Kiss the Coach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Kiss the Coach
Originaltitel Playing for Keeps
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2012
Länge 113 Minuten
Altersfreigabe FSK 0[1]
Stab
Regie Gabriele Muccino
Drehbuch Robbie Fox
Produktion Kevin Misher,
Jonathan Mostow
Musik Andrea Guerra
Kamera Peter Menzies Jr.
Schnitt Padraic McKinley
Besetzung

Kiss the Coach (Originaltitel: Playing for Keeps) ist eine US-amerikanische Filmkomödie des Regisseurs Gabriele Muccino aus dem Jahr 2012. In der Hauptrolle ist Gerard Butler zu sehen.

Handlung[Bearbeiten]

Der schottische Ex-Fußballstar George Dryer steckt in einer Krise, nachdem er seine Karriere unfreiwillig wegen einer Verletzung an den Nagel hängen musste. Seine Frau Stacie hat sich von ihm scheiden lassen und will wieder heiraten, mit seinem Sohn verbringt er nur wenig Zeit und sein Vermieter und seine Bank bedrängen ihn wegen seiner finanziellen Probleme.

Doch als er seinen Sohn beim Fußballtraining abgibt und beobachtet, dass der eigentliche Coach Jacob mehr telefoniert, als sich um die Kinder zu kümmern, und inkompetente Ratschläge erteilt, übernimmt George spontan das Training. Die Kinder sind begeistert und die Eltern bedrängen ihn nun das Amt als Coach zu übernehmen. Seinem Sohn Lewis zuliebe trainiert er fortan die Fußballmannschaft.

Beim Training lernt George dann auch die Mütter der Spieler kennen, die sich für den attraktiven Schotten interessieren. So zum Beispiel bricht die allein erziehende Barb mit ihrem Vorsatz, keine Männer mehr zu treffen, und die ehemalige Sportmoderatorin Denise will George helfen, Arbeit als Fernsehexperte zu finden. Mit Carl, dem Mann von Pattie und Vater einer Spielerin im Team, entwickelt sich eine Freundschaft. Ebenso gelingt es George nun durch seine neue Aufgabe, die Beziehung zu seinem Sohn zu verbessern.

Mit Barb und Denise beginnt George ein Affäre, eigentlich möchte er aber seine Frau Stacie zurückgewinnen. Während Stacie bereits mitten in den Hochzeitsvorbereitungen steckt, verhilft ihm Denise zu einem Jobangebot in Connecticut. Doch George erkennt, dass er dort keineswegs ohne seine Familie leben möchte, also versucht er nun Stacie zurückzugewinnen. Obwohl Stacie erst nicht will, erkennt sie dennoch, dass sie George immer noch liebt, und bläst die Hochzeit ab. Auch George nimmt den Job nicht an und macht lieber mit seinem Freund Chip eine Sendung beim Lokalsender. George und Stacie kommen somit wieder zusammen. Der Film endet damit, dass die Drei zusammen im Vorgarten Fußball spielen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Kiss the Coach spielte an den Kinokassen der USA nur 13 Millionen US-Dollar ein.[2]

Die Geschichte, wie George sie auf Carls Party vom Zusammentreffen mit der Queen, als er aus der Dusche kam, erzählt, bezieht sich auf ein ähnliches Erlebnis, dass dem spanischen Fußballer Carles Puyol widerfuhr.

Kritik[Bearbeiten]

„Die Mischung aus Komödie und Vater-Sohn-(Ex-)frau-Melodram will nicht ganz aufgehen; die Komik verdankt sich vor allem den munter agierenden Nebendarstellern von Uma Thurman bis Dennis Quaid.“

Lexikon des Internationalen Films.[3]

„Jessica Biel und Gerard Butler geben sich Mühe, aber man merkt ihnen an, dass sie mit den müden Dialogen in vielen Standardszenen so wenig anfangen können wie wir. Der italienische Regisseur Gabriele Muccino ("Ein letzter Kuss") hat den vorläufigen Tiefpunkt seiner Zeit in Hollywood erreicht.“

Thomas Klingenmaier in Stuttgarter Zeitung.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Jessica Biel wurde als Schlechteste Nebendarstellerin 2013 für die Goldene Himbeere nominiert.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung (PDF; 33 kB) der FSK, Zugriff am 20. April 2013
  2. Eispielergebnis bei boxofficemojo.com, abgerufen am 20. April 2013
  3. Kiss the Coach im Lexikon des Internationalen Films
  4. Fußballeltern in Stuttgarter Zeitung.de, abgerufen am 20. April 2013