Know-how

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Beim Know-how [ˈnoʊhaʊ, noʊˈhaʊ] (englisch für wissen-wie) handelt es sich um Fähigkeiten und Wissen über prozedurale Vorgänge. Darunter fallen Lösungswege und -prozesse oder Lösungen zu den verschiedensten Problemen, wie z. B. in der Wissenschaft, im Bankwesen, in der Verwaltung, bei Dienstleistungen und in der Technik. Zu einem großen Teil handelt es sich um implizites Wissen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Begriff geht auf Gilbert Ryles einflussreiche Studie The Concept of Mind (1949) zurück. Dort hatte Ryle das klassische Wissen („knowing that“; Wissen, dass) vom Können („knowing how“, Wissen, wie) unterschieden.

Betriebswirtschaft[Bearbeiten]

Das Know-how als immaterielle Ressource ist ein Vermögensgegenstand einer Organisation, wenn

  • dieses einzeln oder in Kombination wertvoll, selten, dauerhaft und schwer imitierbar bzw. substituierbar („sustainable“) ist, und
  • das Unternehmen in der Lage ist, die entsprechende Ressourcenbasis durch organisatorische Gestaltung in Leistungspotenziale zu überführen und proaktiv zu nutzen („Capability“).

Das Know-how gilt dann als immaterielle bzw. intangible Ressource und wird innerhalb dieses Bereiches den Human Resources zugerechnet. Im Unternehmenswert drückt sich das Know-how im Goodwill aus.

Rechtliche Betrachtung[Bearbeiten]

Im Rechtssinne stellt Know-how kein Rechtsobjekt dar, über das verfügt werden könnte. Deutlich wird dies, wenn man z. B. Patente dem Know-how gegenüberstellt: Ein Patent ist ein in der Rechtsordnung anerkannter Verfügungsgegenstand (oder besser: ein Rechtsobjekt), der wie eine Sache oder andere Rechte veräußert werden kann. Know-how kann nicht im Rechtssinne übertragen, sondern nur mitgeteilt werden. Demgegenüber kann Know-how genau wie gewerbliche Schutzrechte Gegenstand eines schuldrechtlichen Lizenzvertrages sein.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]