Kurt Mehlhorn

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Kurt Mehlhorn, Direktor des Max-Planck-Instituts für Informatik an der Universität des Saarlandes (Foto: Manuela Meyer)

Kurt Mehlhorn (* 29. August 1949 in Ingolstadt) ist ein deutscher Informatiker.

Leben[Bearbeiten]

Kurt Mehlhorn studierte von 1968 bis 1971 Mathematik und Informatik an der Technischen Universität München und promovierte 1974 an der Cornell University in Ithaca (New York) bei Robert Constable mit dem Thema „Polynomial and Abstract Subrecursive Classes“[1]. Er ging anschließend an die Universität des Saarlandes in Saarbrücken und wurde 1975 zum Professor ernannt. Er ist seit 1990 Direktor des Max-Planck-Instituts für Informatik in Saarbrücken und war von 2002 bis 2008 Vizepräsident[2] der Max-Planck-Gesellschaft. Er gründete 1995 zusammen mit Stefan Näher und Christian Uhrig die Algorithmic Solutions Software GmbH, die sich unter anderem mit der Weiterentwicklung und dem Vertrieb der Softwarebibliothek LEDA (Library of Efficient Data Types and Algorithms) beschäftigt.

Er heiratete 1972 Ena Friedrichson und hat drei Kinder.

Werk[Bearbeiten]

Mehlhorn beschäftigt sich vor allem mit Datenstrukturen, Graphentheorie, Algorithmen, Komplexitätstheorie und der Erstellung von Softwarebibliotheken.

Er wurde für seine Leistungen zusammen mit Günter Hotz und Wolfgang Paul 1987 mit dem Leibnizpreis ausgezeichnet.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Auszeichnungen und Mitgliedschaften (Auswahl)[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mathematics Genealogy Project
  2. http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2008/pressemitteilung200806251/index.html/Pressemitteilung
  3. siehe umfangreichen Lebenslauf bei der Academia unter http://www.ae-info.org/ae/User/Mehlhorn_Kurt/CV

Weblinks[Bearbeiten]