Schulterdecker

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Schulterdecker – Dornier Do27 B1
Schulterdecker – B-52

Schulterdecker bezeichnet ein Flugzeug mit Tragflächen, die bündig mit der Oberkante des Rumpfes angeordnet sind. Typische Flugzeuge sind die Cessna 150/152, das vierstrahlige Standardrumpfflugzeug BAe 146 sowie das Segelflugzeug Schleicher K 8.[1]

Ein Vorteil der Schulterdeckerbauweise ist die Tatsache, dass der Flügelholm nicht durch den Rumpf geführt wird; ein anderer die gute Bodensicht aus dem Cockpit. Ein Nachteil (zumindest bei großen, mehrmotorigen Flugzeugen) ist eine aufwändigere Gestaltung des Fahrwerkes.

Bei Frachtflugzeugen für voluminöse Güter wird die Schulterdeckerbauweise bevorzugt, da sie den Frachtraum im Bereich der Tragflächen weniger einschränkt. Bei mehrmotorigen Propellerflugzeugen, z.B. Turbopropflugzeugen, ermöglicht sie, die Triebwerke höher anzuordnen, so dass die Propeller ausreichend Bodenfreiheit haben, ohne dass ein aufwendiges höheres Fahrwerk nur dazu benötigt wird, wie beim Tiefdecker Rumpf und Tragflächen anzuheben. Der tiefliegende Rumpf ermöglicht bei Passagierflugzeugen die Verwendung bordeigener Treppen für den Zustieg bzw. bei Frachtflugzeugen einer Heckrampe zur Beladung.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Heinz A. F. Schmidt: Lexikon Luftfahrt. 2. Auflage. transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1972, S. 330.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gerätekennblatt Nr. 216 des Luftfahrtbundesamtes, 17 KB, PDF-Datei

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Schulterdecker – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen