Kryptochristentum

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Unter Kryptochristentum bezeichnet man die verborgene Ausübung des christlichen Glaubens, bei einem gleichzeitigen öffentlichen Bekenntnis zu einer anderen Religion. Kryptochristen sind demnach Menschen, die christliche Bräuche und Traditionen befolgen, obwohl sie formell einer anderen Glaubensgemeinschaft angehören.

Verbreitung und Geschichte[Bearbeiten]

Japan[Bearbeiten]

Seit der Einführung des Christentums in Japan 1550 durch den heiligen Francisco de Xavier wurde das Christentum als Gefahr für die Macht des Shōgun gesehen. 1643 wurde das Christentum verboten, alle Kirchen zerstört und der christliche Einfluss systematisch ausgelöscht. Das Verbot wurde erst 1858 wieder aufgehoben. Während dieser Zeit bildete sich in Japan die kryptochristliche Gruppierung Kakure Kirishitan.

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Bartl: Kryptochristentum und Formen des religiösen Synkretismus in Albanien. In: Grazer und Münchener Balkanologische Studien. München 1967. S.117-127 (= Beiträge zur Kenntnis Südosteuropas und des Nahen Orients 2).
  • Albert Ramaj: Krypto-Christentum im Kosovo. G2W (Zürich), 3/2007 35, S. S. 24-25
  • Albert Ramaj: Burime dhe dëshmi. Stublla në dokumente arkivore austriake, shkolla, kriptokrishtenizmi në Karadak. Stublla im Kosovo. Die Geschichte, die Schule und das Krypto-Christentum der Karadakregion. St. Gallen 2008.
  • Daniel Klingenberg: Verborgene Christen. Christ und Moslem zugleich: Die Doppelexistenz der «Kryptochristen» in Kosovo. Tagblatt (St. Gallen), 26 Mai 2007, S. 27.
  • Albert Ramaj: Lazër Mjeda në argjipeshkvinë Shkup-Prizren mes 1909-1921 (Sipas arkivit Austriak, emërimi tij, laramanizmi, largimi nga Prizreni). In: Imzot Lazër Mjeda - Mbrojtës dhe lëvrues i identitetit shqiptar, Albanisches Institut, St. Gallen 2011, ISBN 978-3-9523077-7-9, S. 47-172.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]