Kivimetsän Druidi

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Kivimetsän Druidi
Kivimetsän Drudi logo.jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Folk Metal, Symphonic Metal
Gründung 2002
Website http://www.kivimetsandruidi.com
Gründungsmitglieder
Joni Koskinen
Antti Koskinen
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Joni Koskinen
Keyboard
Antti Koskinen
Gitarre
Antti Rinkinen (seit 2004)
Simo Lehtonen (seit 2007)
Atte Marttinen (seit 2007)
Gesang
Leeni-Maria Hovila (seit 2008)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Jani Rämä (2004–2005)
Bass
Jouni Riihelä (2004–2006)
Gesang
Annika Laaksonen (2004–2006)
Synth
Lukas Pearsall (2004–2007)
Schlagzeug
Ville Ryöti (2005–2007)
Gesang
Jenni Onishko (2006–2008)

Kivimetsän Druidi (deutsch Druide des Steinwaldes) ist eine finnische Metal-Band aus Kouvola. Sie spielt mit Symphonic-Elementen durchsetzten Folk Metal.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Kivimetsän Druidi wurde 2002 von den Brüdern Antti und Joni Koskinen gegründet. Stark beeinflusst von der Band Moonsorrow und deren damals aktuellem Album Voimasta ja kunniasta begannen die beiden eigene Lieder zu verfassen. Sowohl der Bandname als auch der Inhalt ihrer Lieder basieren auf einem Fantasy-Roman, an dem Joni Koskinen arbeitete. Dieser beschäftigt sich mit dem fiktiven Land des Kristallberges und des Steinwaldes. 2003 nahmen die Brüder mit Kristallivuoren Maa (dt Das Land des Kristallberges) eine erste Demo auf, in der die Texte noch komplett in finnischer Sprache verfasst waren.

Im Laufe des Jahres 2004 wurde mit Antti Rinkinen, Lukas Pearsall, Jani Rämä, Jouni Riihelä und schließlich Annika Laaksonen ein Line-Up zusammengestellt, mit dem erste Auftritte absolviert werden konnten. Im Dezember nahm die Gruppe im Carelian Corner Studio ihre erste Demo-EP auf, Taival (dt. Die Reise), die ihnen einige gute Reviews einbrachte. Das Lied Veljet wurde zudem auf Kompilationen von zwei Metal-Magazinen veröffentlicht. Im November 2005 wechselte Jani Rämä als Techniker hinter die Bühne und wurde durch Ville Ryöti als neuem Schlagzeuger ersetzt.

Mit Mustan Valtikan Aika erschien im Januar 2006 die nächste EP, die ebenfalls gute Kritiken erhielt. Weitere Auftritte folgten, unter anderem im Vorprogramm von Korpiklaani. Im selben Jahr musste die Band für Jouni Riihelä und Annika Laaksonen Ersatz finden. Anfang 2007 begab sich Kivimetsän Druidi wieder ins Studio und nahm eine neue EP auf, wobei die Lieder auf The New Chapter erstmals auch auf englisch waren. Weitere Lineup-Wechsel folgten und schließlich erhielt die Band im August 2007 von Korpiklaani das Angebot, diese auf ihrer Europatournee zu begleiten, die sie im darauffolgenden Herbst mit 20 Auftritten durch 14 Länder führt. Nach ihrer Rückkehr entstand im November die nächste Demo-EP Taottu. Diese brachte ihnen einen Plattenvertrag bei Century Media ein. Das Debütalbum von Kivimetsän Druidi wurde Anfang Juni im Noise Camp Studio in Turku aufgenommen.

Shadowheart erschien am 17. Oktober 2008. Die ersten Kritiken waren eher durchschnittlicher Natur. Zwar wurden die solide Produktion und auch die Ansätze gelobt, es wäre jedoch zu eindeutig erkennbar, dass Kivimetsän Druidi von Bands wie Finntroll, Turisas, Moonsorrow, Ensiferum, Battlelore und Korpiklaani beeinflusst wurde, da deshalb durch die fehlende Eigenständigkeit und dem Mangel an eigenen Ideen nichts Neues geschaffen wurde und zusätzlich die von den anderen Bands gelieferten Hits fehlen würden.[1]

Am 23. April 2010 kam ihr zweites Album Betrayal, Justice, Revenge unter Century Media heraus. Die Lieder ähneln teilweise denen der finnischen Band Nightwish. Bei den Kritikern sind die Meinungen über dieses Album geteilt, da man die Entwicklung der Band sowohl positiv, als auch negativ ansehen kann. So werden die Songs nun hauptsächlich von Leeni-Maria Hovila gesungen, so dass die Stimme von Frontmann Joni Koskinen in den Hintergrund rückt bzw. gar nicht mehr vorkommt. Zum anderen übernimmt Keayboarder Antti Koskinen nun die melodische Aufgabe, wobei die E-Gitarre mit endlosen Riffs die Musik nur noch begleitet.[2]

Im November 2010 kündigte die Band an, beim kommenden Paganfest im März des nächsten Jahres neben Korpiklaani, Moonsorrow und Unleashed zu spielen.[3]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 2008: Shadowheart (Century Media)
  • 2010: Betrayal, Justice, Revenge (Century Media)

EPs und Demos[Bearbeiten]

  • 2003: Kristallivuoren Maa
  • 2004: Taival
  • 2006: Mustan Valtikan Aika
  • 2007: The New Chapter
  • 2008: Taottu

Musikvideos[Bearbeiten]

  • 2008: Jaassa Varttunut
  • 2010: Desolation

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritiken bei MetalHammer, noise.fi, imperiumi.net, Inferno, Helsingin Sanomat, metalnews.de, Whiskey Soda, Bloodchamber, cdstarts.de, Stormbringer, metal.de, burnyourears.de, sound.fi
  2. CD Review, CD-Review, CD-Review, CD-Review, CD-Review, CD-Review, CD-Review, CD-Review, CD-Review, zugegriffen am 1. Juli 2010
  3. Kivimetsän Druidi: playing PAGANFEST tour 2011 & new songs online! auf centurymedia.com, zugegriffen am 4. November 2010