Landwirtschaftsgemeinschaftshof

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Ein Landwirtschaftsgemeinschaftshof (oder auch Gemeinschaftshof) ist ein Zusammenschluss einer Gruppe von Verbrauchern und eines Partner-Landwirtes.

Die Verbraucher geben eine Abnahmegarantie (für 6 Monate oder ein Jahr) für die Produktion des Landwirtes und erhalten im Gegenzug Einblick und Einfluss auf die Produktion (zumeist biodynamisch oder anderweitig ökologisch). Diese Partnerschaft unterstützt eine lokale Produktion und einen lokalen Verkauf.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Entwicklung

Das Konzept entstand in den 1960er Jahren in Japan, wo heute etwa ein Viertel der Haushalte an einem Teikei (dt. "Partnerschaft") beteiligt sind.

In den USA entwickelte sich die dort Community-supported agriculture (CSA) genannte Wirtschaftsweise jedoch unabhängig voneinander in einem Kreis um den biodynamischen Landwirt Trauger Groh und durch den aus der Schweiz eingewanderten Jan VanderTuin. Dort bestehen CSA-Gemeinschaften seit 1985, zur Zeit mit etwa 1500 Gruppen.

In Deutschland gilt der Demeter-Betrieb Buschberghof in Fuhlenhagen als Keimzelle für die zurzeit (2008) neun Gemeinschaften. Viele weitere Ökobauernhöfe sowie Foodcoops bieten als wesentlich einfachere Variante sogenannte Gemüse-Abo-Kisten an.

CSA war eines der favorisierten Konzepte auf dem Weltsozialforum 2001 in Porto Alegre (Brasilien).

[Bearbeiten] Film

In Deutschland und weiteren Ländern wurde das Konzept einem breiteren Publikum erstmals 2005 durch den Dokumentarfilm „Farmer John - Mit Mistgabel und Federboa“ bekannt.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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