Kobe Tai

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Kobe Tai, Januar 2000

Kobe Tai (* 15. Januar 1972 in Taipeh, Taiwan; auch Kobé Tai; eigentlich Carla Carter) ist eine ehemalige US-amerikanische Pornodarstellerin und Schauspielerin taiwanischer und japanischer Herkunft.

Biographie[Bearbeiten]

Kobe Tai wurde im Alter von fünf Monaten von einer amerikanischen Familie aus Arkansas adoptiert.

Ihren ersten Auftritt hatte Kobe im Jahre 1996 unter dem Namen Blake Young sowie Brooke Young. Sie hat einen Exklusivvertrag mit Vivid Entertainment, deren erste asiatische Darstellerin sie war. 1997 heiratete sie den Pornodarsteller Mark Davis, 1999 ließ sich das Paar wieder scheiden.

Als Kobe im Jahr 2000 ihr erstes Kind erwartete, kehrte sie der Pornoindustrie den Rücken zu. Im Dezember 2001 kehrte Kobe Tai kurzzeitig in die Pornobranche zurück. Ihr letzter Film war Jenna Loves Kobe. Sie drehte diesen Film zusammen mit Jenna Jameson. Im Laufe ihrer Karriere trat sie sowohl in hetero- als auch homosexuellen Rollen vor die Kamera. Tai gilt als eine der populärsten Pornodarstellerinnen asiatischer Herkunft,[1] das US-amerikanische Magazin Complex listete sie auf Platz 1 einer entsprechenden Liste von Darstellerinnen.[2]. Der Sexspielzeughersteller Doc Johnson brachte 2001 eine künstliche Vagina auf den Markt, die nach einem Abdruck von Kobe Tais Genitalbereich designed wurde.[3]

Neben ihrer Tätigkeit in der Pornobranche arbeitete Tai auch als Schauspielerin. Unter dem Namen Carla Scott spielte sie in dem Mainstreamfilm Very Bad Things eine Stripperin, die bei einem Junggesellenabend getötet wird.[4]

Außerdem ist sie gemeinsam mit Janine Lindemulder in der 1998 mit dem bekannten Skateboarder Tony Hawk gedrehten Skateboarding-Dokumentation The End zu sehen.[5] Hawks Firma Birdhouse brachte in der Folge Skateboards mit Bildern von vier Vivid girls, darunter auch Kobe Tai, heraus.[6]

Kobe Tai war auch als Sängerin und Tänzerin aktiv. Sie sang die Backgroundvocals für Marilyn Mansons Lied I Don't Like the Drugs, But the Drugs Like Me. Kid Rock engagierte sie zusammen mit Jenna Jameson als Tänzerin bei Konzerten.

Sonstiges[Bearbeiten]

Die Hip-Hop-Gruppe Non Phixion outete sich in dem Song Rock Stars als Fan von Tai. Dort heißt es: I'm serious, my life is like a drug experience - A porno movie with no plot and I'm the only guy in it - Like Vivid videos with Kobe Tai dime bitches.[7]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kobe Tai – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biografie auf IMDb.com (abgerufen am 10. März 2013)
  2. Top 50 hottest asian porn stars of all time, complex.com (abgerufen am 10. März 2013)
  3. Testbericht zur künstlichen Kobe Tai-Vagina. 30. Juni 2008, abgerufen am 11. März 2013.
  4. Peter Travers: Kritik zu Very Bad Things. Rolling Stone, 25. November 1998, abgerufen am 3. März 2013.
  5. „The End“ auf IMDb.com (abgerufen am 10. März 2013)
  6. Meldung auf Skatenoize.com (abgerufen am 10. März 2013)
  7. Text auf maxilyrics.com (abgerufen am 10. März 2013)