Krzeszyce

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Krzeszyce
POL Krzeszyce COA.svg
Krzeszyce (Polen)
Krzeszyce
Krzeszyce
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Lebus
Landkreis: Sulęcin
Geographische Lage: 52° 35′ N, 15° 0′ O52.58333333333315Koordinaten: 52° 35′ 0″ N, 15° 0′ 0″ O
Einwohner: 1400 (2006)
Postleitzahl: 66-435
Telefonvorwahl: (+48) 95
Kfz-Kennzeichen: FSU
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Flughafen Berlin-Schönefeld
Gemeinde
Gemeindeart: Landgemeinde
Gemeindegliederung: 14 Schulzenämter
Fläche: 194,22 km²
Einwohner: 4714
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0807012
Verwaltung
Bürgermeister: Czesław Symeryak
Adresse: ul. Skwierzyńska 16
66-435 Krzeszyce
Webpräsenz: www.krzeszyce.pl

Krzeszyce (deutsch Kriescht) ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde in Polen. Sie gehört dem Powiat Sulecinski in der Woiwodschaft Lebus an.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name Kriescht wird auf einen Ritter namens Crezislaus zurückverfolgt, der im 12. Jahrhundert dort lebte. Um das Jahr 1354 gehörte Krissewis den Herren Uchtenhagen zu Sonnenburg. Im Jahr 1410 überließ Markgraf Jobst das Dorf Kresuz dem Bistum Lebus. 1427 wechselte das Dorf Krisitz mit Sonnenburg an den Johanniterorden.[2]

Nahe Kriescht wird 1772 der Heinrichskanal eröffnet. Er soll zur Beschleunigung des Wasserabflusses der Warthe bei Hochwasser dienen. 1836/ 1840 wird der Wissmann-Kanal mit dem gleichen Ziel erbaut. Die Reichsstraße 114 von Küstrin nach Schwerin (Warthe) und weiter nach Posen wurde 1829/1834 erneuert.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Mit der deutschen Stadt Altlandsberg besteht eine Partnerschaft.

Gemeinde[Bearbeiten]

Die Landgemeinde besteht aus folgende 14 Ortsteilen (deutsche Namen bis 1945)[3]mit einem Schulzenamt:

  • Brzozowa (Neuwalde)
  • Brzozówka
  • Debokierz (Dammbruch)
  • Czartów
  • Dzierzazna (Brenkenhofsfleiß)
  • Jeziorki
  • Karkoszów (Groß Friedrich)
  • Kolczyn (Költschen)
  • Krasnoleg (Beaulieu)
  • Krepiny (Neu Dresden)
  • Krzemów (Scheiblersburg)
  • Krzeszyce (Kriescht)
  • Laków
  • Lukomin (Streitwalde)
  • Malta (Malta)
  • Marianki
  • Maszków (Neudorf bzw. Mittenwalde)
  • Muszkowo (Mauskow)
  • Piskorzno (Stuttgardt)
  • Przemyslaw (Louisa)
  • Rudna (Rauden)
  • Rudnica (Hammer bzw. Klein Költschen)
  • Swietojansko (Sankt Johannes)
  • Studzionka (Albrechtsbruch)
  • Zaszczytowo (Saratoga bzw. Havannah OT v. Saratoga)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Siegmund Wilhelm Wohlbrück: Geschichte des ehemahligen Bisthums Lebus und des Landes dieses Nahmens. Dritter Theil. Naukische Buchhandlung, Berlin, 1832, S. 448 f., online.
  • Hans Steinborn: Kriescht. Ein Dorf am Rande des Warthebruchs. Eigenverlag, Gelsenkirchen, 1998.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 8. Dezember 2014.
  2. Siegmund Wilhelm Wohlbrück: Geschichte des ehemahligen Bisthums Lebus und des Landes dieses Nahmens. Dritter Theil. Naukische Buchhandlung, Berlin 1832, S. 448, online.
  3. Das Genealogische Orts-Verzeichnis