Laurence Equilbey

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Laurence Equilbey

Laurence Equilbey (* 6. März 1962 in Paris) ist eine französische Dirigentin und Chorleiterin.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Laurence Equilbey begann ihre Studien in Paris und setzte sie in Wien, unter anderem bei Nicolaus Harnoncourt, fort. In Stockholm studierte sie bei dem bekannten Chorleiter Eric Ericson und bei Jorma Panula, abschließend studierte sie unter Colin Metters in London.

1991 gründete sie in Paris den Kammerchor Accentus, mit dem sie beim Publikum mit einem Repertoire, welches von A cappella Musik aus dem 18. Jahrhundert bis hin zu Zeitgenössischer Musik reicht, großen Erfolg hatte. Für Oratorien und Opernaufführungen arbeitete sie mit zahlreichen Orchestern zusammen. Zu ihren privilegierten Partnern zählen das Orchestre de Chambre de Paris und das Orchester der Oper von Rouen. Zu den Orchestern und Chören aus dem deutschen Sprachraum, die unter ihrer Leitung auftraten, zählen das Concerto Köln, die Akademie für Alte Musik Berlin sowie der RIAS Kammerchor. Die Camerata Salzburg dirigierte sie erstmals im Juli 2012, anlässlich ihres Debüts bei den Salzburger Festspielen, neben anderen Werken, stand die Uraufführung von „Infin che 'l mar fu sovra noi richiuso“ des österreichischen Komponisten Johannes Maria Staud auf dem Programm.[1]

2012 gründete sie, um ihren eigenen Ansprüchen besser gerecht zu werden, das Insula Orchestra, welches bei Bedarf auf dem jeweils erforderlichen historischen Instrumentarium spielt.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Für ihre Verdienste erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1999: Poulenc: Oeuvres sacrées (Label. Universal Music Classics and Jazz)
  • 2006: „Transcriptions“ (Label, Naïve)
  • 2006: „Transcriptions 2“ (Label, Naïve)
  • 2007: Brahms, Schumann: A cappella choruses (Label, Virgin)
  • 2008: Franz Liszt: Via Crucis (Label, Naïve)
  • 2008: Antonin Dvorák: Stabat Mater (Label, Naïve)
  • 2008: Gabriel Fauré: Requiem (Label, Naïve)
  • 2011: „Transcriptions Accentus“ (Label, Naïve)
  • 2011: Philippe Manoury: Inharmonies (Label, Naïve)
  • 2012: Mendelssohn: Christus; Cantates Chorales (Label, Naïve)
  • 2012: Fauré, Dusapin, Brahms: Requiem(s); Haydn: Les Sept Dernieres Paroles du Christ; Transcriptions (Label, Naïve)
  • 2012: Nuit Sacrée (Label, Naïve)
  • 2012: Rachmaninov: Liturgie de Saint Jean Chrysostome; Vêpres (Label, Naïve)
  • 2012: „Strauss a cappella“ (Label, Naïve)
  • 2014: Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem (Accentus)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Details zum Programm auf der Webseite des Senders OE1 (ORF) (abgerufen am 2. März 2013)
  2. Lebenslauf auf der Webseite von Accentus