Lubelska Wytwórnia Samolotów

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Lubelska Wytwórnia Samolotów (LWS) war der älteste Hersteller von Flugzeugen in Polen. Gegründet wurde er 1920 als Luftfahrtabteilung des bereits seit 1864 existierenden Unternehmens „Zaklady Mechaniczne E. Plage i T.Laśkiewicz“.

Man begann mit Lizenzbauten von italienischen Ansaldo-, französischen Potez- sowie niederländischen Fokkerflugzeugen. Erster eigener Typ war ein auf der Fokker F.VIIB-3m basierender Typ, der in 21 Exemplaren gebaut und ab 1930 bei der polnischen Luftwaffe eingesetzt wurde.

Offizielle Bezeichnung der Flugzeuge dieser Zeit war Plage & Laśkiewicz, da dieser Name jedoch von ausländischen Interessenten als schwierig empfunden wurde, ersetzte man ihn häufig durch Lublin, dem Firmenstandort.

Wichtigster gebauter Typ der ersten Hälfte der 1930er Jahre war das Aufklärungs- und Verbindungsflugzeug R-XIII, von dem über 200 Stück produziert wurden und die teilweise noch bei Beginn des Polenfeldzugs im Einsatz standen.

Im Herbst 1935 meldete die Firma Konkurs an und wurde unter der Bezeichnung LWS verstaatlicht. Bis zum Kriegsbeginn wurden zum Beispiel der Aufklärer LWS-3 Mewa sowie der Bomber LWS-4 Żubr entwickelt. Die Firma übernahm auch die Teilproduktion des Aufklärers RWD-14 Czapla.

Insgesamt produzierte LWS von 1920 bis 1939 etwa 740 Flugzeuge.

Literatur[Bearbeiten]

  • Mariusz Wojciech Majewski: Samoloty i Zakłady Lotnicze II Rzeczypospolitej. Z.P. Poligrafia, Warschau 2006, ISBN 978-83-922944-5-0 (polnisch mit engl. Zusammenfassung)