen durch.

Da die Türkei als Folge des Zypernkonflikts, in dem die Regierung in Ankara als Schutzmacht der Zypern-Türken auftrat, die Republik Zypern nicht offiziell anerkennt, wurde das Land zu einem entscheidenden Stolperstein bei den Verhandlungen über den EU-Beitritt der Türkei: Die Türkei lehnt eine Ausweitung der mit der EU geschlossenen Zollunion auf das EU-Mitglied Zypern ab und öffnet ihre Häfen und Flughäfen nicht für das Anlaufen von zyprischen Schiffen und Flugzeugen. Die Türkei sieht in der EU-Mitgliedschaft Zyperns einen Bruch der Zürcher und Londoner Abkommen.[22]

Am 1. Juli 2012 übernahm Zypern turnusgemäß erstmals die halbjährliche Ratspräsidentschaft der EU.

Zypern gehört in der EU zu den sogenannten Niedrigsteuerländern mit einem Körperschaftsteuersatz von nur 10% auf erwirtschaftete Gewinne. Es besteht ein Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland.

Im Juni 2012 stellte die Republik Zypern ein Hilfsgesuch an die EU; ihr drohe die Zahlungsunfähigkeit (= Staatsbankrott). Am 16. März 2013 einigten sich die Finanzminister der Eurozone und der IWF mit Zypern über die Grundlinien eines Rettungspakets. In diesem Zuge soll die Republik Zypern Kredite in Höhe von etwa 10 Milliarden Euro (also 11.300 Euro pro Einwohner) erhalten. Das Hilfspaket kann erst endgültig besiegelt werden, wenn die nationalen Parlamente Deutschlands, der Niederlande, Finnlands, Estlands und der Slowakei ihm zugestimmt haben.[23][24] Zypern soll auf Druck der EU die Sparer an den Kosten der Rettung der zyprischen Banken beteiligen.[25][26][27] Das zyprische Parlament lehnte dies am 19. März ab.[28]

Kultur[Bearbeiten]

Das Meeresmuseum in Agia Napa
Das Städtische Theater in Stovolos, einem Vorort von Nikosia

Feiertage[Bearbeiten]

  • 1. April Revolution der Zyprer gegen die englische Besatzung.
  • 1. Oktober Unabhängigkeitstag

Musik[Bearbeiten]

Hauptartikel: Zyprische Musik

Küche[Bearbeiten]

Hauptartikel: Zyprische Küche

Museen[Bearbeiten]

Das älteste Museum der Insel ist das 1882 gegründete Cyprus Museum, dem staatlichen Department of Antiquities unterstehen 15 Museen, für die es auch eine Tages- und Wochenkarte gibt[29]. Andere größere Museen sind die als Ikonenmuseum bekannte Sammlung der Kirche von Zypern in der Altstadt von Nikosia, die auch weltliche Kunst umfasst. Das Kykkos-Kloster verfügt ebenfalls über ein größeres Museum. Kommunale Heimatmuseen und private Spezialmuseen sind in verschiedenen Orten zu finden.

Bühnen[Bearbeiten]

1971 wurde die Cyprus Theatre Organisation (THOC) gegründet, sie betreibt die staatlichen Bühnen und das Cyprus Theatre Museum, fördert auch private und kommunale Bühnen. Veranstaltungen werden kategorisiert in Main Stage, New Stage, Experimental Stage und Children’s Stage.[30] Die THOC ist Mitglied des European Theatre Convention.[31]

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: Zypern – Überblick über vorhandene Artikel, Möglichkeiten zur Mitarbeit

Literatur[Bearbeiten]

  •  Cony Ziegler: Zypern Reisehandbuch − Tipps für Individuelle Entdecker. 6. Auflage. Iwanowski, Dormagen 2004, ISBN 3-923975-14-7.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Zypern – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Zypern – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Zypern – Reiseführer
 Wikimedia-Atlas: Zypern – geographische und historische Karten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Die Bevölkerungszahl bezieht sich auf den griechischen Südteil der Insel (siehe Demographic Report 2006, PDF, 4,15 MB, in griechisch und englisch)
  2. Human Development Index
  3. Zensus 2006, PDF, 167 KB, adaptiert im September 2007
  4. http://www.legislationline.org/?tid=11&jid=13&less=false
  5. a b http://www.cyprusemb.se/dbase/cypemb/measures.asp
  6. First synagogue opens in Cyprus (Engl.)
  7. Angaben kath.net
  8. http://www.museum-security.org/cyprus-and-michel-van-rijn.htm Bibliografie zum Schmuggel mit Ikonen und Kunstschätzen aus Nordzypern
  9. http://www.mfa.gov.cy/mfa/embassies/embassy_doha.nsf/misc_en/8367AC21D2B39069432572E400246FC3?OpenDocument
  10. http://www.ba-auslandsvermittlung.de/lang_de/nn_2852/DE/LaenderEU/Zypern/Studium/studium-knoten.html__nnn=true
  11. http://www.eds-destatis.de/en/database/nms_cyeu05.php?th=3 FSO Germany/EDS/Database
  12. Zypern beschwert sich bei UNO und EU über Türkei, RIA Novosti, 13. August 2007
  13. Türkei droht mit Kampf ums Gas, Stern, 20. September 2011
  14. Boris Kalnoky: Die türkische Kanonenboot-Politik im Mittelmeer., DIE WELT vom 22. September 2011, abgerufen am 2. Oktober 2011
  15. a b c d The World Factbook
  16. Der Fischer Weltalmanach 2010: Zahlen Daten Fakten, Fischer, Frankfurt, 8. September 2009, ISBN 978-3-596-72910-4
  17. „Absage an den Hardliner“ in Die Zeit vom 18. Februar 2008.
  18. http://www.amnesty.de/jahresbericht/2012/zypern
  19. Panorama of transport 2009 (PDF) In: Eurostat. May 2009. Abgerufen am 18. Juni 2009.
  20. Alan J. Day in: The Middle East and North Africa 2003. S. 255
  21. Neue Gespräche auf Zypern
  22. Parlamentarische EU-Kommission der Türkei: Report der Kommission zur Mitgliedschaft Zyperns in der EU (MS Word; 181 kB). 10. März 2004
  23. spiegel.de: Gipfel in Brüssel: Euro-Länder einigen sich auf Hilfe für Zypern.
  24. RTL online vom 18. März 2013: „Euro-Länder beschließen Milliarden-Hilfe für Zypern“
  25. spiegel.de: Teilenteignung der Bankkunden: Zypern-Deal entsetzt griechische Sparer
  26. spiegel.de: Ran an die Ersparnisse der Bankkunden (ein Kommentar)
  27. Die Insel ist gerettet - das Ersparte weg, sueddeutsche.de, 16. März 2013
  28. "Zyprisches Parlament lehnt Rettungspaket ab", FAZ.net, 19. März 2013
  29. http://www.mcw.gov.cy/mcw/da/da.nsf/DMLmuseums_en/DMLmuseums_en?OpenDocument
  30. http://www.cyprusnet.com/article_cyprus-theatre
  31. http://www.thoc.org.cy/eng/index.htm

35.11666666666733.4Koordinaten: 35° 7′ N, 33° 24′ O