Kirche Enge
Die Kirche Enge ist ein reformiertes Kirchengebäude im Zürcher Quartier Enge.
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[Bearbeiten] Baubeschreibung
Die Kirche liegt auf einer Anhöhe, die repräsentative Eingangsfront der Stadt und dem See zugewandt. Sie wurde 1892 bis 1894 von Alfred Friedrich Bluntschli im Neo-Renaissancestil erbaut, ist eines der Wahrzeichen der Enge und auch von der Promenade des Zürichsees aus sichtbar.
Die Treppenanlage, die zur Kirche hinaufführt, wird gerahmt durch die 1925 von Arnold Hünerwadel geschaffenen Statuen einer klugen und einer törichten Jungfrau.
Im Turm hängen fünf Glocken aus der Glockengiesserei Jakob Keller (Zürich) in der Schlagtonfolge b0–d1–f1–g1–b1. Sie hängen im Stahlstuhl an verkröpften Stahljochen.
[Bearbeiten] Orgel
Die Orgel wurde 1894 von dem Orgelbauer Th. Kuhn (Männedorf) erbaut und 1951 gemäss der Disposition von Organist E. Vollenwyder erneuert. 1993 wurde das Fernwerk hinzugefügt, das von II. und III. Manual aus angespielt werden kann. Das Schleifladen-Instrument hat 68 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind elektrisch. Weitgehend verschwunden sind die einst üppigen Schnitzereien des Gehäuses.[1]
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- Koppeln: II/I, I/P, II/P
Der Taufstein aus Pavonazzo-Marmor steht in der Mittelachse auf einem um zwei Stufen erhöhten Podium vor der Kanzelwand. Er hat die Gestalt eines Pokales oder Brunnens, ist jedoch flach wie ein Tisch. Um die Schale läuft in goldenen Kapitalen die Umschrift: «Lasset die Kindlein zu mir kommen». Mit einem hölzernen Umbau kann der Taufstein zum Abendmahlstisch erweitert werden. Die Kirche bietet Platz für rund 1200 Gläubige.
[Bearbeiten] Bilder
[Bearbeiten] Quellen
- Schweizerische Kunstführer. Reformierte Kirche, Zürich-Enge. F. Guex.
- Hochbaudepartement der Stadt Zürich, Amt für Städtebau: Enge, Wollishofen, Leimbach. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2006 (Baukultur in Zürich, Band V), ISBN 3-03823-074-X
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
- Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Zürich-Enge
- Die Orgel der Kirche Enge in der freien Orgeldatenbank Organ index
47.3624833333338.5297138888889Koordinaten: 47° 21′ 45″ N, 8° 31′ 47″ O; CH1903: 682421 / 246310