Sendeturm Cholfirst

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Sendeturm Cholfirst
Cholfirstsendeturm.jpg
Basisdaten
Ort: Flurlingen
Kanton: Zürich
Staat: Schweiz
Höhenlage: 570 m
Verwendung: Rundfunksender, Aussichtsturm
Zugänglichkeit: Sendeturm öffentlich zugänglich
Besitzer: Swisscom
Turmdaten
Bauzeit: 1973
Baukosten: 7 Mio. SFr.
Bauherr: PTT
Baustoffe: Beton, Stahl, Stahlbeton
Betriebszeit: seit 1973
Gesamthöhe: 96 m
Höhe der Aussichtsplattform: 42 m
Daten der Sendeanlage
Wellenbereich: UKW-Sender
Rundfunk: UKW-Rundfunk
Sendetypen: DVB-T, DAB
Positionskarte
Sendeturm Cholfirst (Zürich)
Sendeturm Cholfirst
Sendeturm Cholfirst
47.6810978.646814Koordinaten: 47° 40′ 51,9″ N, 8° 38′ 48,5″ O; CH1903: 690721 / 281862

Der Sendeturm Cholfirst ist ein 96 Meter hoher freistehender Stahlfachwerkturm auf dem 570 Meter hohen Cholfirst bei Flurlingen in der Schweiz.

Der Sendeturm Cholfirst wurde 1973 von der PTT errichtet, nachdem drei Jahre lang in der Nähe in 40 Meter Höhe ein experimenteller Fernsehsender auf Kanal 47 betrieben wurde. Der Bau kostete 7 Millionen Schweizer Franken. Auf Bitte der Gemeinde Flurlingen wurde er mit einer Aussichtsplattform in 42 Meter Höhe versehen. Die anfallenden Mehrkosten wurden von der PTT übernommen.

Aufstieg[Bearbeiten]

Die Aussichtsplattform ist über eine aussen am Turm angebrachte Wendeltreppe über 191 Stufen erreichbar.

Treppen

Aussichtsplattform[Bearbeiten]

Die Aussichtsplattform in 42 Meter Höhe ist sehr schlicht gehalten. Weder Sitzgelegenheit noch Panoramatafeln sind anzutreffen.

Aussichtsplattform

Aussicht[Bearbeiten]

Richtung Nordwesten erblickt man Neuhausen am Rheinfall, im Norden grosse Teile von Schaffhausen und Feuerthalen und gegen Nordosten die deutsche Exklave Büsingen am Hochrhein. Ansonsten sind vor allem die Wälder rund um den Cholfirstturm zu sehen.

Cholfirst Richtung Neuhausen am Rheinfall Cholfirst Richtung Schaffhausen Cholfirst Richtung Langwiesen Cholfirst Richtung Süden

Rund um den Turm[Bearbeiten]

Eine Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten ist unmittelbar neben dem Aussichtsturm vorhanden.

Anreise[Bearbeiten]

Von Flurlingen aus erklimmt man über gut ausgebaute Feldwege in ca. 20 Minuten die 120 Höhenmeter bis zum Cholfirst Sendeturm.

Cholfirst Sendeturm von Schaffhausen aus gesehen

Frequenzen und Programme[Bearbeiten]

Analoger Hörfunk (UKW)[Bearbeiten]

Frequenz
(MHz)
Programm RDS PS RDS PI Regionalisierung ERP
(kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/vertikal (V)
89,3 Radio SRF 1 SRF_1_ZH
_SRF_1__
48B1 (regional),
43B1
Zürich/Schaffhausen 0,5 ND H
91,5 Radio Munot MUNOT___ 4F0C 0,5 ND V
99,6 Radio SRF 2 Kultur _SRF_2__/_Kultur_ 43B2 0,5 ND H
103,3 Radio Top __TOP___ 4330 St. Gallen 0,2 D (120–220°) V
104,7 Radio SRF 3 _SRF_3__ 43B3 0,5 ND H

Digitales Radio (DAB)[Bearbeiten]

DAB wird in vertikaler Polarisation und im Gleichwellenbetrieb mit anderen Sendern ausgestrahlt.

Block Programme ERP
(in kW)
Antennendiagramm
rund (ND),
gerichtet (D)
Gleichwellennetz (SFN)
7D 
SMC_D02 
(SUI0001F)
DAB-Block der SwissMediaCast: 1,7 ND
  • Aargau: Baden, Küttigen, Reuenthal
  • Appenzell Ausserrhoden: Herisau
  • Basel-Land: Grellingen, Sissach
  • Basel-Stadt: Basel (St. Chrischona)
  • Bern: Bern (Bantiger), Burgdorf (Rothöhe), Langnau im Emmental, Höfen bei Thun, Orvin, Rütschelen (Dornegg)
  • Glarus: Braunwald, Engi
  • Graubünden: Medels im Oberland, Morissen, Trun, Valzeina, Versam
  • Luzern: Geuensee
  • Schwyz: Rigi (Kulm)
  • Solothurn: Olten, Solothurn (Nesselboden)
  • St. Gallen: Rüthi, St. Gallen, Wattwil, Wildhaus (Säntis), Ziegelbrücke
  • Uri: Attinghausen
  • Zürich: Hinwil (Bachtel), Schaffhausen (Cholfirst), Weiningen, Winterthur (Brüelberg), Zürich (Uetliberg), Zürich (Zürichberg)

12C 
SRG SSR D01 
(SUI0006A)
DAB-Block der SRG SSR: 5 D (270–90°)
  • Aargau: Baden, Frick, Küttigen, Reuenthal, Rietheim, Wildegg
  • Appenzell Ausserrhoden: Herisau
  • Basel-Land: Läufelfingen, Grellingen, Sissach, Waldenburg, Ziefen
  • Basel-Stadt: Basel (St. Chrischona)
  • Bern: Adelboden, Beatenberg (Niederhorn), Bern (Bantiger), Boltigen, Brienz, Burgdorf (Rothöhe), Diemtigen, Eggiwil, Gadmen, Guggisberg, Heimenschwand, Höfen bei Thun, Ins, Kandersteg, Köniz, Langnau im Emmental, Lauterbrunnen, Lenk im Simmental (Hahnenmoos), Orvin, Rütschelen (Dornegg), Saanen, Wyssachen, Zweisimmen
  • Freiburg: Freiburg im Üechtland (Cordast)
  • Glarus: Braunwald, Engi
  • Graubünden: Valzeina
  • Luzern: Escholzmatt, Geuensee, Schüpfheim, Sörenberg, Willisau
  • Obwalden: Engelberg, Sarnen
  • Schwyz: Einsiedeln, Oberiberg, Rigi (Kulm)
  • Solothurn: Balsthal, Olten, Solothurn (Nesselboden)
  • St. Gallen: Rüthi, St. Gallen, Wattwil, Wildhaus (Säntis), Ziegelbrücke
  • Thurgau: Mammern, Sirnach, Weinfelden (Ottenberg)
  • Uri: Andermatt, Attinghausen
  • Wallis: Binn, Ferden, Feschel, Leukerbad, Saas Fee, Visperterminen (Gebidem), Zermatt, Zwischbergen
  • Zürich: Bülach, Elgg, Fischenthal, Hinwil (Bachtel), Schaffhausen (Cholfirst), Weiningen, Winterthur (Brüelberg), Zürich (Uetliberg), Zürich (Zürichberg)

Digitales Fernsehen (DVB-T)[Bearbeiten]

Kanal Frequenz 
(in MHz)
Multiplex Programme im Multiplex ERP 
(in kW)
Antennen-
diagramm

rund (ND) /
gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H) /
vertikal (V)
32 562 SRG D01 2,6 D (260–80°) V

Analoges Fernsehen (PAL)[Bearbeiten]

Vor der Umstellung auf DVB-T diente der Sendestandort auch für analoges Fernsehen:

Kanal Frequenz 
(MHz)
Programm ERP
(kW)
Sendediagramm
rund (ND)/
gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/
vertikal (V)
47 679,25 SF 1 8,3 D H
50 703,25 SF zwei 8,3 D H
60 783,25 TSI 1 7,1 D H

Weblinks[Bearbeiten]