Very Bad Things
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Very Bad Things |
| Originaltitel | Very Bad Things |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1998 |
| Länge | ca. 96 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie | Peter Berg |
| Drehbuch | Peter Berg |
| Produktion | Cindy Cowan Diane Nabatoff Michael Schiffer |
| Musik | Stewart Copeland |
| Kamera | David Hennings |
| Schnitt | Dan Lebental |
| Besetzung | |
|
|
Very Bad Things ist eine Filmkomödie von Peter Berg aus dem Jahr 1998. Sein Regiedebüt befasst sich auf zynische Art und Weise mit einer missglückten Junggesellenfeier von fünf engen Freunden in Las Vegas und deren Folgen.
[Bearbeiten] Handlung
Kyle Fisher feiert mit seinen Freunden Charles, Robert, Michael und Adam in einem Hotelzimmer in Las Vegas seinen Junggesellenabschied mit lauter Musik, Drogen und einer Prostituierten. Als sich Michael mit der Prostituierten ins Badezimmer zurückzieht, kommt es dort zu einem folgenschweren Unfall, bei dem er ihren Kopf an einem Handtuchhalter aufspießt.
Robert, der in der einsetzenden Panik als einziger einen ruhigen Kopf behält, überzeugt den Rest der Gruppe, die Polizei nicht zu rufen und die Leiche einfach in der Wüste zu vergraben. Der Unfall droht aber aufzufliegen, als ein Sicherheitsbediensteter des Hotels durch Zufall die Leiche der Prostituierten entdeckt. Um die fahrlässige Tötung zu verdecken, ermordet Robert diesen daraufhin.
Unter Roberts Anweisungen zerlegen die Freunde nun die zwei Leichen, vergraben sie in der Wüste von Nevada und kehren nach Hause zurück. Adam wird dort als erster von seinem schlechten Gewissen geplagt. Auf einer Vor-Hochzeitsfeier fängt er einen Streit mit seinem Bruder Michael an. Dieser tötet ihn daraufhin, als er mit seinem Auto den Mini-Van von Adam rammt.
Robert befürchtet nun, dass Adam seiner Frau Lois im Sterben erzählte, was in Las Vegas geschah. Er tötet sowohl Lois als auch Michael und lässt es wie eine Affäre aussehen.
Nun hält es auch Kyle nicht mehr aus – er berichtet seiner zukünftigen Ehefrau Laura von den Geschehnissen in Vegas. Zu allem Übel müssen sich die beiden nun auch noch um Lois’ und Adams Kinder kümmern, erben im Gegenzug aber das Vermögen des verstorbenen Ehepaares, welches sich jedoch von anfangs geschätzten 1.000.000 Dollar infolge von Abzügen, der Inflation und der versäumten Zahlung einer Rate von Adams Lebensversicherung auf 14.223 Dollar reduziert.
Kurz vor der Hochzeit zwischen Kyle und Laura versucht Robert, Kyle zu erpressen und verlangt das vermeintliche Erbvermögen. Er wird dafür von Laura erst schwer verletzt und später versehentlich von Charles getötet. Nach der Hochzeit schickt sie ihren Ehemann in die Wüste, um dort Roberts Leiche zu vergraben und dabei auch noch Charles, den einzigen lebenden Zeugen, zu ermorden.
In der Wüste angekommen, bringt Kyle es nicht übers Herz, seinen Freund zu töten. Auf der Heimfahrt haben die beiden aber einen schweren Autounfall. Kyle verliert beide Beine und Charles erleidet eine Querschnittlähmung. Und so muss sich Laura nun um diese beiden und die zwei Kinder von Adam und Lois kümmern.
[Bearbeiten] Trivia
- Die Prostituierte wurde von der Pornodarstellerin Kobe Tai verkörpert.
- Ursprünglich hatte der Film eine FSK-18-Freigabe und die erste DVD von Ascot war nicht ganz 96 Minuten lang. Später erschien jedoch eine um rund 20 Sekunden längere Uncut-DVD-Version des Labels Splendid, die nun von der FSK sogar ab 16 Jahren freigegeben war.
[Bearbeiten] Weblinks
- Very Bad Things in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Gesammelte Zeitungskritiken zu Very Bad Things auf Metacritic.com (englisch)
- Sammlung von Kritiken zu Very Bad Things bei Rotten Tomatoes (englisch)
Very Bad Things | Wonderland | Welcome to the Jungle | Friday Night Lights – Touchdown am Freitag | Operation: Kingdom | Hancock | Virtuality – Killer im System