Love (Band)

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Love
Allgemeine Informationen
Genre(s) Psychedelic Rock, -Folk
Gründung 1965
Aktuelle Besetzung
Arthur Lee
Bryan McLean
John Echols
Ken Forssi
Michael Stuart

Love war eine Rockband aus Los Angeles um den Gitarristen und Sänger Arthur Lee.

Geschichte[Bearbeiten]

Love trat erstmals 1965 in Los Angeles als Nachfolger von The Grass Roots auf. Ihre Musik wird dem Psychedelic Rock bzw. -Folk zugeordnet. Zwischen 1965 und 1968 veröffentlichte Love drei Alben, von denen Forever Changes (1967) das bekannteste wurde. Es zählt in Kritikerkreisen zu den besten Rock-Alben aller Zeiten (Rolling Stone-Poll 2004: Platz 40 von 500). Aufgrund von Streitigkeiten und Drogenproblemen zerfiel die Band. Da sich Arthur Lee außerdem weigerte, außerhalb von Los Angeles zu touren, wurde Forever Changes in den USA nur ein mäßiger kommerzieller Erfolg; Kultstatus erlangte die Platte erst nach Auflösung von Love und vor allem in Europa.[1]

Nachdem Arthur Lee wegen Waffenbesitzes und Nötigung zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, löste sich Love auf. Damals waren Shirts mit der Aufschrift „Free Arthur Lee“ ein Kultgegenstand.

Nach seiner Haftentlassung tourte Lee mit seiner Revival-Band Love with Arthur Lee erfolgreich durch Europa. Im Jahr 2003 entstand dabei in der Londoner Royal Festival Hall das DVD-Video The Forever Changes Concert, das die Titel der Platten-Aufnahme von 1967 in einer Live-Neufassung mit Orchesterbegleitung beinhaltet.

Arthur Lee starb am 3. August 2006 im Alter von 61 Jahren an den Folgen einer Leukämie-Erkrankung.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben

  • Love (1966)
  • Da Capo (1967)
  • Forever Changes (1967) – Re-Releases 2001, 2008 („Deluxe“-Doppel-CD)
  • Four Sail (1969)
  • Out Here (1969)
  • False Start (1970)
  • Reel to Real (1975)

Livealben

  • Love Live (1980) – Konzert von 1978
  • Studio / Live (1982) – Zweite Seite enthält ein Live-Konzert von 1970
  • The Forever Changes Concert (2003)

Kompilationen

  • Best of Love (Rhino Records, 1980)
  • Love Story 1966–1972 (1995)

Singles

  • My Little Red Book / A Message To Pretty (1966)
  • 7 and 7 Is / No. Fourteen (1966)
  • She Comes In Colors / Orange Skies (1966)
  • Que Vida / Hey Joe (1967)
  • Alone Again Or / A House Is Not A Motel (1967)
  • Your Mind and We Belong Together / Laughing Stock (1968)
  • Girl on Fire / Midnight Sun (1994)

DVD-Video

  • Love with Arthur Lee: the forever changes concert. (Snapper Music, 2003)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rolling Stone, Biographie Arthur Lees, abgerufen am 21. Juni 2008

Weblinks[Bearbeiten]