Karl Becker (Maler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Karl Becker

Karl Ludwig Friedrich Becker (* 18. Dezember 1820 in Berlin; † 20. Dezember 1900 in Berlin) war ein deutscher Historienmaler und Präsident der Berliner Akademie.

Der am 18. Dezember 1820 geborene Karl Becker war von 1837 bis 1840 Schüler an der Berliner Akademie. Seine Ausbildung setzte er im Atelier von August von Kloeber fort. 1841 beteiligte er sich an den Kartons für Schinkels Fresken für die Vorhalle des Alten Museums in Berlin und später an deren Ausführung unter Peter von Cornelius. Bei seinem Studienaufenthalt in München nahm er an der Ausmalung der Basilika der Abtei St. Bonifaz unter Heinrich Maria von Hess teil. 1842 gewann er in der akademischen Konkurrenz als Preis ein Stipendium, das ihm 1843 einen Aufenthalt in Paris und anschließend von 1844 bis 1847 in Rom ermöglichte. Nach Berlin zurückgekehrt, führte er fünf Gemälde im Niobidensaal des Neuen Museums aus. Die Reife seiner Darstellung erlangte er in Venedig, das er 1853 besuchte. Seine bedeutendsten Werke entstanden nach dem Vorbild Veroneses und anderer venezianischer Meister. Zwei seiner Bilder gehören zur Sammlung der Nationalgalerie.

Er starb am 20. Dezember 1900 in Berlin.

Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Falckenberg, Jennifer: "Becker, Carl", in: Savoy, Bénédicte und Nerlich, France (Hg.): Pariser Lehrjahre. Ein Lexikon zur Ausbildung deutscher Maler in der französischen Hauptstadt. Band 1: 1793-1843, Berlin/Boston 2013, S. 10–12.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Karl Becker (Maler) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien